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Frisch vom Feld: Kürbis-Ernte & Frisch aus dem Ofen:Kürbis-Pie

Das war wie jedes Jahr ein Gewaltakt, ca. 120 Kürbisse auf dem Feld einsammeln, mit dem Auto zur Scheune bringen, auf Paletten erst einmal abtrocknen lassen, dann mit der Schubkarre zum Stall, die steile Treppe zum Heuboden rauf und hoffen, dass sobald kein Frost kommt, dann müssen sie einen Raum weiter ziehen.
Kürbisse auf Paletten Weiterlesen

Ein Teller Buntes: Möhrentarte mit Macadamia on Top

Der Schrei nach Frühling

A Colorful Plate: Carrot-Tarte Topped With Macadamia Nuts
Seeking Spring
(English Text see at the End)

Es st nicht zu überhören, alle rufen nach Frühling. Morgens, wenn wir mit den Hunden spazieren gehen, brauchen wir keine Taschenlampe mehr, statt dessen werden wir vom Vogelgezwitscher begleitet. Die Hunde und Pferde sind außer Rand und Band. Ich selber nutze trockene Zeiten, um schon mal im Garten etwas Winterdreck wegzuharken, dabei entdecke ich meine ersten Krokusse, die sich unter dem Laub versteckt hatten. Wunderbar!

gelbe Krokusse
Da kommt auch automatisch die Lust, in der Küche frisches, knackiges Gemüse auf den Tisch zu bringen. Aber wo her nehmen? Ich wollte so gerne schöne Bundmöhren kaufen, aber diese erwiesen sich als Gummimöhren, also ließ ich sie liegen und nahm die frischen Futtermöhren, die ich für meine Pferde bekommen hatte – optisch nicht so vollendet aber sonst ok. In der TK hatte ich noch kleine Erbsen und Lauchzwiebeln gab es wenigstens in akzeptabler Qualität zu kaufen. Ich kann es kaum erwarten, wieder mein eigenes Gemüse zu ernten. Aber bis dahin muss ich mich begnügen und erfinderisch sein.

Und ich möchte noch einmal betonen, was mir außer der Frische beim Kochen besonders am Herzen liegt: das ist eine gewisse Leichtigkeit und Einfachheit, d.h. die Zutaten müssen überall zum akzeptablen Preis erschwinglich sein und das Rezept sollte auch für „Nicht-Profis“ nachmachbar sein und ein Ergebnis liefern, das schmeckt und Lust macht, weiter Neues auszuprobieren und selber kreativ zu werden, denn Kochen macht Spaß  und ich zitiere erneut G.Grass: „Es gibt nur ein Vergnügen, das größer ist, als die Freude gut zu essen. Das  Vergnügen, gut zu kochen.“ Dies möchte ich Euch innerhalb meines Blogs vermitteln, und vegan bringt da für mich keinerlei Einschränkung mit.

Und so kam diese bunte Möhrentarte mit Frühlingszwiebeln, Erbsen und Macadamia-Nüssen auf einer Bohnencreme auf den Tisch. So farbig passt sie doch gut zu den Frühlingsgefühlen. Weiterlesen

Orientalische Möhren-Tarte

Möhren auf Wähe-Teig in Kokos-Bananen-Sauce

Im Küchengarten ist Haupterntezeit und die Möhren müssen aus der Erde. Einlagern möchte ich sie eigentlich nicht, so viele habe ich nun auch wieder nicht, aber Abwechslung tut der Möhre gut. Und wie ich finde, passt sie besonders gut in orientalische Gerichte, die Gewürze dieser Küche, scheinen wie für sie gemacht. Da ich nun außerdem ein Tarte- und Quiche-Fan bin, habe ich mal etwas neues ausprobiert und obwohl zwischendurch sehr skeptisch, war das Endergebnis richtig lecker und bekam die Zustimmung  meines Mannes. Weiterlesen

Grünes am Gründonnerstag

Spargel-Wähe

Greens on Green-Thursday
Stückwähe

Früher gab es bei uns traditionell Spinat ( Blubb ) mit Ei am Gründonnerstag zum Mittagessen, da gab es keine Abweichung. Und vor dem Frühstück wurde ein Apfel verspeist.
Apfel
Das war Ritual, und ich denke jeden Ostern an diesen Apfel, irgendwie habe ich den nicht so gut vor dem Frühstück runter bekommen. Es fällt mir auch heute noch schwer, auf nüchternen Magen Obst zu essen, dann verzichte ich lieber ganz.
Gut, heute gab es keinen Apfel und auch keinen Spinat, obwohl ich ihn gerne esse, besonders natürlich den eigenen aus dem Küchengarten, aber da muss ich noch warten.
Zutaten
Aber Grün sollte es dennoch sein, und so habe ich eine Wähe mit grünem Spargel und einer grünen Creme zum Überbacken gemacht. Ein paar Tomaten und Oliven habe ich reingeschummelt, um das ganze ein bisschen aufzupeppen, das war gut so.

Dieser Wähe-Teig ist mein Lieblingsteig für Tarte, Quiche oder ähnliches. Die Bezeichnungen sind hierbei ja nicht eindeutig, das ist mir auch egal, Hauptsache es schmeckt.
Tarteohnecreme
Eigentlich wollte ich die Tarte ja mit dem berühmten Hefeschmelz überbacken, aber da ich das ja nun gerade 2x hatte, musste was neues her.
Im Kühlschrank wartete noch Hirten-Tofu auf seine Verarbeitung, den ich aber noch nicht probiert hatte. Vorab, ich kann mich mit Tofu einfach nicht anfreunden, bis auf Räuchertofu, den ich für die vegane Lebervurst verwendet habe, kann ich darauf verzichten. Ich habe den Hirten-Tofu nach Rezeptangabe verwendet, d.h. mit 3 Eßl. Pesto und 3 Eßl Wasser verrührt und auf die Tarte gestrichen. Mein Fazit dazu, das nächste mal Hefeschmelz!
cremauftarte
Nun zum Teig, der geht so schnell und schmeckt so gut, das ist immer eine Freude.
Wähe-Teig:
250 g Dinkelmehl 630
125 g Margarine, geschmolzen
5 Eßl. Wasser
1 Eßl. Essig
½ Teel. Salz
dies alles mit einem Kochlöffel verrühren und 30 Minuten kalt stellen. Dann in der Tarte-Form (28cm) ausrollen. Belegen worauf man Appetit hat.
Mit Creme bedecken, und veganen Parmesan drüber streuen. Bei 225 °C ca. 35 Minuten backen, aufpassen, dass der Parmesan nicht verbrennt.
Guten Appetit!
Collage

Greens on Green-Thursday
Asparagus Quiche
Tartestück
Back in the days we used to have spinach with an egg on the Thursday before Easter. And before breakfast we ate an apple…. This was a ritual and I think about this apple which I always had problems with eating every Easter. I still can’t really eat fruits before breakfast on an empty stomach.
So today I had neither – no apple and no spinach, even tho I like spinach a lot. Especially fresh from my garden. But I still wanted something green so I came up with this quiche with green asparagus and a green cream. I added some olives and tomatoes to spice it up tho.
This quiche dough is my favorite one. Initially I planned on using the yeast sauce, but I had it too often the past couple days so I came up with this one. There was still some tofu in the fridge which I prepared according to the directions with pesto, but I simply don’t like tofu, not this one nor the one I’ve used to make the vegan Leberwurst. Next time I’ll use the yeast sauce.
Well the dough is fast and easy. Here’s the recipe.
250g spelt flour
125g molten margarine
5Tbsp water
1Tbsp vinegar
1/3tsp salt
Mix everything with a big spoon and let it sit in the fridge for thirty minutes. Then roll the dough to the size of the tarte form you’ll be using and add the veggies to your liking to it. Add the cream and vegan parmesan and bake at 425F for 35min, be careful to not burn the parmesan tho.
And now enjoy!

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