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„Ich bin ein Berliner“

John F. Kennedy und der vegane Krapfen

John F. Kennedy and the vegan jelly-filled donut.

Es ist der 26. Juni 1963, also 50 Jahre her. Ich bin 10 Jahre alt und sitze mit meinen Eltern vor unserem kleinen SW-Fernseher um die Live-Übertragung des Kennedy-Besuchs zu sehen. Ich habe schulfrei, damit alle die Möglichkeit haben, sich an die Straßen zu stellen und zu winken, wenn dieser außergewöhnliche Besuch vorbeifährt. Wir ziehen den Fernseher vor, nur meine Oma, die direkt am Rathaus Schöneberg wohnt, ist schon seit Stunden vor Ort, um nichts zu verpassen.
Und dann kommt er, dieser Satz, der jeden Berliner erschüttert und begeistert: „ ICH BIN EIN BERLINER“. Das hat die Stadt damals gebraucht. Weiterlesen

Winterernte im Küchengarten – Topinambur

Winter-Harvest in the Kitchen Garden: Sunchoke
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25.Dezember – 25 kg Topinambur

Am 25. hatten wir ja so frühlingshaftes Wetter, 14° C und kein Regen. Da fiel mir mein Topinambur ein, der auf meiner Gemüseanbau-Dependance am alten Misthaufen der Pferdeweide wächst. Viele Jahre habe ich ihn immer vergessen rechtzeitig zu ernten, dann kam der Frost, und ich bekam ihn nicht mehr raus. Dies Jahr hatte ich Glück mit dem Wetter und nun bin ich stolze Besitzerin von ca, 25 kg Topinambur.

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Als wir hier aufs Land zogen, habe ich ihn gleich angebaut, allerdings im Küchengarten, was allerdings ausuferte, da man ja nie alle Knollen aus der Erde bekommt und er sich dann fleißig ausbreitet. Ich kannte dieses Gemüse aus Hamburg vom Markt, wo er relativ teuer angeboten wurde, außerdem als Sonnenblumen-Liebhaber gefallen mir die Sonnenblumen ähnlichen Blüten sehr, dann blüht er sehr spät, meist so September Oktober und da tut sich ja sonst nicht mehr so viel. Leider war der Geschmack meiner Ernte nie so richtig überwältigend. Die Knollen sehr geriffelt, so dass schälen kaum möglich war, die Knollengröße wegen des Bodens eher klein. Ich habe dann oft den größten Teil an die Hunde verfüttert (beim Barfen), die mögen ihn übrigens sehr gerne.
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Aber dies Jahr, eine Sensation, super im Geschmack, innen schneeweiß, keine Stellen und mit Schale gekocht, gut zu pellen. Im Rohkostsalat pur muss man allerdings gut bürsten, um die Erde abzubekommen, aber das lohnt sich. Das hat auch meine Greta gemerkt, die die Knolle zu lieben scheint, und ich aufpassen muss, dass sie nicht die Vorräte entdeckt. Lagern lässt sich Topinambur nicht gut, in den letzten Jahren ist mir dann die gesamte Ernte schnell schlecht geworden, man kann ja auch nicht alles auf einmal essen. Jetzt habe ich noch mal nachgelesen, und sie in große Bottiche mit Erde im offenen Geräteunterstand aufbewahrt. Sollte längere Zeit sehr starker Frost kommen, muss ich sie dann umräumen, aber vielleicht ist das dann gar nicht mehr so viel.

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Als Auftaktessen haben wir es ganz puristisch gehalten, es gab
Pellkartoffeln mit gedünsteten Topinambur in Bechamelsauce, das ist die Variante für die nicht vegane Familie, als vegane Speise würde ich statt der Sauce die vegane Sour Creme aus Ceshewkernen von Steffi nehmen.
Als Rohkost-Variante eignet sich der Topinambur gut im Smoothie mit Roter Beete, Apfel und Orange.
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Ohne Frage natürlich auch super im Rohkost-Salat geraffelt und für den Suppenfan (das bin ich) ganz lecker mit Pilzen und Petersilie.
Ich habe gerade so viele interessante Rezepte (Prof.Dr.Günter Bärwald, Gesund abnehmen mit Topinambur, ein altes Buch von 1999) entdeckt, das ich es kaum erwarten kann los zu legen.

Wenn jetzt einer den Topinambur noch nie gegessen hat und fragt wie er schmeckt, würde ich sagen, so zwischen Schwarzwurzel, Artischockenböden und Spargel. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber meine Familie samt der Hunde lieben ihn.

December 25th – 25kg Sunchoke

On the 25th we had spring-like weather (60F and no rain) which made me think of the sunchoke plants that are growing on the former dung heap which we use to grow larger plants like zucchini and pumpkins. Most years I forgot to harvest in time and once it was freezing you can´t get the roots out of the ground anymore, but this time I had more luck and collected around 25kg of sunchoke.
When we moved from the city to the countryside, I planted this vegetable right away in the actual veggie garden. But since I never picked the nodules in time they spread too much. I got to know this vegetable on the farmers market in Hamburg where it is rather expensive. Also, since I love sunflowers I really enjoy this plant blossoming in late September/ October when there isn’t much around anymore. Sadly the flavor of my own sunchoke was never the best and the odd shape of the small nodules made peeling nearly impossible so most of them I fed to my dogs who love this veggie a lot!
Well, this season it´s a sensation! The flavor is delicious, the inside is snow-white, no brown spots and when peeled after cooking it´s an easy job. For raw whole food salads you have to brush them properly tho, but it´s worth the extra time. My dog Greta thinks so to as she always wants to steal some of the nodules from my stock. It´s not that easy to store sunchokes, the last years they always turned bad on me. Now I´ve read that it´s best to store them in large containers filled with soil. I keep those containers in my shelter where the big machines are sitting. If it´s getting too cold for long periods I gotta bring the containers somewhere warmer tho…
For the first dish we kept it simple: Potatoes in the skin with steamed sunchoke and a white Bechamel-sauce; this is the recipe for the non-vegan family. If you´re going vegan, I´d use the sour cream made from cashews instead of the white sauce.
For the raw whole food variation you can add sunchoke to veggie smoothies with beets, apples and oranges. And of course in a salad, just thinly sliced or for those who love soups (like me) with mushrooms and parsley.
I discovered so many recipes that I can’t wait to try them all.
For those of you who never tried sunchokes before, the flavor is somewhere between salsify (well, you probably haven’t had those neither), artichoke hearts (hence the name ?!) and white asparagus. Maybe not for everyone, but my family and dogs love ´em!

Küchengeräte – Inventur Teil 1

Kitchen Utensils – First Inventory
Helpful and Useless

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Sinniges und Unsinniges

Eine Woche vor Weihnachten habe ich nachgegeben. Ich habe mir einen Vitamix gekauft, so gut wie neu bei ebay, aber immer noch 500 € (in Worten FÜNFHUNDERT) teuer. Ich glaube fast 2 Jahre bin ich damit schwanger gegangen. Manchmal kann ich sehr knauserig sein, und das war mir echt zu viel. Bei meiner Entscheidungsfindung von der vegetarischen Ernährung verstärkt auf vegan umzustellen, wurde mir bewusst, dass ich wohl ein Gerät dieser Art brauche um Smoothies und andere speziell vegane Gerichte herzustellen. Alternativen billigerer Art fand ich bei meinen Recherchen nicht. Außerdem hat mich die Erfahrung gelehrt, wenn ich mich für das Preiswerte entscheide, leisten diese leider nicht dass, was ich benötigte, und dann war das Geld rausgeschmissen. Wie bei meiner Küchenmaschine, die es nicht schafft meine schweren Brotteige zu kneten und auch der dazugehörige Mixer nicht richtig Kraft hat. Ich also Brot mit der Handknetmaschine mache und die Maschine rumsteht.
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Nun ist aber der Vitamix da, und ich bin begeistert. Extrem einfach zu bedienen, powervoll ohne Ende und leicht zu reinigen. Ich benutze ihn oft 3 x am Tag, sogar die Hunde profitieren davon. Ich barfe ( BARF=Bone and Rare Food, rohes Fleisch und püriertes Gemüse, weil die Hunde sonst die Rohfaser nicht aufschließen können), vorher erst grob geraspelt und dann mit dem Stabmixer püriert , kommt jetzt alles in den Vitamix und ist in 1 Minute fertig. Super.
Meine Lieblingsspeise zur Zeit ist eine leckere Fruchtcreme:
3 getr. Aprikosen eingeweicht
2 getr. Datteln
1 getr. Feige
1 Banane
1 Orange
100 ml Mandelmilch, selbstgemacht
1 Eßl. Kokosflocken
1 Teel. Maca
ca 30 Sekunden mixen – fertig. Die Zutaten können natürlich beliebig variieren. Manchmal kommt noch Leinsaat rein. Diese Creme ist natürlich gehaltvoll, aber ich darf auch nicht abnehmen, da ich ja körperlich durch meine Arbeit auf unserem Hof stark gefordert bin und gerade im Winter viel Nährstoffe brauche.
Jetzt werde ich mich erst mal durch die veganen Kochbücher wühlen und Rezepte ausprobieren.

Weiterhin habe ich eine Liste meiner Küchengeräte gemacht und möchte mir einmal genauer ansehen, was ich so brauche und was nur rumsteht. Demnächst also mehr.
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Kitchen Utensils – First Inventory
Helpful and Useless

One week before Christmas I gave in and bought a „Vitamix“ from Ebay, almost brand new but still 500€ (in words FIVE-HUNDRED) expensive. I think I´ve been wanting one for two years already, but never wanted to spend this much on a blender. With my decision to go from vegetarian more towards vegan, I realized that at one point I had to invest in this machine to prepare smoothies from whole foods and other special vegan dishes. There were no cheaper alternatives. Moreover, the past showed me that whenever I bought less expensive kitchen helpers they were not up to my standard. Such as my food processor which is not able to mix my whole-wheat doughs properly. So I ended up mixing the dough for my breads with the hand mixer and the machine is just standing in a corner.

Now the Vitamix arrived and I am more than happy with it! Super easy to use, extremely strong and fast to clean. I use it three times a day, even my dogs benefit from it: They get raw food (barf=bone and raw food), but they can´t digest fibre unless it´s shredded. Before, I had to rasp the veggies by hand and then use a hand blender; now I just put everything in the Vitamix and in less then a minute it´s all done! Perfect!

My favorite dish is a sweet cream that I prepare using the Vitamix:
3 dried apricots (soaked)
2 dried dates
1 dried fig
1 banana
1 orange
100ml almond milk (homemade)
1tbsp. coconut flakes
1tbsp Maca
Mix for about 30 seconds – done. You can vary the ingredients, sometimes I add collomia. It´s really nutritious, but I can´t loose weight and the physical work on the ranch burns a lot of calories especially in the winter months.
Now Imma read through the vegan cooking books to explore new recipes.

Moreover I made a list of all my kitchen helpers and now I´ll look at which of them I am actually using and which are just standing around. So next time more.

Aus dem Küchengarten: Borscht

From the kitchen garden: Borrtsch
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Eine fleischlose Variante der berühmten ukrainischen Suppe

Nun sind auch die letzten Roten Beete und Knollensellerie im Küchengarten abgeerntet. Schade, da hätte ich gerne noch mehr von gehabt. Dies wollte ich zu einem veganen Borscht verkochen.
In der Tiefkühltruhe habe ich ja einige Beutel Chinakohl, das sollte gut als Kohl dazu passen.
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Den Chinakohl habe ich dieses Jahr zum ersten Mal ausgesät, und das war gigantisch. Anfang August gesät, keimte er in 2 Tagen !!!!! und wuchs dann in einer Affengeschwindigkeit, dass ich zuschauen konnte. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, würde ich glauben, da ist ein Superdünger am Werke. Aber nein, nur ein normales Minihochbeet, das wars. Die Ernte teilte ich mir dann mit einigen Kleinstlebewesen, nächstes Jahr muss ich wohl ein Vlies überlegen. Das Putzen, dauert dann länger als das wachsen, na ja, das ist übertrieben, aber es macht Arbeit, und ich muss unbedingt meine Brille aufsetzen, damit ich bei den Rettungsaktionen niemanden übersehe.

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Nun zur Suppe,man kann das sehr variabel gestalten, Hauptsache Rote Beete und Kohl ist dabei.

Ich habe 1 kg Kartoffeln separat in Gemüsebrühe gekocht.
Die Rote Beete, circa 1 Pfund, sehr verschieden von der Größe und auch recht klein, habe ich im Ofen gebacken, das war überhaupt ganz lecker. Da musste ich aufpassen, dass ich nicht alle schon vorher aufessen. Ich habe sie bei 200 ° C auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und ca 35 Minuten gegart, je nach Größe, dann gepellt und klein gewürfelt.
Die Sellerie , auch ungefähr 1 Pfund, in kleine Würfel geschnitten und mit einer Zwiebel in der Pfanne gedünstet.
Der Chinakohl , so 1 ½ Pfund, war schon fertig, den habe ich nach der Ernte kurz im Cape Malay-Öl angedünstet, mehr braucht er nicht.
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Dann habe ich alles in den Kartoffeltopf getan, etwas frisch gemahlenen bunten Pfeffer dazu und fertig.
Wer jetzt nicht vegan kocht, packt einen Löffel Saure Sahne oben drauf, aber es schmeckt auch ohne.
Fürs Foto sieht es besser mit aus!
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Guten Appetit.

siehe auch Homestead-View: Rote Beete, Variationen in rot

From the kitchen garden: Borscht
A vegetarian variation of the famous Ukrainian soup.

By now I had to pick the last beet roots and celery in my kitchen garden. It’s sad because I’d love to have harvested even more. Anyhow, I used the remainders for this Borscht
I still have a bag of Chinese cabbage which should be suitable for the cabbage part of the dish.
It’s been the first year that I show this Chinese cabbage and it’s been gigantic. I started it in August and only two days later they were sprouting. This plant was growing like crazy and if I didn’t know better I’d have thought there must be some kind of super fertilizer in the ground, but no – just a plain high planting boarder as I use them in the veggie garden.
Unfortunately I had to share the yield with some small critters – next year I have to cover them!
Cleaning the cabbage takes more time then growing (well that’s exaggerated, but still), because I don’t wanna miss any of the small critters during my search-and-rescue actions….
Let’s talk about the soup now: you can make it any way you want to, it just needs cabbage and beet roots – a lot of them. I steamed 1kg potatoes separately in veggie broth.
I bake the beets (1/2kg) in the oven at 200C for 35minus, that’s really delicious and I have to stop myself from eating them all. Then peeling and dicing.
The same amount of celery, diced and steamed with onion in a pan.
My cabbage (750g) was prepared already, simply steamed in Indian Cape Malay oil – that’s all it needs.
Now just put everything in the potato pot and add some fresh pepper.
If you’re not cooking vegan add some sour cream – it’ll also make it look more appealing on the pictures, but it tastes just fine without.

Enjoy!

Kaffee-Challenge: Tag 5

Schneeball-Effekt

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Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Kaffee-Verzicht so leicht fällt. Es macht richtig Spaß und verlangt nach mehr.
Ich beschäftige mich ja schon sehr lange mit Ernährungsfragen und bin schon früh in die Vollwert-Küche eingestiegen, dazu kam eine verstärkte vegetarische Ausrichtung, nicht 100 % und nicht missionarisch. Als sich vor 2 Jahren meine Arthrose verschlimmerte, kam ich durch eigene Recherchen zu einer Basen-bildenden, veganen Ernährung. Das war eine große Umstellung, zeigte aber schnelle und anhaltende Erfolge. Dies führte natürlich dazu, dass ich die strenge Diät vernachlässigte und mich seitdem so „durchwurschtel“.
Den vollen Zugang zur veganen Küche habe ich bis heute noch nicht gefunden. Ich bin eine Köchin mit Leib und Seele und arbeite fast nie nach fertigen Rezepten, das klappt bei der veganen Ernährung noch nicht so, dafür muss ich mir erst ein Grundwissen erarbeiten und das will ich jetzt tun.
Ich besitze schon 2 vegane Kochbücher, natürlich Attila Hildmann „Vegan For Fit“ – ist irgendwie nicht mein Ding – und Josita Hartanto „Vegan Genial,“ das spricht mich schon etwas mehr an. Seit gestern besitze ich das Buch von Brendan Brazier „Vegan in Topform“ , und ich glaube, das könnte es sein. Ich bin auf dieses Buch bei einer Besprechung im Blog „Deutschland is(st) vegan“ gestoßen.  B. Brazier ist Profi Ironman-Triathlon-Trainer und ging das Thema von der sportlichen Seite an, wie Muskelaufbau, kurze Regenerationsphasen etc. Da ich schon immer ein bisschen den Hang zum Größenwahn hatte, erscheint mir dies genau die Schiene zu sein, auf der ich fahre. Ich arbeite täglich viel körperlich, bin sportlich gut engagiert und weiß auch, dass mit zunehmenden Alter, Muskelerhalt oder sogar Aufbau immer schwieriger werden.
Wenn jetzt nicht Weihnachten vor der Tür stände, würde ich gleich anfangen, so werde ich mich langsam einarbeiten und die Feiertage stressfrei begehen. Was ich euch auch wünsche.
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Und zur Entspannung gibt’s mein Lieblings-Maha-Mantra  Reggae Style von C.C. White, da hole ich mein Harmonium raus und gehe so richtig mit.
Namaste

Snowball-Effect
I would have never thought that it´d be this easy for me to not drink any coffee anymore. It´s actually fun and makes me wanna take it a step further.
For quite a while I´m dealing with nutrition questions already and started the „whole food“ thing as well as going to a more vegetarian style – not 100% and not radical. Two years ago, my osteoarthritis became worse which made me aware of a base-forming, vegan nutrition. This was a big step and soon after I saw first improvements which made me neglect the strict diet too fast and I kinda went back to my old habits.
I´m still not completely convinced of a pure vegan diet. I´m a passionate cook and rarely follow recipes – this works very well, just not with the vegan cuisine yet. I guess I need more of a basic knowledge first to built on. And this is what I´m gonna be doing now!
I already own two vegan cooking books: „Vegan For Fit“ by a German guy (Attila Hildemann), which I really don´t like too much – it´s just not feasible. The second one is by Josita Hartanto („Vegan Genial“) which I like a little bit more. Since yesterday I´m owner of „The Thrive Diet“ by Canadian Ironman-Tritathlon trainer Brendan Brazier and I think this is it. In a German vegan blog I came along his name and I like how he looks at the topic with a more athletic perspective, like muscle gain, short regeneration periods and so on. This all appealed more to me and my megalomania; I do a lot of physical work, I´m sporty and I know that muscle preservation or even gain is even harder when you´re older.
Well, now Christmas is around the corner and I don´t want too much stress before and during the holidays – no, this is no excuse, remember I´m still on my coffee challenge – but once the feasting is over I´ll work my self into this.
Now to relax I´ll be listening to my favorite mantra „Hare Krishna“ Reggae Style by C.C. White and then Imma take out my reed organ and be ready to roll.

Kürbis-Alarm

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Kürbis-Brot mit Kürbiskernen

Hilfe, meine Kürbisse, die ich auf dem Heuboden lagere, werden jetzt schon schlecht. Die letzten Jahre hielten sie sich bis März,April. Aber dies Jahr waren sie zu spät dran und dann war es zu feucht.
Meine Tiefkühltruhe ist voll, da heißt es jetzt tapfer Kürbisse in jeglicher Form essen und verschenken.

Mein herbstliches Kürbis-Brot mache ich schon seit Jahren, und besonders gern mag ich es getoastet. Meist backe ich auch gleich die doppelte Menge in Kastenformen und friere dann Scheiben ein, das lässt sich super portionieren.

Also ausprobieren, geht ganz schnell:

Zutaten:
400 g gekochtes Kürbisfleisch
450 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
40 g geschmolzene Butter/Öl, Margarine
1 Pck Vanillezucker
1 Ei ( kann man weglassen)
2 Eßl. Rohrzucker
50-100 g Kürbiskerne

Kürbis im TopfKürbis nah
Die Kürbisstücke koche ich im Schnellkochtopf über Dampf gar, ca 12 Min.
leicht auskühlen lassen.


Alle Zutaten vermischen, Teig kneten,
60 Minuten gehen lassen
Kürbiskerne dazu tun, nochmals kneten
Brotlaib formen
30 Minuten gehen lassen
bei 190 ° C 45 Minuten backen.

Ich mag am liebsten selbstgemachte Marmelade und Schmand dazu, aber Käse passt auch gut.
Kürbsibrot in Scheiben
Guten Appetit

Pumpkinbread with seeds

Help! The pumpkins I store in the hayloft are turning bad already. Last year I stored them till march or april, but this year they started growing too late and then it was too wet.
My freezer is full which means I have to process pumpkin in every possible way now and give some of the products away to friends.
My seasonal pumpkin bread which I bake for several years already tastes delicious if toasted. Usually I bake two at once in rectangular pans, cut them in slices and freeze it in portions of five or so.
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Give it a try, it’s really fast:

Ingredients:
400g cooked pumpkin puree
450g flour
1pkg dry yeast
40g molten butter
1pkg (around 1 tbsp) vanilla sugar
1 egg (not really necessary)
2 tbsp cane sugar
50-100g pumpkin seeds

I boil the pumpkin pieces in steam cooker for around 12 minutes, then let them cool down. Mix all ingredients besides the seeds to a dough, let it raise for 60 minutes, then add the seeds and mix again. Form loaves, let them raise for 30 min, then bake for 45 minutes at 190C.
I prefer them with clotted cream and homemade jam, but they taste good with cheese as well.

Enjoy!

Schwarzwälder Früchtebrot

Birnen – Kletzen – Hutzeln

for english see below
Früchtebrot groß 1

Vor 4 Jahren habe ich das erste Mal auf einem Weihnachtsmarkt ein Früchtebrot gegessen, dass mir ausgezeichnet geschmeckt hat. Der Preis war horrend. Also stand für mich fest, dass ich so etwas mal selber angehen musste. Aber Weihnachten war vorbei, und das Früchtebrot vergessen…
Wie der Zufall es so will, fand ich dann im nächsten Jahr in der November/Dezember Ausgabe von „mein schönes Land“ ein Rezept fürs Früchtebrot. Also stand der Umsetzung nichts mehr im Wege, fast nichts! Es ist nämlich gar nicht so einfach hier in Norddeutschland getrocknete Birnen aufzutreiben. Aber wir haben ja das Internet, und so wurde ich fündig. Weiterlesen

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