Schlagwort-Archive: Tarte

Herbstfeuer? süß und saftig: Orangen-Karamell-Kuchen

Und Willkommen Hazel

Ein stressiges Wochenende stand bevor und so habe ich in weiser Voraussicht schon am Freitagabend einen schnellen Kuchen gebacken, damit wir im Notfall – d.h. bevor wir vor Hunger umkippen – gleich die richtige „Medizin“ vorrätig haben. Das war auch gut so, wir konnten es gut gebrauchen und dazu noch ein starker Espresso, da sah die Welt schon anders aus. Am Samstag-Abend war auch die Ankunft von Hazel (wir bleiben jetzt doch bei dem ersten Namen) und es blieb irgendwie kaum Zeit zum Luftholen. Weiterlesen

Kokos-Johannisbeer-Tarte: vegan, glutenfrei ( wer will!) und super einfach

Tauschen macht glücklich und

wie viele Johannisbeeren passen auf eine Tarte?

Eigene Johannisbeeren kann ich leider in meinem Garten nie ernten, da sind die Vögel immer schneller. Kaum erreichen die Beeren den richtigen Reifegrad sind sie weg, schneller als ich pflücken kann, ich müsste wohl mehr Sträucher haben, die Hälfte für die Vögel und den Rest für mich. Aber ob das klappt? So war ich freudig überrascht, als meine Freundin mir ein Schälchen aus ihrem Garten mitbrachte, ich konnte sie dafür mit Zucchini beglücken, wer hat da wohl den besseren Tausch gemacht? Aber wir tauschen uns auch mit vielen anderen Sachen aus dem Garten aus, was so jeder gerade zuviel hat, das finde ich sehr schön. Weiterlesen

XXL – Rhabarber-Vanilla-Tartelettes

Knuspriger Cornflakes-Boden und saftiger Rhabarber in Vanillecreme

XXL-Rhubarb-Vanilla-Tartes
Crispy Cornflakes Dough with Juicy Rhubarb in Vanilla Cream

Das sind schon ganz besondere „Teilchen“ geworden, diese Tartelettes, richtig schwer waren sie, aber nur in der Hand, nicht im Magen.
Törtchen durchgeschnitten
Aber man kann auch nur ein Halbes essen, wenn einem eins zuviel erscheint – mir allerdings nicht! Ich vernasche dann eher 1 1/2! Weiterlesen

Ein Teller Buntes: Möhrentarte mit Macadamia on Top

Der Schrei nach Frühling

A Colorful Plate: Carrot-Tarte Topped With Macadamia Nuts
Seeking Spring
(English Text see at the End)

Es st nicht zu überhören, alle rufen nach Frühling. Morgens, wenn wir mit den Hunden spazieren gehen, brauchen wir keine Taschenlampe mehr, statt dessen werden wir vom Vogelgezwitscher begleitet. Die Hunde und Pferde sind außer Rand und Band. Ich selber nutze trockene Zeiten, um schon mal im Garten etwas Winterdreck wegzuharken, dabei entdecke ich meine ersten Krokusse, die sich unter dem Laub versteckt hatten. Wunderbar!

gelbe Krokusse
Da kommt auch automatisch die Lust, in der Küche frisches, knackiges Gemüse auf den Tisch zu bringen. Aber wo her nehmen? Ich wollte so gerne schöne Bundmöhren kaufen, aber diese erwiesen sich als Gummimöhren, also ließ ich sie liegen und nahm die frischen Futtermöhren, die ich für meine Pferde bekommen hatte – optisch nicht so vollendet aber sonst ok. In der TK hatte ich noch kleine Erbsen und Lauchzwiebeln gab es wenigstens in akzeptabler Qualität zu kaufen. Ich kann es kaum erwarten, wieder mein eigenes Gemüse zu ernten. Aber bis dahin muss ich mich begnügen und erfinderisch sein.

Und ich möchte noch einmal betonen, was mir außer der Frische beim Kochen besonders am Herzen liegt: das ist eine gewisse Leichtigkeit und Einfachheit, d.h. die Zutaten müssen überall zum akzeptablen Preis erschwinglich sein und das Rezept sollte auch für „Nicht-Profis“ nachmachbar sein und ein Ergebnis liefern, das schmeckt und Lust macht, weiter Neues auszuprobieren und selber kreativ zu werden, denn Kochen macht Spaß  und ich zitiere erneut G.Grass: „Es gibt nur ein Vergnügen, das größer ist, als die Freude gut zu essen. Das  Vergnügen, gut zu kochen.“ Dies möchte ich Euch innerhalb meines Blogs vermitteln, und vegan bringt da für mich keinerlei Einschränkung mit.

Und so kam diese bunte Möhrentarte mit Frühlingszwiebeln, Erbsen und Macadamia-Nüssen auf einer Bohnencreme auf den Tisch. So farbig passt sie doch gut zu den Frühlingsgefühlen. Weiterlesen

Orientalische Möhren-Tarte

Möhren auf Wähe-Teig in Kokos-Bananen-Sauce

Im Küchengarten ist Haupterntezeit und die Möhren müssen aus der Erde. Einlagern möchte ich sie eigentlich nicht, so viele habe ich nun auch wieder nicht, aber Abwechslung tut der Möhre gut. Und wie ich finde, passt sie besonders gut in orientalische Gerichte, die Gewürze dieser Küche, scheinen wie für sie gemacht. Da ich nun außerdem ein Tarte- und Quiche-Fan bin, habe ich mal etwas neues ausprobiert und obwohl zwischendurch sehr skeptisch, war das Endergebnis richtig lecker und bekam die Zustimmung  meines Mannes. Weiterlesen

Grünes am Gründonnerstag

Spargel-Wähe

Greens on Green-Thursday
Stückwähe

Früher gab es bei uns traditionell Spinat ( Blubb ) mit Ei am Gründonnerstag zum Mittagessen, da gab es keine Abweichung. Und vor dem Frühstück wurde ein Apfel verspeist.
Apfel
Das war Ritual, und ich denke jeden Ostern an diesen Apfel, irgendwie habe ich den nicht so gut vor dem Frühstück runter bekommen. Es fällt mir auch heute noch schwer, auf nüchternen Magen Obst zu essen, dann verzichte ich lieber ganz.
Gut, heute gab es keinen Apfel und auch keinen Spinat, obwohl ich ihn gerne esse, besonders natürlich den eigenen aus dem Küchengarten, aber da muss ich noch warten.
Zutaten
Aber Grün sollte es dennoch sein, und so habe ich eine Wähe mit grünem Spargel und einer grünen Creme zum Überbacken gemacht. Ein paar Tomaten und Oliven habe ich reingeschummelt, um das ganze ein bisschen aufzupeppen, das war gut so.

Dieser Wähe-Teig ist mein Lieblingsteig für Tarte, Quiche oder ähnliches. Die Bezeichnungen sind hierbei ja nicht eindeutig, das ist mir auch egal, Hauptsache es schmeckt.
Tarteohnecreme
Eigentlich wollte ich die Tarte ja mit dem berühmten Hefeschmelz überbacken, aber da ich das ja nun gerade 2x hatte, musste was neues her.
Im Kühlschrank wartete noch Hirten-Tofu auf seine Verarbeitung, den ich aber noch nicht probiert hatte. Vorab, ich kann mich mit Tofu einfach nicht anfreunden, bis auf Räuchertofu, den ich für die vegane Lebervurst verwendet habe, kann ich darauf verzichten. Ich habe den Hirten-Tofu nach Rezeptangabe verwendet, d.h. mit 3 Eßl. Pesto und 3 Eßl Wasser verrührt und auf die Tarte gestrichen. Mein Fazit dazu, das nächste mal Hefeschmelz!
cremauftarte
Nun zum Teig, der geht so schnell und schmeckt so gut, das ist immer eine Freude.
Wähe-Teig:
250 g Dinkelmehl 630
125 g Margarine, geschmolzen
5 Eßl. Wasser
1 Eßl. Essig
½ Teel. Salz
dies alles mit einem Kochlöffel verrühren und 30 Minuten kalt stellen. Dann in der Tarte-Form (28cm) ausrollen. Belegen worauf man Appetit hat.
Mit Creme bedecken, und veganen Parmesan drüber streuen. Bei 225 °C ca. 35 Minuten backen, aufpassen, dass der Parmesan nicht verbrennt.
Guten Appetit!
Collage

Greens on Green-Thursday
Asparagus Quiche
Tartestück
Back in the days we used to have spinach with an egg on the Thursday before Easter. And before breakfast we ate an apple…. This was a ritual and I think about this apple which I always had problems with eating every Easter. I still can’t really eat fruits before breakfast on an empty stomach.
So today I had neither – no apple and no spinach, even tho I like spinach a lot. Especially fresh from my garden. But I still wanted something green so I came up with this quiche with green asparagus and a green cream. I added some olives and tomatoes to spice it up tho.
This quiche dough is my favorite one. Initially I planned on using the yeast sauce, but I had it too often the past couple days so I came up with this one. There was still some tofu in the fridge which I prepared according to the directions with pesto, but I simply don’t like tofu, not this one nor the one I’ve used to make the vegan Leberwurst. Next time I’ll use the yeast sauce.
Well the dough is fast and easy. Here’s the recipe.
250g spelt flour
125g molten margarine
5Tbsp water
1Tbsp vinegar
1/3tsp salt
Mix everything with a big spoon and let it sit in the fridge for thirty minutes. Then roll the dough to the size of the tarte form you’ll be using and add the veggies to your liking to it. Add the cream and vegan parmesan and bake at 425F for 35min, be careful to not burn the parmesan tho.
And now enjoy!

Birnentarte mit Williams Christ

Pear-Tart With Williams Christ
Tortenstückpreisel
Ich meine hier aber die Birne und nicht den gleichnamigen Schnaps. Die Williams-Birne ist mein absoluter Favorit unter den Birnen, sie ein gelbweißes, schmelzendes, vollsaftiges-süßes Fruchtfleisch mit kräftigem Aroma, dass ich so an keiner anderen Birne gefunden habe. Für die Obst-Tarte ideal, denn meist geht das Birnen-Aroma im Kuchen unter.
Birne
Die ganze Tarte ist in Windeseile gemacht und kann noch lauwarm gegessen werden; so dass, wenn man sich beeilt, in einer guten Stunde alles vorbei ist. Aber man kann natürlich auch genießen und sich Zeit lassen, übrig bleibt bestimmt nichts.
ganzetarte
Der Teig:
100 g Cornflakes
50 gem. Mandeln
10 frische Datteln
50 ml Öl
das ganze im Mixer pürieren und in eine Tarte-Form füllen.
stückohnepreis
Die Cashew-Creme:
100 g Cashewkerne, geht auch uneingeweicht
150ml Wasser
50 ml Öl
1 Teel. Johannisbrotkernmehl
alles im Mixer pürieren
birnen
3 Birnen in Scheiben schneiden, ich habe sie nicht geschält, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
birneaufteig
Die Birne auf dem Teig verteilen, mit der Cashew-Creme abdecken und bei 190° C 20-25 Minuten backen, bis die Creme leicht bräunt.
Teigmitcrme
Nun gibt es kein halten mehr, ich habe noch etwas Preiselbeeren, mit Chiasamen angedickt, dazu gegeben, das ist farblich hübsch und passt geschmacklich sehr gut.
Lasst es Euch schmecken!

teeundkuchen

Pear-Tart With Williams Christ

I am talking about the pear and not the liquor with the same name. This pear is my all-time favorite among all types; the pulp is yellow-whitish, really fruity-sweet with a full aroma that I haven’t found in any other pear yet. Therefore this one is ideal for a tart; other pears would lose all of their flavor when being baked.
The tart is prepared super fast and you can eat it while it’s still warm, so it could all be gone within an hour – or you take your time and enjoy it! Anyhow, for us there was nothing left over on the day we made it.

The dough:
100g cornflakes (unsweetened)
50g ground almond
10 fresh dates
50ml oil
mix everything with a food processor and spread in a tart form.

The cashew creme:
100g cashews
150ml water
50ml oil
1tsp locust bean gum (to thicken the creme)
mix everything with a food processor.

Cut three pears in slices – I didn’t peal them – and sprinkle with lemon juice so they won’t turn brown. Place the pears on the dough and spread the creme on top. Bake at 375F for 20 to 25 mins until the creme turns slightly brown.
Now the tart is ready to be eaten. I added some lingonberry which I thickened using chia seeds – not only do they add a nice color, the flavor goes well with the tart, too.

Enjoy!

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