Schlagwort-Archive: Suppe

Cooles Gurken-Kokos-Süppchen & krosse Minifladen

Endlich Sommer!

Nun ist es auch bei uns schön warm, das bedeutet zwar wieder Unmengen von Wasser im Garten verteilen, aber das nehme ich jetzt gerne in Kauf. Im Gewächshaus sind die ersten Gurken reif, leider dieses Jahr keine Pflanzen aus eigener Saat, diese  hat nicht gekeimt, was noch nie vorgekommen ist, also habe ich 3 Pflanzen gekauft und sie tragen nun auch schön Blüten und die ersten Gurken. Weiterlesen

Heißes Süppchen für frostige Nächte und kalte Füße

Grünspargel-Suppe mit Kokosmilch und geröstetem Pumpernickel

Der Winter war mild bei uns, und jetzt macht der Frühling uns das Leben schwer, viele Nächte sind frostig und ich bange um die Pflänzchen im Küchengarten. Morgens ein Blick aus dem Badezimmer zeigt mir gleich, der Rasen ist weiß vom Rauhreif, und das jetzt schon seit einigen Tagen.
So beschloss ich kurzerhand meine erste Grünspargelsuppe zu kochen, denn so ein heißes Süppchen wärmt wenigstens von innen. Weiterlesen

Zucchini-Süppchen: kalt und rohköstlich

Von meiner Plantage in den Mixer auf den Tisch

Nach dem Urlaub musste ich nun heute früh erstmal auf meiner Kürbis- und Zucchini-Plantagen nach dem Rechten schauen. Ruwen  hat sich gut um alles gekümmert, aber Zucchini-Ernte ist jetzt jeden Tag, damit sie nicht zu riesig werden. Die ganz großen bekommen dann meine Hängebauchschweinchen, die sich über die Delikatesse freuen. Weiterlesen

Radieschenblätter- Zu schade zum Wegwerfen

Radish Leaves – To Good To Just Throw Away
Radieschenwashen
Darum mache ich auch eine Suppe davon.
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Obwohl ich noch mehr Abnehmer für diese leckeren Blättchen habe, als da wären meine Hühner, die Hängebauch-Schweine und die Hunde in ihrer Barf-Mahlzeit.
Aber jetzt sind wir dran, die Radieschen explodieren im Küchengarten, die 2. Aussaat ist gerade erfolgt. Sie sind noch zart, aber die Gefahr besteht, dass sie platzen, so groß sind sie schon. Weiterlesen

Winterernte im Küchengarten – Topinambur

Winter-Harvest in the Kitchen Garden: Sunchoke
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25.Dezember – 25 kg Topinambur

Am 25. hatten wir ja so frühlingshaftes Wetter, 14° C und kein Regen. Da fiel mir mein Topinambur ein, der auf meiner Gemüseanbau-Dependance am alten Misthaufen der Pferdeweide wächst. Viele Jahre habe ich ihn immer vergessen rechtzeitig zu ernten, dann kam der Frost, und ich bekam ihn nicht mehr raus. Dies Jahr hatte ich Glück mit dem Wetter und nun bin ich stolze Besitzerin von ca, 25 kg Topinambur.

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Als wir hier aufs Land zogen, habe ich ihn gleich angebaut, allerdings im Küchengarten, was allerdings ausuferte, da man ja nie alle Knollen aus der Erde bekommt und er sich dann fleißig ausbreitet. Ich kannte dieses Gemüse aus Hamburg vom Markt, wo er relativ teuer angeboten wurde, außerdem als Sonnenblumen-Liebhaber gefallen mir die Sonnenblumen ähnlichen Blüten sehr, dann blüht er sehr spät, meist so September Oktober und da tut sich ja sonst nicht mehr so viel. Leider war der Geschmack meiner Ernte nie so richtig überwältigend. Die Knollen sehr geriffelt, so dass schälen kaum möglich war, die Knollengröße wegen des Bodens eher klein. Ich habe dann oft den größten Teil an die Hunde verfüttert (beim Barfen), die mögen ihn übrigens sehr gerne.
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Aber dies Jahr, eine Sensation, super im Geschmack, innen schneeweiß, keine Stellen und mit Schale gekocht, gut zu pellen. Im Rohkostsalat pur muss man allerdings gut bürsten, um die Erde abzubekommen, aber das lohnt sich. Das hat auch meine Greta gemerkt, die die Knolle zu lieben scheint, und ich aufpassen muss, dass sie nicht die Vorräte entdeckt. Lagern lässt sich Topinambur nicht gut, in den letzten Jahren ist mir dann die gesamte Ernte schnell schlecht geworden, man kann ja auch nicht alles auf einmal essen. Jetzt habe ich noch mal nachgelesen, und sie in große Bottiche mit Erde im offenen Geräteunterstand aufbewahrt. Sollte längere Zeit sehr starker Frost kommen, muss ich sie dann umräumen, aber vielleicht ist das dann gar nicht mehr so viel.

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Als Auftaktessen haben wir es ganz puristisch gehalten, es gab
Pellkartoffeln mit gedünsteten Topinambur in Bechamelsauce, das ist die Variante für die nicht vegane Familie, als vegane Speise würde ich statt der Sauce die vegane Sour Creme aus Ceshewkernen von Steffi nehmen.
Als Rohkost-Variante eignet sich der Topinambur gut im Smoothie mit Roter Beete, Apfel und Orange.
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Ohne Frage natürlich auch super im Rohkost-Salat geraffelt und für den Suppenfan (das bin ich) ganz lecker mit Pilzen und Petersilie.
Ich habe gerade so viele interessante Rezepte (Prof.Dr.Günter Bärwald, Gesund abnehmen mit Topinambur, ein altes Buch von 1999) entdeckt, das ich es kaum erwarten kann los zu legen.

Wenn jetzt einer den Topinambur noch nie gegessen hat und fragt wie er schmeckt, würde ich sagen, so zwischen Schwarzwurzel, Artischockenböden und Spargel. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber meine Familie samt der Hunde lieben ihn.

December 25th – 25kg Sunchoke

On the 25th we had spring-like weather (60F and no rain) which made me think of the sunchoke plants that are growing on the former dung heap which we use to grow larger plants like zucchini and pumpkins. Most years I forgot to harvest in time and once it was freezing you can´t get the roots out of the ground anymore, but this time I had more luck and collected around 25kg of sunchoke.
When we moved from the city to the countryside, I planted this vegetable right away in the actual veggie garden. But since I never picked the nodules in time they spread too much. I got to know this vegetable on the farmers market in Hamburg where it is rather expensive. Also, since I love sunflowers I really enjoy this plant blossoming in late September/ October when there isn’t much around anymore. Sadly the flavor of my own sunchoke was never the best and the odd shape of the small nodules made peeling nearly impossible so most of them I fed to my dogs who love this veggie a lot!
Well, this season it´s a sensation! The flavor is delicious, the inside is snow-white, no brown spots and when peeled after cooking it´s an easy job. For raw whole food salads you have to brush them properly tho, but it´s worth the extra time. My dog Greta thinks so to as she always wants to steal some of the nodules from my stock. It´s not that easy to store sunchokes, the last years they always turned bad on me. Now I´ve read that it´s best to store them in large containers filled with soil. I keep those containers in my shelter where the big machines are sitting. If it´s getting too cold for long periods I gotta bring the containers somewhere warmer tho…
For the first dish we kept it simple: Potatoes in the skin with steamed sunchoke and a white Bechamel-sauce; this is the recipe for the non-vegan family. If you´re going vegan, I´d use the sour cream made from cashews instead of the white sauce.
For the raw whole food variation you can add sunchoke to veggie smoothies with beets, apples and oranges. And of course in a salad, just thinly sliced or for those who love soups (like me) with mushrooms and parsley.
I discovered so many recipes that I can’t wait to try them all.
For those of you who never tried sunchokes before, the flavor is somewhere between salsify (well, you probably haven’t had those neither), artichoke hearts (hence the name ?!) and white asparagus. Maybe not for everyone, but my family and dogs love ´em!

Aus dem Küchengarten: Borrtsch

From the kitchen garden: Borrtsch
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Eine fleischlose Variante der berühmten ukrainischen Suppe

Nun sind auch die letzten Roten Beete und Knollensellerie im Küchengarten abgeerntet. Schade, da hätte ich gerne noch mehr von gehabt. Dies wollte ich zu einem veganen Borrtsch verkochen.
In der Tiefkühltruhe habe ich ja einige Beutel Chinakohl, das sollte gut als Kohl dazu passen.
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Den Chinakohl habe ich dieses Jahr zum ersten Mal ausgesät, und das war gigantisch. Anfang August gesät, keimte er in 2 Tagen !!!!! und wuchs dann in einer Affengeschwindigkeit, dass ich zuschauen konnte. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, würde ich glauben, da ist ein Superdünger am Werke. Aber nein, nur ein normales Minihochbeet, das wars. Die Ernte teilte ich mir dann mit einigen Kleinstlebewesen, nächstes Jahr muss ich wohl ein Vlies überlegen. Das Putzen, dauert dann länger als das wachsen, na ja, das ist übertrieben, aber es macht Arbeit, und ich muss unbedingt meine Brille aufsetzen, damit ich bei den Rettungsaktionen niemanden übersehe.

ChinakohlkleinChinakohl groß

Nun zur Suppe,man kann das sehr variabel gestalten, Hauptsache Rote Beete und Kohl ist dabei.

Ich habe 1 kg Kartoffeln separat in Gemüsebrühe gekocht.
Die Rote Beete, circa 1 Pfund, sehr verschieden von der Größe und auch recht klein, habe ich im Ofen gebacken, das war überhaupt ganz lecker. Da musste ich aufpassen, dass ich nicht alle schon vorher aufessen. Ich habe sie bei 200 ° C auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und ca 35 Minuten gegart, je nach Größe, dann gepellt und klein gewürfelt.
Die Sellerie , auch ungefähr 1 Pfund, in kleine Würfel geschnitten und mit einer Zwiebel in der Pfanne gedünstet.
Der Chinakohl , so 1 ½ Pfund, war schon fertig, den habe ich nach der Ernte kurz im Cape Malay-Öl angedünstet, mehr braucht er nicht.
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Dann habe ich alles in den Kartoffeltopf getan, etwas frisch gemahlenen bunten Pfeffer dazu und fertig.
Wer jetzt nicht vegan kocht, packt einen Löffel Saure Sahne oben drauf, aber es schmeckt auch ohne.
Fürs Foto sieht es besser mit aus!
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Guten Appetit.

siehe auch Homestead-View: Rote Beete, Variationen in rot

From the kitchen garden: Borrtsch
A vegetarian variation of the famous Ukrainian soup.

By now I had to pick the last beet roots and celery in my kitchen garden. It’s sad because I’d love to have harvested even more. Anyhow, I used the remainders for this Borrtsch.
I still have a bag of Chinese cabbage which should be suitable for the cabbage part of the dish.
It’s been the first year that I show this Chinese cabbage and it’s been gigantic. I started it in August and only two days later they were sprouting. This plant was growing like crazy and if I didn’t know better I’d have thought there must be some kind of super fertilizer in the ground, but no – just a plain high planting boarder as I use them in the veggie garden.
Unfortunately I had to share the yield with some small critters – next year I have to cover them!
Cleaning the cabbage takes more time then growing (well that’s exaggerated, but still), because I don’t wanna miss any of the small critters during my search-and-rescue actions….
Let’s talk about the soup now: you can make it any way you want to, it just needs cabbage and beet roots – a lot of them. I steamed 1kg potatoes separately in veggie broth.
I bake the beets (1/2kg) in the oven at 200C for 35minus, that’s really delicious and I have to stop myself from eating them all. Then peeling and dicing.
The same amount of celery, diced and steamed with onion in a pan.
My cabbage (750g) was prepared already, simply steamed in Indian Cape Malay oil – that’s all it needs.
Now just put everything in the potato pot and add some fresh pepper.
If you’re not cooking vegan add some sour cream – it’ll also make it look more appealing on the pictures, but it tastes just fine without.

Enjoy!

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