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Heute & Gestern: Let the Sunshine in!

Vor einem Jahr: Beckenbruch, Osteoporose, Skoliose, Malazie

Diese Woche: Kopfstand beim Yoga!

 

Vor 50 Jahren: Musical Hair in Berlin

Diese Woche: Musical Hair in Hamburg

 

Diese Woche ist keine normale Woche, und da ich so überwältigt bin, habe ich mich entschlossen, diesen kleinen Post zu machen, ganz ohne Bilder und Rezepte.

Viele von Euch werden sich bestimmt an meine Tragödie von vor einem Jahr erinnern.  Die Krankheit fesselte mich ans Bett, der Hof musste verkauft und das neue Heim renoviert werden und dann noch der Umzug. Es war ein Albtraum, und ich mag heute nicht mehr daran zurück denken.

Aber ich habe mich gut in der Lüneburger Heide eingelebt, vieles in meinem Leben verändert und genieße die Zeit mit denTieren. Für meine Gesundheit muss ich zwangsläufig viel,Sport machen, und das  tue ich gerne. Anfangs war ich leicht deprimiert, wegen des körperlichen Abbaus, aber das stetige Training zeigte seine Wirkung. So mache ich 1 x die Woche Pilates, da hapert es am meisten, da die Beckenbodenmuskulatur total im Eimer ist. Dafür wird es im Yoga immer besser, und ich liebe es auch 2-4x die Woche zum Yoga zu gehen. So hatte ich am Dienstag dieses überwältigende Gefühl , als ich nach langer Zeit wieder in den Kopfstand ging, natürlich mit Hilfestellung, aber…..!  Vor einem Jahr lag ich im Bett und sah mich im Rollstuhl! Ich bin dankbar und glücklich, es ist wie ein Wunder.

 

Vor 50 Jahren ging ich in Berlin ins Musical Hair, Du meine Güte war das aufregend. Noch nicht ganz 16 durfte ich da eigentlich noch gar nicht rein und älter sah ich auch nicht aus, aber irgendwie bin ich trotzdem rein. Mit selbst genähter Lederfransenweste, gabs damals nicht zu kaufen, war aber so schick! Einen Schlapphut auf , Schuhe mit Wahnsinns-Plateausohle  und  was sonst noch so in war.

Diesen Sonntag gehe ich mit meinem Mann und unseren Sohn (fast 30) nun in Hamburg zur Hair-Aufführung. Ich freue mich riesig, schade dass ich meine Hippi-Klamotten nicht mehr habe, denn ich war, wie man so im Berliner Jargon sagte: ein ziemlich heißer Feger. Darüber muß ich jetzt lachen, aber alles hat seine Zeit!

Let the Sunshine in!

 

 

 

 

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