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Frisch aus dem Ofen: Butternut-Kürbis auf Grünkohl mit Buchweizen-Risotto und fermentierter Chashew-Creme

Das perfekte Winteressen

Endlich wurde es mal richtig frostig und die Matschepampe verschwand. Die Kälte macht dann auch Appetit auf ein deftig wärmendes Gericht und dafür ist Grünkohl und Kürbis ideal. Grünkohl ist ja wirklich sehr vielseitig und wir haben einstimmig befunden, dass uns der Ofen-Grünkohl am besten schmeckt. Der Butternut-Kürbis ist dies Saison mein Favorit, und auch hier die Variante aus dem Ofen, das karamellisiert so schön.
Dazu gab es mal ein etwas anderes Risotto, nämlich mit Buchweizen statt Reis. Der nussige Geschmack des Buchweizen passt wunderbar zu den anderen Zutaten, und ich kann diese Variante nur empfehlen. Cashew-Creme ist ja nichts Neues, aber ich habe sie hier mit Kanne-Brottrunk angesetzt und sie leicht fermentieren lassen, das ergibt auch wieder einen neuen, sehr leckeren Geschmack. Weiterlesen

Grünkohl – das grüne Winterwunder-Gemüse

Grünkohl-Bowl mit fermentierten Möhren und Roter Beete & Grünkohl-Suppe mit Schwarzwurzel, Steckrübe und Griessklösschen

Ob roh im Salat oder Smoothie, gekocht in Suppen, Eintöpfen, als Gemüsebeilage, der Grünkohl ist das Wintergemüse schlechthin.
Die Liste der Pluspunkte ist lang, an gesunden Inhaltsstoffen ist er kaum zu schlagen, er ist preiswert, regional und saisonal und seine Vielseitigkeit ist enorm. Ich habe ihn erst diesen Winter so richtig für mich entdeckt, als mein Sohn Weihnachten Smoothie mit Grünkohl machen wollte und beim Hofladen eine Tüte Grünkohl in meinen Einkauf packte, das ergibt schon eine Menge, so ein Kilo. Und so fingen wir gleich an, verschieden Rezepte auszuprobieren. Weiterlesen

Die Steckrübe – ein fast vergessenes Wintergemüse

Steckrüben-Gemüse mit Grünkohl und Ofenkartoffeln

The Rutabaga – a Nearly Forgotten Winter Vegetable

Rübekohl
In der Nachkriegszeit war die Steckrübe(auch Kohlrübe, Wruke) ein Armeleute-Essen. Nun haben schon längst Spitzenköche dieses Gemüse wieder entdeckt und auf ihren Speisezettel gesetzt. Und da auch der vegane Mensch mal was kräftiges braucht und nicht vom Smoothie allein lebt, habe ich was fast klassisches gekocht. Herzhaft, viel Geschmack, gerade richtig für die kalte Jahreszeit.
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Die Steckrübe habe ich in kleine Würfel geschnitten und in Fett gedünstet, ein paar Lorbeerblätter runden den Geschmack ab, gewürzt wird mit Pfeffer, Salz, und Muskat . Je länger die Steckrübe kocht, um so mehr Farbe bekommt sie, erst ist sie zartgelb, später, wenn man am 2. Tag davon ist, ist sie schon fast orange, und sie schmeckt aufgewärmt noch besser.
Rübeinschale
Den Grünkohl habe ich aus der Tiefkühltruhe, so ist er noch nicht angemacht. Er wird mit angedünsteten Zwiebeln gekocht, ca. 30 Minuten, beim Würzen ist Fantasie gefragt, es fehlen ja die deftigen Kohlwürste, ich habe etwas Kräuter der Provence genommen, Pfeffer, Salz und der Clou war dann eine BBQ-Chilli Sauce, die hat richtig gut dazu gepasst. So eine BBQ-Sauce muss ich auch dringend mal selber machen. Mein der Sohn, der ja in den USA gelebt hat, erzählte mir, dass sie 2 Tage kochen muss, dann wird sie richtig gut. Nun muss ich nach einem guten Rezept suchen. Oder hat einer von Euch eins?
Die Kartoffeln sind noch eigene Ernte, ich habe mal die kleinen raussortiert, mit Öl bepinselt und etwas grobes, rotes Hawaii-Salz drüber und ab in den Ofen.
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Ein wirklich schönes, deftiges Essen, das trotzdem nicht schwer im Magen liegt und aufgewärmt mindestens genauso gut.
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Also: Guten Appetit!

The Rutabaga – a Nearly Forgotten Winter Vegetable
Rutabaga with kale and oven potatoes

During the post-war period the rutabaga was the poor man’s food. Nowadays the best cooks rediscovered this vegetable and put it back on the menu. And since the vegan person needs something hearty and can’t just go with smoothies I prepared this typical savory meal with a lot of flavor – exactly what you need at this time of the year.
I cut it into small cubes and steamed it with some oil. Then added some bay leaves as well as pepper, salt and nutmeg. The longer you cook the rutabaga the more intense gets its color: first it’s a light yellow, when you’ll eat it the next day it’s turned orange and tastes even better.
I used frozen kale which was missing any kind of spices. I boiled it for thirty minutes with steamed onions and then got creative when adding spices. Since it was missing the savory sausages I used herb de provence, pepper salt and some Chile bbq sauce – that was a great idea! I really wanna make some bbq sauce myself, my son (who lived in the US) that it needs a looong time to cook so it turns out well. Now I’m looking for a good recipe.
I used my own potatoes, only the small ones. Added oil and and some coarse red Hawaii salt and then it’s time for the oven.
A really nice hearty meal which isn’t too heavy for the stomach and it warms you up.
Enjoy!

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