Schlagwort-Archive: Apfelkuchen

Kein ganz normaler Apfel-Streuselkuchen

Eine kleiner, feiner Kuchen zum 2.Blog-Geburtstag

Zuerst zum Geburtstag:
2 Jahre ist es her, dass ich zitternd, meinem Sohn im Nacken, den ersten Beitrag erstellte. Du meine Güte hat das gedauert, ich dachte, das wird nie was. Was soll ich bloß schreiben, wie bekomme ich die Bilder rein, wer liest das überhaupt?
Die Zeit verging, und Übung macht den Meister. Das Erstellen der einzelnen Beiträge macht mir meist Freude, manchmal ist allerdings auch der Wurm drin. Zeit kostet das ganze nach wie vor, aber trotzdem möchte ich das Bloggen nicht mehr missen.
Und so sage ich Danke an meine Blogleser für ihr Interesse und an meine Blogger-Kollegen für den inspirierenden Austausch. Mal sehen, wie es so weiter geht.
Bei über 300 Beiträgen, fällt es nicht immer leicht, etwas neues zu posten und mich und andere möchte ich nicht wiederholen. In der veganen Szene ist gerade im letzten Jahr unendlich viel passiert, die Anzahl der erschienen, veganen Kochbücher enorm, da ist es wirklich nicht leicht, oft publiziertes nicht noch ein weiteres Mal zu wiederholen. So denke ich ist mein Anspruch der, lieber etwas seltener Rezepte veröffentlichen, aber dafür mit kleinen, hoffentlich interessanten Abwandlungen, Kombinationen oder Tipps.
Auf dem Hof geht auch alles seinen gewohnten Gang, die Anzahl der Tiere hat sich – Alters bedingt – reduziert. Aber auch hier werde ich versuchen, ab und zu kleine Einblicke in das Homestead zu geben. Weiterlesen

Apfel-Cranberry-Kuchen: nicht nur für den Valentinstag eine süße Versuchung

Und Marzipan ist auch noch drin !

Apple-Cranberry-Cake: A Sweet Temptation Not Only For Valentine’s Day And It’s Got Marzipan Too! 

+++++++   Achtung Kochkurs fast ausgebucht +++++++ Info hier +++++++

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass ich diesen Kuchen, der schon viele Jahre zu unseren Winter-Favoriten gehört noch nicht vegan gebacken habe. Normalerweise ist er an den Weihnachtsfesttagen immer dabei, aber dieses Jahr gab es den Flaselkuchen und da passte es dann nicht mehr. Nun habe ich es nachgeholt, und wie immer bisher, kann die vegane Variante sehr gut mithalten, bzw. hat die Nase vorn. Weiterlesen

Alle lieben Mohn – Gedeckter Apfel-Mohn-Kuchen

Poppyseed for everyone – Covered Apple-Poppyseed-Cake
stückundganz
Muttertag war Premiere und nun haben wir einen neuen Favoriten!

Mohnkuchen jeglicher Art sind in der ganzen Familie beliebt und wenn ich mir so die Posts im Internet anschaue, sehe ich, dass wir damit nicht allein sind. Weiterlesen

Tarte Tatin – Die berühmte gestürzte Apfeltorte

Tart Tartin – The Famous Upside Down Appletart
TTfastganz

Ich backe die Tarte Tatin schon seit über 20 Jahren, und sie ist und bleibt der Lieblingskuchen der Familie. Wenn ich frage, was ich am Wochenende backen soll und Vorschläge mache, kommt regelmäßig als Antwort: Tarte Tatin. Am liebsten im Herbst und Winter und wenn es mal schnell gehen soll, denn sie ist wirklich in Windeseile gemacht und nicht schwierig.

Jetzt war nun Premiere der veganen Tarte, da ich sonst mit Butter gearbeitet habe und auch ein Ei am Mürbeteig war. Ich war gespannt, ob ich sie auch gut gestürzt bekomme und sie genauso gut schmeckt, wie sonst. Aber einstimmig wurde die vegane Tarte Tatin als gut befunden, ich darf sie weiter so machen.
angeschnittenerkuchen
Da vielleicht einige von Euch sich bisher nicht so an das Stürzen heran trauten, habe ich die Aktion zum Nachmachen gut bebildert.

Der Mürbeteig:
200 g Mehl (Dinkel 630)
100 g Margarine
50 g Zucker
1 Eßl. Birnenmus/Apfelmus (das ist der Ei-Ersatz)
verkneten und mind. 30 Minuten kühlen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 190 ° C vorheizen.
CollageKaramell
Den Karamell herstellen:
ich mache das neuerdings im Topf und schütte den flüssigen Zucker,( 100g) in die vorgewärmte Tarte-Form. Wenn man den Zucker im Ofen in der Tarte-Form schmelzen lässt, muss man gut aufpassen, dass er nicht anbrennt, das geht plötzlich ganz schnell und der Ofen muss mind. 220 ° C haben, sonst dauert es zu lange. Zum Karamell gebe ich jetzt noch 1 Eßl. Margarine und lasse diese im Ofen schmelzen.

Die Äpfel:
eigentlich nehme ich immer Elstar, der ist säuerlich und fällt auch nicht auseinander, das ist wichtig, sonst hat man nachher Pampe auf dem Teller, diesmal hatte ich Jonagored, war auch fest genug, aber geschmacklich nicht so gut wie der Elstar. Je nach Größe benötige ich 4-6 Äpfel, die werden geschält, geviertelt und vom Kerngehäuse befreit.
äpfel
Jetzt kommen die geviertelten Äpfel mit der Rundung nach unten in die Form.
Collageteig
Den Teig zwischen Klarsichtfolie auf Größe der Tarte-Form ( meine ist 28 cm) ausrollen.
Wenn man nur die obere Schicht Folie entfernt, lässt sich der Teig leicht auf die Äpfel legen.

Dann kommt das ganze für ca. 40 Minuten in den Ofen. Der Teig sollte eine schöne Bräunung haben.

5-10 Minuten ruhen lassen. Einen etwas größeren Teller als die Form auf die Tarte-Form legen, Topflappen nehmen. Die Form ist heiß!!!
gestürzt
Jetzt schnell umdrehen, und mit einem spitzen Messer die Tarte-Form anheben, eh voilá, jetzt sollte nichts mehr in der Form kleben, und die Tarte brav auf dem Teller liegen. Wenn doch etwas hängen bleibt, kann man kleinere Reparatur-Arbeiten mit der Hand durchführen. Wichtig ist, dass man nicht zu wenig Karamell und Margarine hat, sonst kleben die Äpfel fest, lieber ein bisschen mehr, schmeckt lecker – auch wenn es nicht so gesund ist, aber das Thema wollen wir beim Kuchenbacken mal auslassen.
ganzerkuchen
Ich habe dazu eine Cashew-Sahne gereicht, braucht man nicht wirklich, aber einige mögen es noch gerne oben drauf, so z.B. mein lieber Mann, und wenn er schon so brav beim veganen Essen mitmacht, will ich ihm diese Freude auch noch machen.
Stückmitsahne
Ich hoffe, die Tarte Tatin gelingt euch, dass sie schmecken wird, da bin ich mir sicher!

 

Tart Tartin – The Famous Upside Down Appletart

I’m baking the traditional Tart Tartin for over 20 years and it’s still a favorite for all of us. Whenever I ask which cake I should make the coming weekend I usually get the same answer: Tart Tartin. Especially in fall and winter and when there isn’t much time, this one is prepared fast and easy to make!

Now was the first time that a made the vegan version of it; I usually use butter and an egg for the dough, so I was excited how the vegan dough would turn out and if I’d be able to turn it around as easily as the tradional one.
Well, I was successful and got permission to make it again!
Since some of you might be scared of the turning around part I tried to document it well with pictures.

The dough:
200g flour (spelt)
100g margarine
50g sugar
1Tbsp pear or apple purée (this is to replace the egg)
Mix and let it sit in the fridge for half an hour.

Preparation of the caramel:
I use a pot to melt 100g of sugar and simply pour it in the preheated tart pan. If you wanna melt the sugar directly in the tart pan in the oven you gotta be careful that it doesn’t burn, that happens really quickly. When I put the caramel in the pan I add a Tbsp of margarine for a better consistency.

The apples:
Make sure to use a rather sour type that doesn’t fall apart when being baked! Depending on the size I use four to six apples, peel them and cut into quarters. Take out the seeds. Next you have to place the slices in the pan, with the round, outer side facing down.

Roll the dough to the size of the pan using ceran wrap so it won’t stick to the ground. If you keep one layer of the wrap on the dough it’s easier to place the dough on the apples!
Now bake it for approximately 40minutes until well browned.
Let it sit for five to ten minutes, place a larger plate on the dough and turn around (use a towel, the pan is extremely hot!). Lift the pan using a knife and then you should have your tart sitting on the plate!
It’s important that you don’t use too little caramel and margarine – it would make the apples stick to the ground. Besides, more tastes better anyways!
I served it with a vegan cashew whipped cream, but some people don’t need anything, like my husband who’s such a great vegan eater – he happily eats everything I serve!
Now it’s time for you to enjoy it!

Sonntagskuchen: Gugelhupf Apfel-Cranberry

Sunday-Bundtcake with Apples and Cranberries (for full text see below)
Kuchen groß auf Teller
Dieser Gugelhupf ist ein wunderbar saftiger Kuchen, der sich gut einige Tage vorher zubereiten lässt, er zieht dann besonders gut durch. Dies ist bei uns allerdings sehr selten der Fall; wir kosten ihn immer gleich wenn er aus dem Ofen aus, da riecht er so toll und in 2-3 Tagen ist er alle (3Pers.).

Ich benutzte keine Gugelhupf-Form, da ich keine anständige besitze. – Sollte ich mir mal zulegen! –
Außerdem bekomme ich aus meiner Form den Kuchen besser gestürzt, ich habe immer Angst, dass er hängen bleibt und dann zerbricht. So etwas passiert immer dann, wenn man Besuch bekommt, kennt ihr doch auch, oder?

Das Rezept habe ich schon sehr lange (15 Jahre?), gute Freunde hatten ihn einmal für mich gebacken, als ich sie in Berlin besuchte. Da er mir so sehr gut schmeckte, habe ich das Rezept gleich mitgenommen. Und fast jedes Mal, wenn ich ihn gebacken habe, ruft meine Freundin aus Berlin an – dieser Kuchen ist mit Telepathie verbunden!

Jetzt aber ans Rezept: Ein klein bisschen arbeitsaufwendig – nicht schwierig – aber die Mühe lohnt auf jeden Fall.Zutaten für Gugelhupf

Quark-Öl-Teig:

150 g Schichtkäse, Quark geht auch
250 g gesiebtes Mehl
1 ½ Pk. Backpulver
125 g brauner Zucker
2 Eier
60 ml neutrales Öl (Raps, Sonnenblumen, Distel)
1 Prise Salz

die trockenen Zutaten mischen, die feuchten, bis auf das Öl dazu, mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten, das Öl nach und nach zugießen.

Apfel-Cranberry-Füllung:

1 Pfund Äpfel, säuerlich, ich nehme Elstar
200 g Marzipanrohmasse
200 g getrocknete Cranberries
100 g Haselnüsse
1 Ei
3 Eßl. Apfelsaft

Butter und Semmelbrösel für die Form

Haselnüsse rösten, schälen, hacken ( oder etwas fertiges kaufen)
Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stückchen schneiden
Marzipan grob zerteilen, mit Ei und Saft im Stabmixer pürieren
alle Zutaten vermischen

Vorsichtig unter den Quark-Öl-Teig heben, in die gebutterte und ausgestreute Backform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 55 Minuten backen, etwas auskühlen lassen, aus der Form stürzen. Ich drehe den Kuchen nochmal um, weil ich ihn so schöner finde.Gugelhupf aus FormGugelhupf gestürzt

Jetzt abwarten und Tee trinken!
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
Kuchen und Tee

Apple-Cranberry-Bundtcake

This bundtcake is an amazing juicy cake which can easily be prepared a few days in advance. For us, this rarely happens though as we gotta try it as soon as it comes out of the oven and in 2-3 days it´s all gone (3 people).
I don´t use the traditional bundtcake form – simply because I don´t own a good one (yet). Moreover, the cake let go more easily off the form I use. I´m afraid it´ll stick to the walls and then rips apart. Those incidents always happen when you have guests over – sounds familar, huh?
The recipe is rather old (15 years); good friends made this cake for me when I was visiting them in Berlin. I enjoyed it a lot, so I asked for the recipe. And almost always I´m baking it, my friend from Berlin calls me – a cake with telepathic characteristics?
Well, here´s the recipe (it´s not complicated, just requires some time):

Dough:
150g curd cheese
250g powdered flour
1 ½ packages baking powder
125 g brown sugar
2 eggs
60 ml neutral oil (canola)
1 hint of salt
Mix the dry ingredients first, then add the liquid ones besides the oil. Stir until it has a smooth consistency, then slowly pour the oil into as you keep on stirring.

Apple-Cranberry-Mix:
1lb sour apples
200g raw marzipan
200g dried cranberries
100g hazelnuts
1 egg
3 tablespoons applejuice
butter and breadcrumbs for the form

Roast, peel and cut the hazelnuts. Peel the apples and cut them into small dieces. Break up the marzipan into larger pieces, mix them with the egg and applejuice for a creamy consistency. Now mix it all together and carefully stir it into the dough. Pour the dough into the prepared form and bake at 180°C for around 55 minutes. Let it cool down for a while before turning it over to take it out of the form. I turn around the cake once again, simply because I like it this way more.
Now sit back and have a cup of tea!