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Schoko-Manie: Kleine Marzipanbrote & Schoko-Früchte

Wofür brauchen wir Niederegger und Co?

-Marzipanbrote mit Ingwer-Zitronen-Aroma und Bitter-Orange

-Ananas, Banane, Datteln, getr. Pflaumen im Schoko-Mantel

Das Ganze ist ein echtes Zufallsprodukt der Weihnachtsbäckerei. Um für meine Lebkuchen mal eine besonders gute Schoko-Glasur zu bekommen, habe ich mir etwas gegönnt und 2,5 kg (!!!) belgische Schokolade (72,2 % , bitter) bestellt. Ich war sehr gespannt, ob sich diese Investition lohnen würde, denn das ist natürlich ein Unterschied im Preis zur normalen Kuvertüre. Aber ich bin begeistert, so etwas Gutes habe ich noch nie gehabt. Die kleine Linsen kann man schon pur essen, in den Espresso legen, Kakao kochen und natürlich für die gesamte Bäckerei verwenden. Schon beim Schmelzen im Wasserbad entfaltete sich ein himmlischer Duft und es entstand eine sehr schön cremige flüssige Schokolade. Weiterlesen

Quark-Stollen-Minis: Sterne am Adventshimmel

Da werde selbst ich – die Stollen-Gegnerin  – schwach !

Eigentlich esse ich keine Stolle, und das mein ganzes Leben schon. Irgendwie ist mir das zu trocken und Zitronat und Orangeat mag ich auch nicht. Versucht habe ich es öfters, denn mein Mann liebt dieses Weihnachts-Brot, und so haben wir des öfteren von der Verwandschaft diverse selbst gebackene Stollen geschenkt bekommen, aber auch damit konnte ich nicht warm werden. Mein Früchtebrot liebe ich in der Adventszeit, aber der Stolle blieb ich fern. Allerdings gab es schon vor Jahren bei uns im Ort vom guten Bäcker einen Quark-Stollen, und das war dann schon eher etwas. Lange Rede kurzer Sinn, dieses Jahr wollte ich es nun wissen, ein veganer Quark-Mini-Stollen sollte es sein, und mein letzter Versuch! Weiterlesen

Lieblingsrezepte: Früchtebrot & Co – Der Startschuss ist gefallen

Am Wochenende habe ich die ersten Früchtebrote (Rezept) gebacken, und nun kann ich bald die nächsten machen, denn der Vorrat schrumpft viel zu schnell. Nicht dass wir das alles alleine verputzen, aber ab November warten immer schon einige darauf, eine Kostprobe geschenkt zu bekommen, da will ich keinen enttäuschen. Außerdem habe ich festgestellt, dass wenn man die Zutaten erst einmal im Hause hat, alles gar nicht so lange dauert und ich bin da schon ziemlich flink im Schnippeln. Ich empfehle sie Euch wärmstens, ich esse am liebsten zum Frühstück eine Scheibe pur und auch zum Kaffee oder Tee am Nachmittag lasse ich nun jeden Kuchen stehen.
Da ich seit dem letzten Jahr doch viele neue Blogleser habe und auch selber immer in meinen Rezepten suchen muss, war das jetzt eine gute Gelegenheit, die veganen Advents-Bäckereien noch einmal gebündelt vorzustellen, das erspart Euch dann das suchen. Ich stelle für jedes Rezept ein Bild und einen Link rein.
Lebkuchen
Der Liebling meiner Gäste sind die Lebkuchen (Rezept), natürlich ohne Mehl. Ich mache sie in der Adventszeit mehrmals, denn sie verschwinden immer auf unerklärliche Weise sehr schnell. Letztes Jahr habe ich sie beim letzten Mal mit Ahornsirup gemacht und das war dann die Krönung, wenn Ihr also etwas ganz besonderes wollt, kann ich Euch das empfehlen.
Linzer Kollatschen
Der Favorit meines Mannes sind die Linzer Kollatschen (Rezept), und auch ich mag sie ohne „Schmalz“ viel lieber als im Original, und sie sind vor allen Dingen bekömmlicher, da kann man gleich etwas mehr davon nehmen.
Kipferl
Wie meine Mutter mir vor einigen Tagen am Telefon berichtete, hat sie auch schon die ersten Vanille Kipferl (Rezept),  gebacken, ich werde dies am nächsten Wochenende machen.
Dies sind meine 4 Klassiker, die ich den ganzen Dezember über mehrmals backe, immer wenn ich mal Abends Zeit habe, wird ein Blech in den Ofen geschoben, so kommt kein Stress für mich auf.
Außerdem sind natürlich auch noch einige neue Ideen in meinem Kopf, die aber erst getestet werden müssen, aber wir wollen es doch ruhig angehen lassen, oder?
Am Wochenende soll es schneien und graupeln, da passt so ein Stück Früchtebrot doch wunderbar zum gemütlichen Kaffee/Tee-Trinken, ich freue mich schon drauf.
1 Scheibe Früchtebrot

Lebkuchen: vegan, ohne Mehl & bombastisch gut

Der Star in meiner Adventsbäckerei

The Star of the Advent Bakery: Gingerbread / Lebkuchen – vegan, no flour, but delicious

Nun komme ich zu unserem Favoriten, vor 4 Jahren zum ersten Mal selber gemacht, seitdem im Pflichtprogramm. Bis zum letzten Jahr nicht vegan, das Rezept gibt es hier: Home made Lebkuchen.
Dieses Jahr ist die vegane Variante gefragt und bei 4 Eiern pro Portion/Blech im Originalrezept , fragte ich mich doch, ob das alles gleich so hinhaut, und es hat. Weiterlesen

Linzer Kolatschen – Ein Schmalzgebäck wird vegan

Die Dosen müssen gefüllt werden

Linzer Kolatschen – A Shortening Cookie Becomes Vegan
The cans have to be filled

Wieder ein ganz altes Rezept, ein Uralt-Heft von 1992, schon ganz zerfleddert, aber jedes Jahr hole ich es wieder raus, und obwohl es tausend neue hübsche Sachen gibt, komme ich an einigen dieser alten Rezepten nicht vorbei. Da sind wir uns in der Familie einig. Fast schon der Favorit sind diese Linzer Kolatschen, die traditionell mit Schmalz gebacken werden. Ich hatte meine Zweifel, ob ich sie auch so schön mürbe bekommen würde, aber ich kann Euch versichern: sie sind es!!! Und bekömmlicher obendrein!!! Weiterlesen

Vanillekipferl – eine alte Familientradition

Mandeln oder Haselnüsse? Das ist hier die Frage

Vanillekipferl Cookies – an Old Family Tradition

Mit Oma konnte man nicht diskutieren, natürlich gehören Mandeln in die Kipferl. Oma – das ist die von den böhmischen Buchteln – die haben wir immer so gemacht, das bleibt so. Punkt. Aus.
Die Vanillekipferl meiner Oma und Mutter waren berühmt im Bekanntenkreis. Schon lange vor der Adventszeit wurde dezent darauf aufmerksam gemacht, dass man gerne dieses Jahr wieder solche Kipferl hätte und dem wurde mit Freuden nachgegangen. Irgendwie bin ich in diese Fußstapfen getreten,  ich backe nun schon ca. 40 Jahre(!!!)Vanillekipferl, und auch ich werde schon jetzt gefragt, ob ich denn schon welche hätte, mitbringen könnte, etc.
Nun gut, gestern Abend war es soweit – die ersten veganen Vanillekipferl. Weiterlesen

Home made Lebkuchen

LebkuchenRahmen

Die besten Lebkuchen nördlich von Nürnberg!

Lebkuchen gibt es schon seit mehr als 500 Jahren, und sie gehören mit zu den beliebtesten Weihnachtsleckereien, die man kaufen kann.
Aber wieso kaufen, die kann man doch auch bestimmt selber machen?
Ich liebe Lebkuchen schon immer, und manchmal kann ich mich schon im Oktober nicht zurückhalten, im Supermarkt eine Packung mitzunehmen und sofort zu verspeisen. Da sind sie frisch und im Dezember bekomme ich dann manchmal nicht mehr meine Lieblingssorte.

Vor 3 Jahren fiel mir dann ein Rezept in die Hände. Einmal kurz angeschaut, was so einfach ist das, also ausprobieren. Es war und ist ein Gedicht, tolle Lebkuchen, so wie ich sie mag. Nun stehen sie jedes Jahr auf meinem Adventsback-Zettel.
Man darf auch mit den Zutaten spielen, ich mag zum Beispiel nicht so gerne Zitronat und Orangeat, also nehme ich geriebene Zitronen- und Orangenschale, der Kakao ist ganz wichtig, vorsichtig mit der Pottasche, zu viel stinkt!

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Zutaten:
300 g gem. Haselnüsse
100 g gem. Mandeln
100 g gehackte Mandeln
200 g Zucker ( 50 g brauner Zucker, Rest Honig/ Agavendicksaft)
4 Eier
2 Tel. Kakao
3 Tel. Lebkuchengewürz
3,5 g Pottasche
geriebene Schale von 1 Zitrone und 1 Orange (unbehandelt)
Zartbitterkuvertüre
Oblaten

Die Zutaten vermengen und über Nacht durchziehen lassen.

Am nächsten Tag in 40 g Stücke portionieren, in Häufchen auf Oblaten setzen, im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 Minuten backen.
Auskühlen lassen,Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann vorsichtig mit einem Pinsel die Lebkuchen bestreichen. Gut trocken lassen, in Dosen aufbewahren. Ich lagere im Kühlschrank, da ist die Kuvertüre fester.
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Guten Appetit
Teller
Homemade Lebkuchen – the best gingerbread north of Nuremberg!
Gingerbread, or better Lebkuchen, has been around for 500 years and they’re among the most popular Christmas sweets that you can buy.
But why buying? Can’t you make them yourself?
I love Lebkuchen and sometimes I can’t resist buying the first package in October to eat them right away – then they’re still fresh and later in the season my favorite kind might be gone.
Three years ago I came along a recipe – it’s really that easy?! – and tried it myself. They were and still are delicious, gingerbread the way I love it. From that time on, they’re on my list of things I have to bake during Christmas season.
You can play around with the ingredients; I personally don’t like the candied lemon and orange peel too much, I prefer the fresh peel of both fruits. The cocoa powder is important, but be careful with the potassium carbonate (potash), too much will make the dough stink!
Ingredients:
300g ground hazelnuts
100g ground almonds
100g chopped almonds
200g sugar (50g brown sugar, rest honey and/or agave syrup)
4 eggs
2 tsp cocoa
3 tsp gingerbread spice mix
3.5g potassium carbonate
peel of one lemon and orange
dark chocolate glaze
wafers
Mix the ingredients and let them sit over night.
The next day make portions of 40g, place on the wafers and bake in the preheated oven (180C) for 15minutes. Let them cool down, melt the chocolate in a water bath and carefully glaze the Lebkuchen with it using a brush. Let them dry properly before storing in tin cans, I put them in the refrigerator.
Enjoy!

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