Weltbrottag – unser tägliches Brot gib uns heute?

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Für mich ist Brot ein wichtiges Grundnahrungsmittel, dem ich auch entsprechende Aufmerksamkeit widme. D.h. Was esse ich – und auch ein wichtiger Aspekt, wie verwerte ich die alten Reste. Schon in meiner Kindheit wurde ich dazu erzogen, keine Lebensmittel wegzuschmeißen und so halte ich es auch heute noch.

Nun habe ich einen Hof mit diversen Tieren, die sich alle über die Brotreste freuen, als da wären:
die alten Hängebauchschweine,

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Pferde, Hühner und auch die Hunde. So viel bleibt da eigentlich nie übrig, also ist die Verwertung kein Problem.

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Ich backe nun schon einige Jahre selber, und mein sonst so genügsamer Mann meint, gekauftes Brot schmeckt ihm nicht, also tue ich ihm den Gefallen, und mir macht es auch Spaß. Rezepte benutzte ich nur noch zur Anregung, und abgewogen wird auch fast nur das Mehl,das klappt meistens auch. Ich liebe es einfach zu experimentieren und Neues auszuprobieren.

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Für heute Abend ist ein Apfelbrot geplant, ich hoffe, mein Zeitplan lässt es zu.

Erntezeit – Apfelzeit

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Meine alte Bäume sind so hoch, dass ich einfach warten muss, bis sie von alleine purzeln, und der Sturm heute holt sie schneller vom Baum, als ich sie verarbeiten kann. Da heißt es kreativ sein.

Heute zum Beispiel gab es den Herbstlichen Feldsalat mit Äpfeln zum Mittag.
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Das Rezept:
geschälte, gehackte Haselnüsse ohne Fett in der Pfanne rösten
Apfelstückchen kurz in Ingwersirup andünsten
Feldsalat mit wenig Haselnussöl anmachen, mit den warmen Apfelstückchen mischen, Haselnüsse drauf verteilen, und als Toping ein Löffel Schmand und ein Klecks Preiselbeeren.
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Eigentlich mag ich Salat nur im Hochsommer, wenn es so richtig heiß ist, aber dieser lauwarme Salat eignet sich vorzüglich auch für die kältere Jahreszeit.

Abends gibt es dann Zucchinisuppe mit Süßkartoffel, Ingwer und???? natürlich Apfel.
Das war heute Premiere, und ist sehr lecker.

Morgen dann Apfelkuchen, oder doch lieber Apfelstrudel….?

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Bäume – und Elizabeth Gilberts „Das Wesen der Dinge und der Liebe“

002Gestern hielt ich endlich mein heiß ersehntes Buch, die Neuerscheinung von Elizabeth Gilbert in den Händen.

Durch meine amerikanischen Gartenblogs hatte ich schon vor einiger Zeit davon gehört und wartete nun ungeduldig auf die deutsche Übersetzung.
Ein Buch mit viel botanischem Hintergrund sollte es sein, ich war gespannt. Gilberts Bestseller „Eat, Pray and Love“ hatte mir gut gefallen, durch das „Ja-Wort“ habe ich mich nicht ganz bis zum Ende durchgekämpft. Nun ein Buch, was im 19. Jahrhundert spielt und der erste Teil sogar im 18.
Es fängt mit dem Werdegang von Almas Vater an, und dann die erste Überraschung: ihr Großvater war Obstbaumgärtner in Kew, England.
(Ich liebe Kew, die Royal Botanical Gardens, sowohl in London als auch die Außenstation Wakehurst mit den wundervollen, seltenen Bäumen.)
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SONY DSCDie Handlung nahm mich mit in das Zeitalter der Pflanzensammler und Entdecker; mit Kapitän Cook über die Meere, auf der Suche nach Reichtum und Erkenntnis. Tausende von Pflanzen und Samen wurden nach Europa geschafft, oft unter lebensgefährlichen Bedingungen. Und heute sind etliche dieser damals so begehrten Schätze wieder vom Erdboden verschwunden oder vom Aussterben bedroht – Ist das nicht absurd?
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Wir haben vor 10 Jahren eine Gruppe von Betula albosinensis (Kupfer-Birken) gepflanzt und es ist immer wieder erstaunlich, was für ein Farbspiel beim Abblättern der Rinde entsteht.

Bäume wecken in mir oft ein Gefühl der Erfurcht und Bewunderung, und ich glaube Khalil Gibran (1883-1931) zu verstehen, wen es heißt:
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“
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Und nun geht es mit der Bettlektüre weiter.

Grüne Tomaten: ein Resümee zum Ende der Tomatensaison und eine kurze Widmung des gleichnamigen Films

 

Nachdem es heute Nacht wieder Bodenfrost gab, habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass die restlichen unreifen Tomaten noch eine Chance haben. Also habe ich alles, was halbwegs reif war, abgepflückt und ein leckeres Tomatensüppchen gekocht. Zur Abwechslung mal mit einer Süßkartoffel und Ingwersirup, zum Schluss etwas frischen Koriander drauf, fertig, ein Genuss! Weiterlesen

Birnenzeit – oder „was haben Banjo und Herr von Ribbeck gemein ?“

Die  Antwort vorweg: sie lieben beide Birnen.Banjo  P1030010

Wer kennt es nicht, Theodor Fontanes 1889 geschriebenes Gedicht: „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand…….“ Es ist wohl das einzige Gedicht aus meiner Grundschulzeit, von dem ich heute noch die erste Strophe rezitieren kann. Ich bin in Berlin aufgewachsen und Fontane gehörte so ein bisschen zu den Heimatdichtern. Damals gab es noch solch exotische Fächer wie Heimatkunde. Weiterlesen

Bettlektüre

LampeLetzte Nacht wurde es spät, ich mochte mein Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende musste her, ich war kurz davor, die letzte Seite aufzuschlagen, eine schlechte Angewohnheit aus meiner Kindheit. Ich hoffte dann, ein gutes Ende zu finden, was mir dann das vorherige Drama erleichterte, das klappte auch meist.

Ich hatte mir vorherige Woche am Flughafen die Zeit des Wartens mit Stöbern im Buchladen verkürzt.  Dort entdeckte ich von Carlos Ruiz Zafón , Marina, was mir bis dato unbekannt war, schon der erste Satz fesselte mich:  „Marina sagte einmal zu mir, wir erinnerten uns nur an das, was nie geschehen sei.“ – Das Buch war gekauft, und nun ist es leider schon zu Ende.

Normalerweise bin ich ein Schnellleser, der auch mal diagonal über die Seiten rast, aber nicht bei diesem Buch. Brav las ich jeden Satz und genoss ihn. Ich mag den Stil von Zafòn, der manchmal so gar nicht zu dem gruseligen Inhalt passt.  Leider ist das Buch nicht so dick, nur 350 Seiten, so dass es viel zu schnell vorbei war.

Nun haben sich aber schon Sohn und Ehemann fürs Lesen angemeldet, und dann wird es an andere Leseratten weitergereicht.

Fazit: eine spannende, unter die Haut gehende Bettlektüre.Haus nachts

and the winner is:

nein, nicht die CDU,

sondern die Ochsenherztomate!
Ochsenherztomate

Nach einem schwierigen Start in die Tomatensaison gab es schließlich doch reichlich Blüten und nachfolgend Früchte. Die Ochsenherztomate, ich ziehe sie schon in der 3. Saison, war noch nie meine Lieblingssorte, zwar optisch sehr ansprechend, aber fad im Geschmack. Nun überraschte sie durch außergewöhnlich viele Früchte, die auch einen angenehmen Geschmack haben und alle äußerst gesund sind.
Eigentlich wollte ich sie aus meinem Sortiment streichen, aber nun geht sie als Favorit ins nächste Jahr.

Tomatenplantage

Tomatensortiment

demnächst mehr über die Paradeiser, und nun zurück zum Wahlstudio

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