Vögel

Pflaumendatschi mit Haselnuss-Rührteig und Sunnys 2.Tag

Pflaumenkuchen sollte es fürs Wochenende sein, ein Blech für 2 Tage. Ich habe noch weniger Zeit als sonst, da das Täubchen Sunny auch noch im Tagesablauf untergebracht werden muss. Es geht ihm so weit ganz gut, das Fressen klappt noch nicht so gut und ich hoffe, dass das besser wird, es wiegt 200g und das werde ich jetzt täglich kontrollieren.
Bei uns soll der Pflaumenkuchen dafür sorgen, dass wir nicht an Gewicht verlieren. Da es ganz schnell gehen sollte, habe ich mich für einen Rührteig entschieden und nur in Cup-Einheiten gearbeitet, es muss ja nicht ganz genau sein, Hauptsache das Verhältnis der trockenen und nassen Zutaten stimmt so einigermaßen. Weiterlesen

Rettung für das Täubchen

Lange habe ich keinen verletzten Wildvogel  mehr gefunden und versucht aufzuziehen und darüber war ich auch sehr froh, denn dieses Unterfangen gestaltet sich meist sehr schwierig und endet selten gut. Wir haben ein großes Hofgrundstück mit Waldbestand und dementsprechend sehr viele Vögel, die auch gerne das für sie zugängliche Futter der Hühner und Schweine naschen. Unser Haus wird von Efeu begrünt, ich sollte lieber sagen erobert, da wohnen tausend Spatzen und einige Taubenpaare haben auch ihre Nester dort.
In letzter Zeit machte das eine Taubenpärchen viel Spektakel, ich wusste aber nicht warum. Gestern nachmittag sah ich nun eine verletzte Taube unter den Rosenbüschen. Ich mische mich nicht immer gleich ein, warte ab, ob Elterntiere sich kümmern, denn der Stress, den man den Tieren beim Einfangen aussetzt, kann leicht zum sofortigen Tod führen.
Heute früh nun kam mein Mann gleich zu mir und erzählte, das vor der Haustür auf dem Kiesweg eine junge Taube sitzt, nun war Einsatz gefragt, Elterntiere kamen nicht. Also brachte ich das Täubchen erstmal ins geschlossene Hühnergerhege, ohne Hühner.
verletzte Taube
Da sah ich mir nun den armen Wurm an, wahrscheinlich hatten Geschwister oder Eltern sie gehackt und aus dem Nest geworfen. Also desinfizieren und dann mit vitaminisiertem Wasser versorgt, dann mich im Internet schlau gemacht, was Tauben fressen, Gott sei Dank keine Insekten, das ist immer problematisch,wenn man auf Mückenfang gehen muss. Nun kam mir mein veganer Körnervorrat zu gute. Hanfsamen, Leinsaat, Grünkern wurden feingemahlen und mit Wasser zum Brei vermengt. Das Schwierigste, den Schnabel auf, das Futter reinstopfen und dabei noch das Tier in einem Handtuch fest halten, damit es nicht flattert. Gut, darin habe ich Übung.
Taube nach der Fütterung
Nachher sehen wir beide etwas bekleckert aus, aber ich habe sie nun schon 3 x mal gefüttert, sie wird kräftiger, d.h. wehrt sich auch mehr, da das Tierchen ja nicht weiß, dass ich ihm helfen will.
Jetzt habe ich Sunny, so habe ich sie genannt, in meinem Büro in einer Styroporbox mit Heu, und zwischendurch geht es zum Beine-Vertreten ins anschließende Badezimmer. Die Wunden versorge ich mit einem Silicium-Pulver, dass bei solchen offenen Stellen Wunder wirkt.
Mittlerweile ist auch die Geschwistertaube aufgetaucht, aber sie ist doppelt so groß und wird von den Eltern versorgt, offensichtlich wurde Sunny verstoßen.
Ich hoffe, wir haben eine Chance.
Taube im Bad

Im Tister Bauernmoor – Wo die Kraniche schlafen

P10303502002 wurde das Tister Bauernmoor zum Naturschutzgebiet erklärt, es umfaßt 570 ha und befindet sich zwischen Sittensen und Tostedt am Rand der Nordheide.

Jetzt ist wieder die Zeit der Zugvögel und tausende von Kranichen, Wildgänsen und andere Vogelarten machen dort Rast um sich zu sammeln. Das Naturschutzgebiet wurde von den Vögel sehr gut angenommen, und als wir vor 14 Jahren hier her zogen, war es immer ein Wunder im Herbst und im Frühjahr einzelne Kraniche auf den Feldern zu sehen. Jedes Jahr wurden es mehr, und viele fliegen direkt über unseren Hof und die Weiden, ein überwältigender Anblick.
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So machte ich mich gestern am späten Nachmittag auf, um die Ankunft der Zugvögel im Moor zu beobachten. Der Weg zum Aussichtsturm und zur Beobachtungsplattform führt über einen liebevoll angelegten Weg durch die schöne Moorlandschaft.
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Leider war ich dann doch etwas spät dran, die vorderen Plätze waren schon besetzt, und ich mit meine 155cm bin da doch etwas benachteiligt. Aber ich konnte draußen noch ein gutes Plätzchen finden, was mir auch einen guten Blick auf die große Wasserfläche erlaubte, bloß das Fotografieren ging von dort nicht so gut.
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Und dann kamen sie: in kleinen Gruppen, in großen Gruppen, und immer mit viel Geschrei. Es war beeindruckend. Die Besucher waren alle erstaunlich still, so dass man wirklich nur das Rauschen der Flügel und Landen auf dem Wasser und das laute Rufen hören könnte. Das Ganze zieht sich über 1 Stunde hin, bis zum Dunkelwerden.
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In den nächsten Tagen werde ich morgens hinfahren, dass soll noch überwältigender sein, wenn sich im Sekundentakt die Schwärme vom Wasser lösen und losfliegen, außerdem ist dann weniger los.
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Wer will da noch nach Afrika?

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