Rezepte

SINGLE-KÜCHE Teil 4: Borscht , der deftige russische (ukrainische, slawische, polnische….) Eintopf, heute mal mit Rotkohl

Last but not least geht es heute um die Verarbeitung unseres Rotkohls. Das Wetter bietet sich dafür an, ein Süppchen zu kochen, denn draußen gießt es in Strömen und ich war schon mehrmals pudelnass. Dieser Eintopf ist ein richtiges Wintergericht, und da ich Rote Beete liebe, kommt er bei mir auch öfters auf den Tisch. Gerade habe ich entdeckt, dass ich ganz am Anfang meines Blogs, vor über 5 Jahren, schon einmal einen Borscht geblogt habe, da konnte ich auf meinen Küchengarten zurück greifen, das ist ist natürlich unvergleichlich. Aber nun haben sich die Zeiten geändert, und auch dieser Borscht hat mir vorzüglich geschmeckt.Bei der Schreibweise bin ich jetzt bei der einfachen Variante geblieben. Ich weiß auch, dass zum echten Borscht ein Weißkohl gehört, aber ich bin so frei und nehme heute ganz frech den Rotkohl und nenne es trotzdem Borscht. Weiterlesen

SINGLE-KÜCHE Teil 3: Gebackene Reisbällchen mit Rotkohl-Fenchel-Salat im Cranberry-Dressing

Die Verwertung vom Rest des Waldpilz-Risotto

Da fällt mir natürlich als erstes gefüllte Paprikaschoten ein, was ich sehr gerne esse, oder das füllen von Aubergine, Zucchini und…. Aber das ist ja nun wirklich nichts Aufregendes, das könnt Ihr auch alleine.
Also habe ich mich für die gebackenen Reisbällchen entschieden. Machen auch nicht viel Arbeit, und ich mag diese krossen Teilchen immer wieder gerne. Dazu gibt es einen Rotkohl-Fenchelsalat mit einem interessante Cranberry-Dressing.
Rotkohl ist ja nun nicht unbedingt der Salatfavorit, aber zusammen mit dem Dressing finde ich es sehr stimmig, außerdem ist es eine schöne Winterabwechslung. Mit dem Rest des Rotkohl bestreiten wir dann den letzten Tag dieser Single-Reihe. Weiterlesen

SINGLE-KÜCHE Teil 2: Spinat-Gnocchi in Tomatensauce

Da ich noch so richtig im flow war, habe ich gleich den zweiten Teil meiner Single-Küche umgesetzt und gleich vorab:
Das war SENSATIONELL!
Ich mache öfters Polenta-Gnocchis, aber so hatte ich sie noch nie, und das waren die bisher Besten! Meist mache ich sie pur, oder mit etwas frischem Rosmarin oder einer Kräuter de Provence-Mischung. Es geht immer super schnell, außer dass man die Masse vor dem Braten etwas erkalten lassen muss, aber das kann man auch gut vorbereiten.
Und ich verrate Euch, da es mir soooooo gut geschmeckt hat, esse ich meinen Rest diesmal genauso noch einmal, da wird nichts verändert.
Das passt besonders gut, da ich heute recht früh zum Sport gehe, ich mache montags immer eine Kombi aus: 1 Runde Pilates, gefolgt vom Vinyasa Yoga. Das ist ein toller Einstieg in die Woche, und wenn ich dann Dienstag nach Berlin fahre und viel im Auto sitze, bin ich gestärkt.

Spinat-Polenta-Gnocchi, 2 Personen:
Vorbereitung 5 Minuten, Kochzeit: 10 Minuten, Ruhezeit: 1/2 Stunde

100g Polenta (ich habe Bohlsener Mühle verwendet, jeder Hersteller ist anders, besonders in der Körnigkeit)
300 ml Wasser
210g Spinat, Rest vom Vortag
Öl zum Braten

Das Wasser nur schwach salzen, das hängt davon ab, wie würzig Eure Spinatmischung ist. In das kochende Wasser die Polenta einrühren, ca. 2 Minuten köcheln und dabei kräftig rühren, dann die Spinatmasse einrühren und die Masse auf ein Brett, Blech mit Backpapier ausstreichen, nicht zu dünn, ca. 2 cm. Das muss jetzt festwerden, wenn es schnell gehen soll, ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann kann man es gut in Stücke schneiden und in der Pfanne bräunen.

Schnelle Tomatensauce, 2 Personen:
Vorbereitung 5 Minuten, Zubereitung 5 Minuten

Die Tomatensauce würde ich vorher zubereiten. Ich nehme dafür gerne die kleinen Dosen Tomatenmark, aus denen hat schon meine Mutter unsere ersten Spaghetti mit Tomatensauce gekocht, und ich finde sie immer noch hoch aromatisch, vor allem im Winter, wenn es keine guten Tomaten gibt.

1 Dose Tomatenmark, 140g
1 Zwiebel
Öl, Zucker, Salz, Pfeffer, Mischung Arrabiata

Die Zwiebel in Öl andünsten, Zucker und Tomatenmark leicht anrösten, dann Wasser einrühren, ich nehme ca. 3x den Doseninhalt. Mit Arrabiata, Salz und Pfeffer abschmecken.
Das ist keine Hexerei, geht super schnell und schmeckt mir immer wieder gut, mann kann auch frische Kräuter dazu nehmen, aber in diesem Fall möchte ich den Geschmack des Spinats nicht überdecken.

Ich hoffe, Euch hat Teil 2 meiner Single-Küche gefallen und wird bald auch mal nachgekocht.

Das wird auf jeden Fall Platz 1 meiner Lieblings-Schnellgerichte, und ich kann es kaum erwarten, heute den Rest zu verputzen.

So ein Essen schreit förmlich nach einem Salat, und so gab es bei mir Frisee-Salat mit einem Haselnuss-Feigendressing mit gerösteten Fenchelsamen, gerösteten Haselnüssen und schwarzem Sesam, was sehr erfrischend war.

Lasst es Euch schmecken! Und eine Idee für den Rest des Wald-Pilzrisotto habe ich auch schon.

Ein neues Projekt SINGLE-KÜCHE: Wurzelspinat mit Waldpilz-Risotto

Immer häufiger habe ich in letzter Zeit das Essen nur für mich allein zubereitet. Das macht nicht immer Spaß und wird wird auch schnell langweilig, wenn ich 3x hintereinander das gleiche Gericht esse, oder aber Miniportionen koche, wo die meiste  Zeit für den Abwasch benötigt wird, oder ganz schlecht, ich nur so rumnasche,  ein Stück Brot, ein Stück Obst, Kuchen, Chips…… da werde ich nicht satt, sondern mir wird irgendwann schlecht. Kennt Ihr, oder?

Auch meine Freundin in Berlin jammerte bei meinem Besuch kürzlich, was soll ich denn immer für 1 Person kochen?

So habe ich mich spontan entschlossen, dieses neue Projekt zu starten, wo es darum gehen soll, ohne viel Aufwand trotzdem eine abwechslungsreiche Single-Küche zu bewerkstelligen. Ich gehe z.B. 3x die Woche abends zum Sport, einen Tag bin ich in Berlin. Wenn ich zum Sport gehe, möchte ich 2-3 Stunden vorher nichts mehr gegessen haben, d.h. an diesen Tagen habe ich auch weniger Zeit zum Kochen, und das Gericht sollte auch leicht bekömmlich sein.

Ich starte in der Regel mit einem Gericht, wie heute Spinat und  Risotto. Davon koche ich ca. eine Mahlzeit für 2 Personen.  Mit den jeweiligen Resten mache ich etwas Neues.

Wenn heute der Spinat übrig bleibt, mache ich z.B. morgen Spinatgnocci mit  Tomatensauce. Für das Risotto überlege ich mir noch etwas. So schlängele ich mich durch die Woche, bis ich am Samstag am Markt wieder frisch einkaufe. In der Woche gehe ich 1x in den Supermarkt und decke mich dort mit dem Rest ein. Das hat sich als recht effektiv erwiesen, und so möchte ich Euch an meinem neuen Projekt teilhaben lassen.

Ich bin schon sehr gespannt , was da so alles bei herauskommt. Meine Zeit ist weiterhin recht knapp, das Bauvorhaben für meine Mutter ist zwar abgeschlossen, aber der anstehende Umzug zu mir ist noch in physischer und psychischer Hinsicht eine Herausforderung. Umso wichtiger, dass ein schönes Essen auf den Tisch kommt.

Und so geht es heute mit einer meiner Leibspeisen los: Wurzelspinat frisch vom Markt, dazu gibt es heute ein Risotto. Natürlich schmeckt auch eine leckere Heidekartoffel vorzüglich dazu, oder Pasta…..

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Zubereitung Wurzelspinat 2 Personen:
Vorbereitung 10 Minuten, Zubereitung 10 Minuten

500 g Spinat
1/2 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 Eßl erhitzbares Olivenöl
Muskat, Salz, Pfeffer

Im Winter liebe ich dieses Gemüse, auch wenn es ein klein wenig mehr Arbeit als der Blattspinat macht. Der Wurzelspinat ist etwas kräftiger im Geschmack und in der Textur. Die Stiele breche ich ab, die Restwurzel kommt in den Kompost, die Stiele könnt ihr in den Smoothie tun, bei mir bekommen das die Hunde in den Gemüsebrei.
Der Spinat wird gründlich gewaschen, bis kein Sand mehr im Spülwasser ist, das kann sehr variieren.

Dann in einem großen Topf wenig Salzwasser zum Kochen bringen, den Spinat darin ca. 2. Minuten zusammenfallen lassen. Im Sieb abtropfen . In einer großen Pfanne (Wok..) im Öl Zwiebel und Knoblauch andünsten, Spinat unterheben und kurz erhitzen. Fertig!!!!!

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Waldpilz-Risotto 2 Personen:
Vorbereitung 10 Minuten, Zubereitung 30 Minuten

Zeitgleich koche ich das Risotto. Ein Tipp hiezu vorab, ein gutes Risotto braucht Zeit, der Reis ist in der Regel nicht in der auf der Packung angegebenen Zeit fertig, hier stand 15-17 Minuten, ich habe ihn ca. 30 Minuten geköchelt, und er hatte immer noch leichten Biss. Weiter braucht man immer ausreichend Brühe zum Auffüllen.

200g Risotto Reis (! keinen anderen! ich verwende Alnatura Risotto Reis Carnaroli)
1/2 Zwiebel
2 Eßl. Öl
12 g getrocknete Pilze ( ich hatte eigene )
200 ml Einweichwasser
500 ml Gemüsebrühe

Zuerst die getrockneten Pilze einweichen, das Wasser aufheben, es kommt mit in das Risotto, denn es hat das meiste Aroma. Solltet Ihr keine getrockneten Pilze verwenden, müsst ihr die gebratenen Pilze zum Schluss unter das Risotto heben, was aber nicht das gleiche Aroma hat.

Im Topf Zwiebel und Reis im Öl glasig dünsten. Dann mit einer Kelle Brühe ablöschen. Nun immer wieder Brühe dazugeben, wenn die Flüssigkeit fast aufgesaugt ist, dabei umrühren, damit nichts anbrennt. Das Einweichwasser gleich am Anfang mit verwenden, dann die Brühe. Nach ca. 10 Minuten gebe ich die abgegossenen Pilze dazu. Immer mal wieder abschmecken, wann der Reis die richtige Garstufe erreicht hat, er soll leicht cremig gekocht sein und trotzdem noch einen ganz leichten Biss in der Mitte.

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Nun haben wir unsere zwei Komponenten zusammen und können anrichten. Wie geplant nehme ich vom Spinat und Risotto nur jeweils ca. die Hälfte, obwohl ich gestehe, den Spinat hätte ich auch auf einmal verputzen können. Als Topping gibt es noch etwas gehackte Walnüsse, ich hätte auch gerne Pinienkerne genommen, die ich dann aber geröstete hätte, aber leider hatte ich keine. Aber was soll`s , mann muss flexibel sein!Wer mag streut noch etwas Hefeflocken als Parmesan-Ersatz darüber

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Lasst es Euch schmecken!

Ich hoffe Ihr seid auch ein bisschen gespannt, wie es weiter geht. Das bin ich übrigens auch.

Bis bald

Vitamine für Zwischendurch oder Vorneweg: Rote Beete – Apfelsalat mit gerösteten Nüssen – karamellisiert und gesalzen

Nicht nur gesund, sondern auch super lecker

Bei diesem schnellen, belebenden Salat erspart man sich die Vitamintabletten oder teure Superfruits, denn ein Apfel am Tag bewirkt wahre Wunder, das wussten schon unsere Großeltern, das wird bloß heute leider oft vergessen. Ein Apfel am Tag soll z.B. am besten für einen normalen Cholestrinspiegel sorgen, und das ist nicht alles, schaut doch hier mal rein: Apfel,
Bei der Roten Beete sieht es auch nicht schlechter aus.
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Winterausklang: Erbsensuppe mit gebackenen Kichererbsen, Rote Beete-und Sellerie-Spiralen

Erbsensuppe aus frischen, grünen Erbsen und getrockneten,grünen Schälerbsen

Die große Kältewelle ist wohl vorbei, und in diesen kühlen Tagen hatte ich mir des öfteren meinen Bauch mit einer leckeren Suppe gewärmt. Ich bin ja bekanntlich ein richtiger Suppenkasper und finde, so ein Süppchen passt zu vielen Gelegenheiten. Ich freue mich, wenn ich da etwas auf Vorrat habe, d.h. ich mache meist gleich einen großen Topf. Nur die Einlage, die ich hier für die Erbsensuppe gemacht habe, muss frisch verspeist werden, das schmeckt aufgewärmt nicht. Weiterlesen

Winterliche Gemüsetarte mit Grünkohl und Tomaten auf Weiße-Bohnen-Creme

und ein Saatenbrot mit Grünkohl, glutenfrei!

Für diese Tarte lasse ich jede Pizza stehen, der Teig ist geschmackvoll und knusprig (sorry der ist nicht glutenfrei!) und die Füllung mit Bohnen-Creme und Grünkohl überraschend anders. Ein Geschmackserlebnis!
Und da ich noch so viel Grünkohl übrig hatte, habe ich noch eine Pfanne im Ofen gebacken und ein glutenfreies Brot damit gefüllt. Das ist zwar mit dem Teig nicht ganz einfach, hat aber mit etwas Schwung und nassen Händen doch geklappt und war dann wirklich lecker. Dazu gab es noch mein selbstgemachtes veganes Apfelschmalz, da waren wir wir gut versorgt.

Brot mit Schmalz
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