Herbst

Nach langer Abwesenheit ein kleines Lebenszeichen

Rosmarin-Ofenkartoffeln mit karamellisierter Rote Beete

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Süßer glutenfreier Crumble mit herbstlichen Früchten: Cranberries, Birne, Apfel, Weintraube und einem Topping aus gerösteten Haselnüssen und Kokos-Nicecream

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Lange habt Ihr nichts mehr von mir gehört. Ich hatte den Blog kurzzeitig auf privat umgestellt, da ich aus privaten Gründen mich zeitlich nicht in der Lage sah, der neuen Gesetzgebung gerecht zu werden. Nun sind die ersten Weichen gestellt, und da viele schon sehnsüchtig darauf warten, Zugriff auf meine Rezeptsammlung zu haben, geht es nun ab heute wieder öffentlich zu. Ich hoffe, ich kann dann in Zukunft das ein oder andere neu hinzufügen.
Also nun viel Freude beim Kochlöffelschwingen und wie immer gutes Gelingen.

Heute habe ich Euch zum Einstieg zwei kleine Gerichte mitgebracht:
Rosmarin-Ofenkartoffeln mit karamellisierter Rote Beete
Süßer Crumble mit herbstlichen Früchten: Cranberries, Birne, Apfel, Weintraube und einem Topping aus gerösteten Haselnüssen und Kokos-Nicecream

Zum Schluss gibt es dann noch ein paar herbstliche Impressionen von Hunden und meinem Waldgarten.

Rosmarin-Ofenkartoffeln mit karamellisierter Rote Beete:
Da ich ja nun im Kartoffelland lebe, und diese auch heiß und innig liebe, kann ich mich so richtig austoben. Die Sortenvielfalt ist enorm und ich kann mich gar nicht satt essen.Heute gibt es die Sorte LEYLA, ein Mittelding zwischen fest und mehlig kochend. Sie eignet sich für viele Gerichte und ist zur Zeit mein Favorit.

Für die Ofenkartoffeln werden die Kartoffeln geschält und in Achtel geteilt, dies mariniere ich kurz in Olivenöl (hoch erhitzbar), frischem Rosmarin und etwas Cajun-Gewürzmischung (schön scharf). Dies kommt dann auf Backpapier im vorgeheizten Ofen bei 220 C, ca. 25 Minuten, bis sie schön knusprig sind.Zum Schluss lasse ich einige Male Dampf entweichen, so wird es knuspriger. Auch Salzen bitte erst zum Schluss, sonst werden die Kartoffeln weich.
Bei der Roten Beete verwende ich immer die Blätter und Stiele mit,das ist eine schöne Mischung, und gerade im Herbst, wenn die Saison beginnt, werden sie oft mit Blättern angeboten, da solltet Ihr zugreifen.
Rote Beete Knollen schälen, in gleich große Stücke schneiden, die Blätter in Streifen, die Stiele je nach Dicke zerschneiden, es soll ja alles den gleichen Garpunkt haben.
Etwas Agavendicksaft in der Pfanne erhitzen, die Rote Beete kurz karamellisieren lassen, wenig Fett als Geschmacksverstärker dazugeben, dann mit etwas Tamari (glutenfreie Sojasauce) ablöschen, wenig Wasser dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln. Abschmecken ganz nach Belieben, etwas Mandelmus, Misopaste, Kokosmilch, indische Gewürze, oder es ganz natur lassen, was hier zu den Kartoffeln sehr gut passt.

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Nun gibt es noch einen leckeren Nachtisch, oder einen Kuchenersatz. es ist glutenfrei, da bei meinem Sohn vor kurzem schwere Zöliakie diagnostiziert wurde, und so werde ich mich diesem Thema wieder verstärkt widmen. Beim Cumble ist der Vorteil, das es nicht auffällt, dass Teig schlecht zusammenhält, denn das Krümelige ist ja erwünscht.

Crumbleteig:
100 g Buchweizenmehl
50 g Schär glutenfreie Mehlmischung
30 g Speisestärke
40 g gem. Haselnüsse
80 g brauner Rohrzucker
1 Eßl. Ahornsirup
90 ml geschmolzenes Kokosöl
1/2 Teel. Backpulver
alles zu einer einer krümeligen Masse vermengen und auf die vorbereiteten Früchte geben.

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Hier habe ich eine bunte Mischung zusammengestellt, deutsche Cranberries, 1 Birne, 1 Elstar Apfel, 1 Handvoll rote Weintrauben
Dazu eine handvoll gehackte Haselnüsse, die kurz in der Pfanne geröstet werden. Ich gebe sie zum Schluss obendrauf, damit sie nicht im Ofen verbrennen.

Ein Rest vom leckeren Kokos-Banana-Eis war noch im Tiefkühlfach, das rundet das ganze perfekt ab.

Kokos-Nicecream
ca. 3 gefrorene kleine Bananen
7 Datteln
200 ml Kokosmilch
2 Eßl. Limettensaft(Zitrone)
alles im Mixer gut pürieren, eventuell noch etwas in der TK anfrieren lassen.

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Ich hoffe, diese zwei kleine Rezepte inspirieren Euch zum Nachkochen.
Lasst es Euch schmecken!

Hier nun noch Impressionen von meiner Rasselbande und meinem herbstlichen Waldgarten.
Ich hoffe, wir sehen uns alle bald wieder!

 

Herbstliche Apfel-Haselnuss-Brötchen zum Oliven-Humus

Feierabend-Brötchen und ein Blick in den Herbst-Garten

Die Apfel-Schwemme nähert sich dem Ende, das ist auch gut so, denn ich habe keine Kisten und keinen Platz mehr. Fast täglich koche ich Apfel-Kompott ein, presse Apfelsaft und versuche die Apfel in den gesamten Speiseplan einzubauen. So entstand ein wunderbares Apfel-Walnuss-Brot und heute aus Ermangelung an Walnüssen einmal die Apfel-Haselnuss-Brötchen, die dem Brot ebenbürtig sind. Die Zutatenmenge ist gleich, nur das Backen unterscheidet sich, ich weise im Rezept noch einmal darauf hin. Weiterlesen

Kein ganz normaler Apfel-Streuselkuchen

Eine kleiner, feiner Kuchen zum 2.Blog-Geburtstag

Zuerst zum Geburtstag:
2 Jahre ist es her, dass ich zitternd, meinem Sohn im Nacken, den ersten Beitrag erstellte. Du meine Güte hat das gedauert, ich dachte, das wird nie was. Was soll ich bloß schreiben, wie bekomme ich die Bilder rein, wer liest das überhaupt?
Die Zeit verging, und Übung macht den Meister. Das Erstellen der einzelnen Beiträge macht mir meist Freude, manchmal ist allerdings auch der Wurm drin. Zeit kostet das ganze nach wie vor, aber trotzdem möchte ich das Bloggen nicht mehr missen.
Und so sage ich Danke an meine Blogleser für ihr Interesse und an meine Blogger-Kollegen für den inspirierenden Austausch. Mal sehen, wie es so weiter geht.
Bei über 300 Beiträgen, fällt es nicht immer leicht, etwas neues zu posten und mich und andere möchte ich nicht wiederholen. In der veganen Szene ist gerade im letzten Jahr unendlich viel passiert, die Anzahl der erschienen, veganen Kochbücher enorm, da ist es wirklich nicht leicht, oft publiziertes nicht noch ein weiteres Mal zu wiederholen. So denke ich ist mein Anspruch der, lieber etwas seltener Rezepte veröffentlichen, aber dafür mit kleinen, hoffentlich interessanten Abwandlungen, Kombinationen oder Tipps.
Auf dem Hof geht auch alles seinen gewohnten Gang, die Anzahl der Tiere hat sich – Alters bedingt – reduziert. Aber auch hier werde ich versuchen, ab und zu kleine Einblicke in das Homestead zu geben. Weiterlesen

Kleiner Fund – Großes Glück – Steinpilze!

Und kleine Tipps zum Pasta-Kochen

und ein kurzer Blick in den Garten

Sind sie nicht wunderschön, meine zwei Steinpilze? Fast zu schade zum Essen.
Heute mittag, am Ende eines langen Hundespaziergangs, auf den letzten Metern, fast vor meiner Haustür, beim Hofnachbarn, fand ich sie.
Zuerst erblickte ich 6 kleine braune Pilz-Köpfe (nicht die Beatles!), sie waren definitiv zu klein, ich ließ sie schweren Herzens stehen, in der Hoffnung, dass keiner vor mir sie schneidet. Fast schon in Gedanken, dann diese zwei, die ich nicht stehenließ, obwohl ich kein Messer zum Schneiden dabei hatte. Ich versuchte sie vorsichtig raus zu brechen, damit noch etwas von der Wurzel im Boden bleibt.
Ich war schon die letzten Wochen immer eifrig auf Pilzsuche unterwegs, mit Korb und Messer, leider meist nicht erfolgreich. Es ist hier keine gute Pilzgegend. Um so erfreulicher der heutige Tag, ohne Korb und Messer, so ist es meistens beim Pilze suchen, wenn man nichts dabei hat, dann findet man sie in Mengen. So auch vor einigen Jahren, als ich kurzerhand mein Hemd auszog, um die Beute nach Hause zu schaffen. Das war heute nicht nötig, hätte an der Straße auch wahrscheinlich für Aufsehen gesorgt, so schnappte ich mir den Fund in die eine Hand, in der andren die Leinen der zwei Hunde. Aber es waren ja nur noch wenige Meter, die wir dann auch unbeschädigt meisterten. Weiterlesen

Herbstliches Gegenlicht

Die Sonne steht tief und die großen Bäume, wie Buchen und Eichen stehen noch voll im Laub. Es ist schattig im Garten, denn die Sonne kann nur an einigen Stellen zwischen den Bäumen durchscheinen, und wenn sie es tut, wird man gleich von ihr geblendet. Dieses schöne Licht am Vormittag habe ich noch einmal genutzt, um zwischen Hufschmied und Pferde füttern, den Herbst im Gegenlicht einzufangen. Ich glaube, es ist mir gelungen. Weiterlesen

Die kleine Raupe Nimmersatt und andere Geschichten

Als unser Sohn klein war, hatten wir ein wunderschönes Bilderbuch :“ Die kleine Raupe Nimmersatt“. Daraus musste ich immer wieder vorlesen und gemeinsam schauten wir uns die schönen Bilder an. Das fiel mir sofort heute ein, als ich die Raupenschar in meinem Rosenkohl entdeckte. Das noch um diese Jahreszeit, aber sie haben ja auch noch ein Festmahl. Und später wird aus ihnen ein wunderschöner Schmetterling, so stand es im Bilderbuch. Hier wird es wohl eher ein Kohlweißling werden, aber ich gönne ihnen den Spaß, verschonen sie so vielleicht meinen Chinakohl. Weiterlesen

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