Botanik

Frisch vom Feld: Kürbis-Ernte & Frisch aus dem Ofen:Kürbis-Pie

Das war wie jedes Jahr ein Gewaltakt, ca. 120 Kürbisse auf dem Feld einsammeln, mit dem Auto zur Scheune bringen, auf Paletten erst einmal abtrocknen lassen, dann mit der Schubkarre zum Stall, die steile Treppe zum Heuboden rauf und hoffen, dass sobald kein Frost kommt, dann müssen sie einen Raum weiter ziehen.
Kürbisse auf Paletten Weiterlesen

Herbstliche Apfel-Haselnuss-Brötchen zum Oliven-Humus

Feierabend-Brötchen und ein Blick in den Herbst-Garten

Die Apfel-Schwemme nähert sich dem Ende, das ist auch gut so, denn ich habe keine Kisten und keinen Platz mehr. Fast täglich koche ich Apfel-Kompott ein, presse Apfelsaft und versuche die Apfel in den gesamten Speiseplan einzubauen. So entstand ein wunderbares Apfel-Walnuss-Brot und heute aus Ermangelung an Walnüssen einmal die Apfel-Haselnuss-Brötchen, die dem Brot ebenbürtig sind. Die Zutatenmenge ist gleich, nur das Backen unterscheidet sich, ich weise im Rezept noch einmal darauf hin. Weiterlesen

Easy-Cheezy Spinatsauce – Da kommt kein „Blubb“ mit!

Ich bin ein Spinat-Freak

Schon als Kind konnte man mich mit einer großen Portion „Blubb“ glücklich machen. Damals gab es keinen anderen Tiefkühl-Spinat und frisch erst recht nicht. Dann vor gut 30 Jahren entdeckte ich in der Markthalle in Hannover den ersten frischen Spinat, das war eine Offenbarung. Daraufhin wurde Spinat ein fester Bestandteil meines Speiseplans, und ich bin froh, dass die gesamte Familie genauso begeisterte,Spinat-Esser sind, wie ich.
Seitdem ich auf dem Land lebe, baue ich ihn auch im Küchengarten an. Allerdings gibt es bei mir Neuseeländer Spinat, der zwar im Geschmack fast identisch ist – wir finden ihn sogar besser – der aber botanisch nicht mit dem anderen Spinat verwandt ist. Dafür ist er extrem einfach im Anbau und hat eine sehr lange Erntezeit von ca. Juli bis zum Frost, d.h. November/Dezember.
Neuseeländer Spinat Weiterlesen

Meine Blume des Jahres 2015: Die Sonnenblume

Und  “ Rettet das Huhn“

Jedes Jahr wähle ich meine ganz persönliche Blume des Jahres, und da sich aus meiner Sicht im Garten in dieser Richtung nichts Grundlegendes ändern wird, ist die Wahl schon gefallen. Wiederwahl schließe ich aus , so grenzt sich der Kreis automatisch ein, aber bereits gewählte kämen dieses Jahr auch gar nicht in Frage. Und sie ist nicht nur vom Wuchs die Größte: nein, sie hat sich diesmal an vielen Stellen im Garten bewährt und mich erfreut:

DIE SONNENBLUME – HELIANTHUS

Und was ich mit “ Rettet das Huhn“ zu tun habe, erfahrt Ihr im 2.Teil des Beitrages. Weiterlesen

Wir waren lange nicht im Garten!

Trockenheit und Rosenmonat

Ich natürlich schon, aber nicht mit Euch zusammen. Das hat diverse Gründe, zum Einen kann ich natürlich nicht jedes Jahr einen neuen Garten vorstellen, die meisten Pflanzen sind wie im Vorjahr, wenn sie nicht gerade vom Winter hingerafft wurden. Zum Anderen hatten wir nun schon wochenlang keinen Regen mehr, das hieß für mich mindestens 3 Stunden am Tag Wasser an die Pflanzen verteilen, was aber wirklich nur der Tropfen auf den heißen Stein war. Z.B. musste ich täglich jeden morgen 12 Gießkannen auf die Weide schleppen, um dort die jungen Zucchini- und Kürbispflanzen zu wässern, was aber für ein ordentliches Wachstum bei weitem nicht ausreichte. Weiterlesen

Tulpen aus Amsterdam

Ein Fest der Farben und Gerüche: der Besuch im Keukenhof

Am 1.Mai haben wir uns ins Auto gesetzt und sind Richtung Amsterdam gestartet. Tapfer haben wir den Stau kurz vor dem Ziel ertragen und konnten noch im Hellen unsere Unterkunft nahe der Nordsee beziehen. Diese hatte ich über Airbnb gebucht, und das war eine feine Sache. Unser Gastgeber hatte sogar ein veganes Frühstück bereit gestellt und so ging es gleich Samstag früh zum Keukenhof, dem größten Frühlingsgarten der Welt. Wir waren nicht allein dort, das hatte ich auch nicht erwartet, aber trotzdem gab es mehr Tulpen als Menschen. Weiterlesen

Auberginen-Involtini mit Steinpilzen und Grünkern

„Die Unvollendeten“

Es gibt Tage, da weiß man schon morgens, dass es besser wäre, im Bett zu bleiben, da so wie so alles schief läuft. Natürlich geht das auf unserem Hof mit den vielen Tieren nicht, aber Sonntag war so ein Tag, den man lieber aus dem Kalender streicht.
Das Wetter war schlecht, draußen herrschte Land unter, aber das kennt man ja und ist an sich kein Grund zu Aufregung. So wollten wir einiges im Haus erledigen, meine Waschmaschine brummte, der neue Computer sollte installiert werden, und ich hatte einen Blog-Beitrag mit den Auberginen-Röllchen geplant. Ein Rezept, welches ich mir in den letzten Tagen ausgedacht hatte und schon sehr auf die Ausführung gespannt war.
Ab mittags ging es dann los, Stromausfall, die Hauptsicherung knallte ständig raus. Erst hatte ich den Wäschetrockner im Verdacht, dann den Herd, aber egal was wir ausprobierten, die Abstände mit der Stromversorgung wurden immer kürzer, keine Heizung, kein Herd.
Im Ofen stand ein Kartoffelbrot, reingeschoben bei 200° C, da blieb es dann 5 Stunden mit wechselnden Temperaturen.
Meine Auberginen-Involtini hatte ich gerade geschafft. Aber die Vollendung, das Überbacken und dekorieren blieb aus. Weiterlesen

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