Autoren-Archiv für marliesgierls

Über marliesgierls

Reife (???) 62 Jahre alt davon die ersten 30 in Berlin gelebt, war `ne schöne Zeit: Schule, Fotografenlehre und Studium FU Informationswissenschaften danach über Hannover nach Hamburg, geheiratet, 1 Mann, 1 Sohn 27 Jahre, Arbeit bei SAT.1 Aufbau des Senders dann seit 16 Jahren Landleben mit Pferden, Hängebauchschweinen, Zebus, Hühnern, Hunden und Katzen Gärtnern im Landschaftsgarten und Küchengarten Vegan Kochen und Backen, was das Zeug hergibt. Für Körper und Geist: Yoga Übers Mantrasingen zum Indischen Harmonium, was ich nun lerne, obwohl ich als Kind nur Blockflöte spielen gelernt habe. Seit 2 Jahren Bauchtanz, weil das eigentlich so gar nicht zu mir zu passen scheint, jetzt lege ich mal eine Pause ein. Nachts Lesen, weil am Tag keine Zeit ist.

Heute & Gestern: Let the Sunshine in!

Vor einem Jahr: Beckenbruch, Osteoporose, Skoliose, Malazie

Diese Woche: Kopfstand beim Yoga!

 

Vor 50 Jahren: Musical Hair in Berlin

Diese Woche: Musical Hair in Hamburg

 

Diese Woche ist keine normale Woche, und da ich so überwältigt bin, habe ich mich entschlossen, diesen kleinen Post zu machen, ganz ohne Bilder und Rezepte.

Viele von Euch werden sich bestimmt an meine Tragödie von vor einem Jahr erinnern.  Die Krankheit fesselte mich ans Bett, der Hof musste verkauft und das neue Heim renoviert werden und dann noch der Umzug. Es war ein Albtraum, und ich mag heute nicht mehr daran zurück denken.

Aber ich habe mich gut in der Lüneburger Heide eingelebt, vieles in meinem Leben verändert und genieße die Zeit mit denTieren. Für meine Gesundheit muss ich zwangsläufig viel,Sport machen, und das  tue ich gerne. Anfangs war ich leicht deprimiert, wegen des körperlichen Abbaus, aber das stetige Training zeigte seine Wirkung. So mache ich 1 x die Woche Pilates, da hapert es am meisten, da die Beckenbodenmuskulatur total im Eimer ist. Dafür wird es im Yoga immer besser, und ich liebe es auch 2-4x die Woche zum Yoga zu gehen. So hatte ich am Dienstag dieses überwältigende Gefühl , als ich nach langer Zeit wieder in den Kopfstand ging, natürlich mit Hilfestellung, aber…..!  Vor einem Jahr lag ich im Bett und sah mich im Rollstuhl! Ich bin dankbar und glücklich, es ist wie ein Wunder.

 

Vor 50 Jahren ging ich in Berlin ins Musical Hair, Du meine Güte war das aufregend. Noch nicht ganz 16 durfte ich da eigentlich noch gar nicht rein und älter sah ich auch nicht aus, aber irgendwie bin ich trotzdem rein. Mit selbst genähter Lederfransenweste, gabs damals nicht zu kaufen, war aber so schick! Einen Schlapphut auf , Schuhe mit Wahnsinns-Plateausohle  und  was sonst noch so in war.

Diesen Sonntag gehe ich mit meinem Mann und unseren Sohn (fast 30) nun in Hamburg zur Hair-Aufführung. Ich freue mich riesig, schade dass ich meine Hippi-Klamotten nicht mehr habe, denn ich war, wie man so im Berliner Jargon sagte: ein ziemlich heißer Feger. Darüber muß ich jetzt lachen, aber alles hat seine Zeit!

Let the Sunshine in!

 

 

 

 

Frisch vom Markt: Kräutersaitlinge auf Mangold-Risotto und eine Überraschung

Mit old boy Dusty machen wir das halbe Dutzend voll!

Es ist kalt draußen, sehr kalt! Und am Markt fegte der Wind um die Ecken, alle Stände waren mit Zelten ausgerüstet, damit die Ware nicht erfriert, und es gibt keine grünen Spargel zu kaufen, obwohl es schon Mitte März ist. So haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und uns ein anderes Leibgericht gesucht und auch gefunden!
Kräutersaitlinge: die kleinen Kräutersaitlinge sind richtig gebraten, ein Gedicht, und ich habe sie nun schon den dritten Samstag gekauft, und nun sollt Ihr auch auf den Geschmack kommen. Weiterlesen

Winterausklang: Erbsensuppe mit gebackenen Kichererbsen, Rote Beete-und Sellerie-Spiralen

Erbsensuppe aus frischen, grünen Erbsen und getrockneten,grünen Schälerbsen

Die große Kältewelle ist wohl vorbei, und in diesen kühlen Tagen hatte ich mir des öfteren meinen Bauch mit einer leckeren Suppe gewärmt. Ich bin ja bekanntlich ein richtiger Suppenkasper und finde, so ein Süppchen passt zu vielen Gelegenheiten. Ich freue mich, wenn ich da etwas auf Vorrat habe, d.h. ich mache meist gleich einen großen Topf. Nur die Einlage, die ich hier für die Erbsensuppe gemacht habe, muss frisch verspeist werden, das schmeckt aufgewärmt nicht. Weiterlesen

Winterliche Gemüsetarte mit Grünkohl und Tomaten auf Weiße-Bohnen-Creme

und ein Saatenbrot mit Grünkohl, glutenfrei!

Für diese Tarte lasse ich jede Pizza stehen, der Teig ist geschmackvoll und knusprig (sorry der ist nicht glutenfrei!) und die Füllung mit Bohnen-Creme und Grünkohl überraschend anders. Ein Geschmackserlebnis!
Und da ich noch so viel Grünkohl übrig hatte, habe ich noch eine Pfanne im Ofen gebacken und ein glutenfreies Brot damit gefüllt. Das ist zwar mit dem Teig nicht ganz einfach, hat aber mit etwas Schwung und nassen Händen doch geklappt und war dann wirklich lecker. Dazu gab es noch mein selbstgemachtes veganes Apfelschmalz, da waren wir wir gut versorgt.

Brot mit Schmalz
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Mohn-Polenta-Küchlein oder Pudding – manchmal sind die guten Dinge so einfach!

Ich liebe Mohn! Ich liebe Polenta!

Warum nicht mal beides zusammen?

Mohnrezepte gab es ja schon einige hier auf dem Blog, und sie freuen sich alle großer Beliebtheit. Seit Wochen wollte ich mal wieder einen Mohnkuchen backen, aber durch die Grippe war ich dann doch etwas lustlos. Nun geht es bergauf und damit auch die Lust am Kochen und Backen, allerdings noch etwas auf Sparflamme. So kam mir die Idee, zwei meiner Lieblingszutaten einfach mal zu kombinieren, mal sehen, was dabei rauskommt …..und das war richtig gut! Weiterlesen

Nach der Grippe: Appetit machende, vitaminreiche Pasta, natürlich mit Mac Cheese

Super Wintergemüse: Staudensellerie – man kann doch nicht nur Kohl essen

Die meisten von Euch werden  Staudensellerie nur als Beilage zum Dippen kennen, mal mehr oder weniger beliebt. Auf diese etwas andere Verwendung bin ich nur durch Zufall gekommen, und ich bin richtig begeistert, obwohl ich bestimmt nicht der große Staudensellerie-Liebhaber bin. Weiterlesen

Ein Eintopf muss sein, herzhaft und wärmend mit Mangold, Tomaten, Linsen und Fenchel

Leckere Resteverwertung und ein Pizzabrötchen

Einmal die Woche gehe ich auf den Markt, und da packe ich alles ein, was mir gut gefällt. Das ist meist ziemlich planlos, aber da der Markt Samstags ist, wird am Wochenende aus dem vollen geschöpft und dann arbeite ich mich im Laufe der Woche durch die Vorräte. Zum Schluss wird es meist schwieriger, noch was Nettes zu zaubern, aber das macht mir Spaß, und so kommt immer mal wieder was Interessantes, Neues dabei heraus. Weiterlesen

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