ROT ist das neue GRÜN: Burger aus Roten Bohnen, Rotem Reis, Roter Beete und Roter Zwiebel

Röter geht es nicht !

Rohe Burger

Burger, Bratlinge, Patties oder wie auch immer sie genannt werden, diesen leckeren Teilchen, vegan aus Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten gemacht, kann keiner widerstehen, und man kann nicht genug Rezepte davon haben, bzw. eigentlich braucht man gar kein Rezept, einfach ein paar Grundregeln beachten, und man kann alles rein tun, wonach einem der Sinn steht.
So kam es auch zu diesem Prachtstück. Rotes Gemüse ist in, ist gesund, ist ein Hingucker und  es schmeckt auch. Hier kommen nun ein paar besonders gesunde Zutaten zum Zuge, aber keine Angst, wer keine Rote Beete mag, das schmeckt man gebraten gar nicht mehr. Es wird saftig, knusprig und auf keinen Fall langweilig.

Also lasst uns beginnen.

Zutaten Burger

Die Hauptbestandteile des Burgers:

100 g Roter Reis (Camargue) gekocht
ich weiche ihn über Nacht ein, dann braucht er nur noch ca. 15 Minuten kochen, er sollte leicht bissfest sein.

100 g Rote Beete gekocht
ich backe sie im Ofen in Folie ca. 35 Minuten, Ihr könnt sie aber auch im Topf kochen, grob raspeln

1 Dose Rote Kidney Bohnen
abgetropft, leicht zerstampft, aber nicht zu matschig!

Weitere Zutaten:

1 mittlere Rote Zwiebel , kleingehackt
1 Eßl. Schwarzer Sesam
1 Eßl. Sesam
1 Eßl. Leinsaatmehl
3 Eßl. Haferflocken (glutenfrei) gemahlen

Gewürze:
1 Teel. Harissa
1 Eßl. Garam Masala
1 Teel. Rauchpaprika, scharf
1/2 Teel. Salz

Zutaten, Gewürze

Alles schön vermischen und mit feuchten Händen mittelgroße Burger formen.
Bei nicht zu hoher Temperatur von beiden Seiten in Öl braten, ich habe Kokosöl genommen, ca. 5 Minuten je Seite, das hängt von der Dicke ab!

Burger in der Pfanne

Nun ist der Burger bereit für die Präsentation. Natürlich könnt Ihr ihn in einem Brötchen verstecken, das ist praktisch, und das machen wir meist mit dem Rest, wenn mein Mann sich sein Essen fürs Büro mitnimmt. Für Zuhause mag ich es gerne etwas eleganter und ohne Brot.
Hier habe ich einen Salat aus Postelein und Rotkohl ( findet Ihr auch, dass roher Rotkohl nach Meerrettich schmeckt?) unter den Bratling gelegt, des weiteren hatte ich gerade frische Radieschen-Sprossen selber gezogen. Als Saucen gab es 2 Variationen von der Cashew-Sourcreme: einmal mit scharfem Meerrettich pikant abgeschmeckt, die andere etwas milder mit Tomatenmark und Ajvar, auch hier gilt, erlaubt ist, was schmeckt, also lasst Euer Fantasie freien Lauf und
lasst es Euch schmecken!

Burger angerichtet

Und für meine langjährigen Blogleser habe ich hier noch ein paar private Bilder von unserem sonntäglichen Spaziergang in der Wacholder Heide rangehängt. Normalerweise fahren wir dort mit dem Fahrrad hin, da aber unsere alte Hazel mitsollte, haben wir kurzerhand alle 4 ins Auto verfrachtet, Paco fand diesen Shuttle-Service sehr angenehm, Hazel mag nicht Autofahren und da werden wir sie wohl auch nicht mehr dran gewöhnen, wir machen es zu selten . Aber wie man sicher sehen kann, war es für alle Beteiligten ein gelungener Ausflug.



26 Kommentare

  1. Über diesen Beitrag freue ich mich gleich doppelt, liebe Marlies! Ich habe im letzten Jahr in Brügge einen sensationell schmeckenden Veggieburger gegessen. Seitdem wollte ich ihn einmal nachmachen, was mangels Rezept immer nachgeblieben ist. Jetzt habe ich eines!! Die Gewürze hören sich toll an. Ich mag es scharf und würzig!
    Und dann die wunderschönen Fotos von euch und den Hunden. Was für eine tolle Heidelandschaft!
    Danke für den schönen Tagesstart!
    Alles Liebe
    Maren

    • Gern geschehen, liebe Maren. Ich diese Veggieburger ja öfters, besonders meine Männer lieben sie. Meist nehme ich rote Bohnen als Hauptbestandteil, die Konsistenz ist optimal und die Farbe auch, sie gelingen eigentlich immer, sonst muss man mit Semmelbrösel und Stärke arbeiten, aber so mit dem Hafer- und Leinsaatmehl gefällt es mir am besten, das schmeckt man nicht, und er hält gut zusammen und ist aber auch nicht zu fest. Also das solltest Du wirklich mal ausprobieren, schmeckt bestimmt.
      Leider ist draußen nicht so ein schöner Wochenstart, ich komme gerade aus Hamburg, da ging es, aber hier ist es ganz fürchterlich.
      Aber wir lassen uns die Laune nicht vermiesen!
      Lieben Gruß Marlies

    • Liebe Grüße zurück, leider nicht winterlich, sonder eher November, es schüttet mal wieder. Da schau ich mir mal die Fotos vom Sonntag an,mit der schönen Sonne.
      Lieben Gruß Marlies

  2. Freija sagt:

    Hat dies auf L I C H T E R S C H E I N . C O M rebloggt und kommentierte:
    Die Hauptbestandteile des Burgers:

    100 g Roter Reis (Camargue) gekocht
    ich weiche ihn über Nacht ein, dann braucht er nur noch ca. 15 Minuten kochen, er sollte leicht bissfest sein.

    100 g Rote Beete gekocht
    ich backe sie im Ofen in Folie ca. 35 Minuten, Ihr könnt sie aber auch im Topf kochen, grob raspeln

    1 Dose Rote Kidney Bohnen
    abgetropft, leicht zerstampft, aber nicht zu matschig!

    Weitere Zutaten:

    1 mittlere Rote Zwiebel , kleingehackt
    1 Eßl. Schwarzer Sesam
    1 Eßl. Sesam
    1 Eßl. Leinsaatmehl
    3 Eßl. Haferflocken (glutenfrei) gemahlen

    Gewürze:
    1 Teel. Harissa
    1 Eßl. Garam Masala
    1 Teel. Rauchpaprika, scharf
    1/2 Teel. Salz

  3. bineunger sagt:

    uhi die sind aber richtig schoen rot. Ich liebe jegliche Art von veganen Bratlingen. Danke Marlies und auch fuer die schoenen Bilder aus der Heide. Bei uns liebt leider soviel Schnee und es sind immer noch bis minus 35 Grad. Nicht mein Wetter. Lieben Gruss Sabine

    • Das ist wirklich mega kalt, kaum vorstellbar. Aber hier schüttet es mal wieder wie aus Eimern, ich glaube, da hätte ich es lieber kalt!
      Ich mag die veganen Bratlinge auch sehr gerne, vor allem kann man da richtig schön experimentieren, aber diese finde ich besonders gut.
      Lieben Gruß, zieh Dich schön warm an!
      Marlies

  4. Ein ungewöhnlicher Anblick, dieser Burger ganz in Rot! Auch über die Zutaten war ich im ersten Moment erstaunt! Wenn ich es mir zusammen vorstelle, hört es sich aber schon wieder super lecker an. Dein Anrichten mit Radieschensprossen auf frischem Rotkohl, ist gleich zusätzlich wieder etwas sowohl fürs Auge, als auch den Gaumen.
    Ich fand es schön, obendrein noch Fotos aus der Wacholderheide zu entdecken. Nicht allein von der Landschaft, auch von euch mit den Hunden! Schön, dass ihr den (seltenen) hellen, sonnigen Tag genutzt habt und dort unterwegs gewesen seid. Es ist schon schade, dass mit dem freundlichen Wetter immer gleich wieder Schluss ist. Immerhin merkt man jetzt aber am Nachmittag, dass es schon etwas länger hell bleibt.

    Lieber Gruß Richtung Heide, Marlies!
    Michèle

    • Danke liebe Michele, ja die Freude über das trockene Winterwetter war nur kurz, umso mehr freut es mich, dass wir den Tag so gut nutze konnten. Heute erscheint das meilenweit weg.
      Rote Beete ist ja auch sehr vielfältig und sicher hast Du auch schon gehört, dass sie sogar im Kuchen zu finden ist. Sie macht Schokobrownies schön saftig und dunkel, und ich versichere Dir, man schmeckt es nicht.
      Wobei es wie immer auch auf die Qualität ankommt, ich hatte nicht zu große frisch vom Markt, und ich fand den Geschmack beim Probieren sehr mild und fein, nicht so erdig, was ich zwar gerne mag, aber besser im Salat als in den Kuchen passt, oder?
      Ich grüße zurück nach Hamburg, wo ich heute schon war, ich hatte meinen UKE Termin, und eine nicht so schöne Autofahrt hinter mir, jetzt bin ich wieder in der Heide, die mehr einer Seenplatte gleicht, als einer trockenen Heidelandschaft, Marlies

  5. Ha ha, Picassolina – nur in rot, statt blau. Das gefällt mir. 😀
    Zu einem guten Pattie sage ich nicht nein, denn die gekauften schmecken meist nich so gut und die meisten Selbstexperimente…Naja, da ist noch Luft nach oben. Ich will immer noch unbedingt deine Sourcreme machen. Aber, wann… Vielleicht Sonntag. 😉
    Pass auf dich auf.
    Liebste Grüße,
    Jenny…
    vom Winde verweht.

    • Das ist gut Jenny, der Name gefällt mir, bloß nicht lispeln dabei.
      Musst Du machen und schön lange draußen stehen lassen, man kann immer mal schmecken, wie sich der Geschmack verändert, warten lohnt sich.
      Hier windet es nicht, aber dafür schneit es sehr feucht. Noch nichts für Iglu und Schneemann!
      Lieben Gruß Marlies

  6. Liebe Marlies, wie schön, dass du wieder regelmäßig leckere Rezepte und andere schöne Dinge postest ❤ die Patties sehen hammermäßig aus und werden ausprobiert! Und eure Bilder sind auch großartig! Liebe Grüße, Anja

    • Danke liebe Anja, ja ich habe jetzt mehr Zeit für solche Dinge, habe mein Leben neu strukturiert, zwangsläufig, aber es ist gut so. Und nun ist der Kopf auch frei, um mal wieder was Schönes in der Küche zu werkeln, ohne Stress, wenn es sich dann ergibt.
      Dieser Ausflug war someone Wohltat bei dem schönen Wetter, und jetzt haben wir wieder den Salat.
      Lieben Gruß Marlies

  7. juergen61 sagt:

    Hallo Marlies,
    Danke für das Rezept : habe es nachgekocht und selbst mein Sohn hat es gegessen…das gelingt selbst mir nicht oft 🙂 Also klarer Fall : Rot ist das Neue Grau..äh Schwarz..oder so…übrigends habe ich noch ein wenig gebastelt :jetzt das Essen nicht mehr vegan oder vegetarisch aber mit kleiner scharfer italienischer Salami klappt das auch gut …und rote Beete finde ich wird oft unterschätzt, sie taugt zu mehr als der Erdbeermarmelade die rote Farbe zu spendieren..hier auf dem markt bekomme ich rote Beete eingelegt aus dem Spreewald…ein absoluter Genuss pur oder auch für jeden Salat !
    Lieber Gruss, Jürgen

  8. juergen61 sagt:

    Das stimmt Marlies, beim Fotografieren mag ich neutral grau wie Nebel…das essen hingegen darf ruhig lecker farbig aussehen…wie sagt man so schön . das Auge isst mit !
    Lieber Gruss, Jürgen

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