Frisée liebt es exotisch mit Papaya und Limetten-Haselnuss-Dressing

Und ich liebe den Frische-Kick!

Normalerweise überfällt mich zwischen Weihnachten und Silvester der Drang, Frisches zu verzehren, also Salate und viel Obst. Dieses Jahr setzte das Gefühl schon in der Adventszeit ein, und so futterte ich mich durch diverse Salate. Hier möchte ich Euch nun meinen Favoriten vorstellen, der bestimmt Weihnachts- bzw. Silvester-Menü tauglich ist. Aber er schmeckt natürlich ohne besonderen Anlass genauso gut, und ab und zu sollte man sich auch mal verwöhnen, oder?

zutaten Salat

Frisée-Salat, auch Krause Endivie genannt, ist ja eher ein altmodischer Salat, den man heute gar nicht mehr so oft im Angebot findet. Die Auswahl an Salaten ist enorm, wie eigentlich in allen Dingen heutzutage und vollkommen überflüssig meiner Meinung nach, und das meiste ist geschmacklich nicht unbedingt ein Hit.
So war ich froh, als ich im Spätherbst endlich mal wieder auf meinen geliebten Frisée stieß und ihn natürlich sofort kaufte. Ich liebe diesen leicht herben, aber feinen Geschmack und die gelbe Farbe der inneren Blätter, die nach außen hin dunkel grün werden.
Dazu sollte es was Angemessenes geben, und ich entschied mich für Papaya, die hatte ich bestimmt genauso lange nicht mehr gekauft, wie den Frisée. Eine Mango wäre mir hier vom Geschmack „to much“ gewesen.
Bei dem Preis zögerte ich etwas, aber eine halbe Papaya reicht schließlich für mind. 4 Portionen und so konnte ich nicht nein sagen. Da ich nun durch mein Zögern auch noch 2 Limetten geschenkt bekam, war das ja nun geradezu ein Schnäppchen. Außerdem stand somit auch schon das Dressing fest. Limettensaft mit Ahornsirup und Haselnussöl. Ein paar geröstete Kürbiskerne oben drüber, und so schnell ist dieser wundervolle Salat fertig.
Nun noch ein Par kurze Tipps zur Zubereitung, die ja wirklich simpel ist. Es kommt halt auf die Kombi an!

Salat näher

Salat für 4 Portionen:
1 großer Kopf Frisée
1/2 Papaya
2 Limetten
1-2 Teel. Ahornsirup
Haselnussöl nach Geschack, ca. die Menge des Limettensafts
Ich nehme hier keinerlei Gewürze, der Eigengeschmack ist perfekt.

Den Salat waschen, trocken schleudern , in mundgerechte Stücke teilen. Die Papaya entkernen, schälen und in nicht zu große Würfel schneiden. Die Limetten auspressen und mit Ahornsirup und Haselnussöl abschmecken. Natürlich könnt Ihr auch anderes Öl und Süße verwenden, aber ich  finde diese Kombi hier geradezu genial. Die gerösteten Kürbiskerne geben durch das Krosse noch eine andere Konsistenz in den Salat und runden das Ganze somit ab.

Da ich nun dies Jahr bestimmt nichts mehr veröffentlichen werde, wünsche ich Euch    an dieser Stelle wunderschöne, stressfreie Weihnachtstage,so wie Ihr sie Euch vorstellt, und natürlich auch einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Lasst das Alte gut ausklingen und startet mit Schwung, Freude und eine Frischekick ins Neue Jahr!

Salat nah

12 Kommentare

  1. Das ist wirklich lustig, Marlies! Mir ging es am Wochenende genauso und deshalb landete auch bei mir Salat im Einkaufskorb. Ich hatte total Lust auf was Frisches! Ich denke, der Körper steuert so etwas ganz von allein. Dein Salat inklusive des leckeren Dressings mit Haselnussöl klingt total frisch und ganz nach meinem Geschmack.
    Ich wünsche dir noch einen schöne Woche! Hier scheint heute bisweilen die Sonne!
    Liebe Grüße Maren

    • Ich glaube der Körper möchte neben den ganze süße Leckereien auch mal was anderes, obwohl ich dieses Jahr bisher kaum Weihnachtsgebäck gegessen habe. Hier schien bis eben die Sonne und ich hatte einen herrlichen Mittagsspaziergang, jetzt ziehendes zu, war ja auch zu schön!
      Lassen wir uns überraschen, aber Erwartungen ans Wetter habe ich dieses Jahr nicht mehr, dann machen wir es uns drinnen so richtig kuschelig, ist auch schön.
      Eine gute Woche, lieben Gruß Marlies

  2. Erika sagt:

    Liebe Marlies, einmal mehr bewundere ich deine Salatkombination. Frisee habe ich auch gerne, doch derzeit dominiert der Feldsalat oder wie er hier heisst: Nüsslisalat.
    Mit so viel Frische und Sonne in der Frucht, rutschen wir aus dem alten in das neue Jahr und lesen uns…. fröhlich, frisch und voll-gefuttert. Auf bald….

    • Ich glaube der Frisee ist bei Euch, in Österreich und Süddeutschland verbreiteter als bei uns im Norden, ich erinnere mich, dass ich ihn dort früher oft serviert bekam, allerdings hatten wir damals auch noch nicht diese „Artenvielfalt“.
      Ich wünsche Dir noch einmal schöne Feiertage mit ganz viel Skilaufen und wunderbarem Schnee!
      Bis bald, Marlies

  3. Annette sagt:

    Ich liebe es auch exotisch, genau richtig also! Danke für die tollen Rezepte im Jahreslauf, liebe Marlies, ich wünsche dir und deinen Lieben (2- und 4-beinig) frohe Festtage und fürs neue Jahr alles Liebe und stets neue Inspirationen. Liebe Grüße, Annette

    • Herzlichen Dank liebe Annette, und ich gebe es gerne zurück. Bei Euch wird sicherlich ein Vierbeiner schmerzlich vermisst, ich kenne das. Ich genieße unsere neue Heimat und freue mich auf die Zeit hier, das ist ein schöner Abschluss für dies doch extrem anstrengende Jahr. Und da es nun stetig bergauf geht wird dann hoffentlich die Inspiration nicht fehlen.
      Liebe Grüße Marlies

      • Annette sagt:

        Du hast recht, sie fehlt mir schrecklich, aber man muss versuchen, nach vorne zu schauen. Genieße die wohlverdiente Entspannung im neuen Heim 🙂

  4. Maria Elena sagt:

    Liebe Marlies, vielen Dank für all die wundervollen Rezepte und Einträge in diesem Jahr. Auch Dir ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen großartigen Übergang ins neue Jahr.
    Alles Liebe
    Maria Elena

    • Danke für die Wünsche Maria Elena, es freut mich, wenn meine Rezeptideen Dir gefallen haben, mittlerweile gibt es ja so viele vegane Seiten, dass man kaum was wirklich Neues bieten kann, aber ich glaube darauf kommt es gar nicht so an.
      Ich wünsche Dir auch eine schöne Zeit,
      Bis zu, nächsten Jahr,Marlies

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