Rosenkohl-Curry mit Süßkartoffel und Granatapfel

Zum Start in die Rosenkohlsaison mein Favorit vom letzten Winter

– und den hätte ich Euch beinahe vorenthalten, denn ich dachte, dass ich das Rezept schon im letzten Winter gepostet habe, schließlich war es mein Lieblingsgericht. Aber durch meine Krankheit und dem Verkauf unseres Hofes ist mir das entfallen. Nun hole ich das diese Saison rechtzeitig nach, denn es geht ja gerade erst los mit Rosenkohl und Co.

Curry-Rezepte kann man meiner Meinung nach nicht genug haben und Rosenkohl gehört mit zu meinen Lieblings-Wintergemüsen, deshalb landet er fast wöchentlich in meinen Einkaufskorb. Da ich auch einen hübschen Granatapfel ergatterte, Süßkartoffel  sowieso im Hause habe , konnte es auch gleich losgehen.

Zutaten

Das wichtigste an diesem Rezept sind die Granatapfelkerne, sie sind das I-Tüpfelchen, allerdings auch der Grund, warum ich dieses Gericht nicht noch öfters koche: Ich hasse das Entkernen des Granatapfels! So habe ich mich extra nochmal im Internet auf die Suche gemacht, ob es nicht doch einen todsicheren Geheimtip gibt, leider fand ich nichts, was ich nicht schon ausprobiert hatte, aber nun in meiner neuen Küche, das passte mir so gar nicht. Ich entschloss mich zur einfachen Methode, einritzen wie eine Apfelsine, auseinanderbrechen und vorsichtig rauspulen. Es ging erstaunlich gut, alle Aufregung umsonst.

Zutaten bearbeitet

Viel mehr Zutaten braucht es für dieses schmackhafte und schnell zubereitete Curry auch nicht, etwas Ingwer (wenn vorhanden), Kokosmilch und Petersilie oder Koriander. Nur die Vorbereitung dauert ein klein wenig länger, den Rosenkohl putzen und das Entkernen des Granatapfels, wobei man dies ja auch schon gut etwas eher erledigen kann. Hier nun die Zubereitung.

Rosenkohl-Curry (4 Personen)
1kg Rosenkohl
3-4 Süßkartoffeln
1 Stück Ingwer
1 blaue Zwiebel
250 ml Kokosmilch
1 – 2 Eßl. Zitronensaft
glatte Petersilie/Koriander
1-2 Eßl. Thailändische Curry-Pulver (mein Lieblingscurry, aber es geht auch jedes andere)
eventuell noch etwas Garam Masala
1 Granatapfel
Kokosfett

Zuerst den Granatapfel entkernen, das entspannt!
Rosenkohl putzen, sind die Röschen größer, halbieren. Ich hatte sehr kleine, die lasse ich ganz, vielleicht unten den Stielansatz kreuzweise einschneiden. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden, es ist wichtig, dass beide Gemüse nachher ungefähr gleichzeitig gar sind, darum auf die Größe achten. Die Zwiebel klein schneiden, den Ingwer noch kleiner würfeln. Petersilie/Koriander von den Stielen zupfen, waschen , in grobe Stücke reißen.

Gemüse anrösten

Im großen gusseisernen Topf oder großer Pfanne Zwiebel, Ingwer und Currypulver, Garam Masala anrösten, Gemüse dazu geben, kurz anschwitzen. Wenig Wasser, ca. 200 ml dazu und bei geschlossenem Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zitronensaft und Kokosmilch angießen, weiter köcheln bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer eventuell noch abschmecken.

mit kokosmilch im Topf

Nach dem Auffüllen mit den Granatapfelkernen und der Petersilie/Koriander bestreuen, servieren.
Lasst es Euch schmecken!

angerichtet, nah

13 Kommentare

  1. Schön, wieder eine neue Variante der Zubereitung für etwas mit Rosenkohl zu entdecken! Ich bin ja im Laufe der Jahre (als Kind nicht so sehr) ein ziemlich großer Anhänger dieses Gemüses geworden.
    Deine Kombination mit Kokosmilch, Curry etc. und den restlichen Zutaten wie Süßkartoffel und Granatapfelkerne ist wunderbar, Marlies. Sie erreicht wieder mehreres auf einmal: den Gaumen kitzeln und dem Auge gefallen! Abgesehen davon riecht es bestimmt auch appetitlich und sättigt hungrige Mägen. ^^

    LG Michèle

    • Ja wirklich ein sehr stimmiges Rezept, und der Kohl,wird dadurch auch leichter. Ich koche immer gleich etwas mehr, denn es lässt sich gut aufwärmen. Leider ist oft aber nur noch ein kleiner Rest übrig, denn man löffelt sich so ein damit und ißt dabei auch etwas mehr!
      Also dann viel Erfolg beim Nachkochen, aber da kann eigentlich nichts schief gehen.
      Lieben Gruß Marlies

  2. Pingback: Rosenkohl-Möhren-Curry mit Granatapfelkernen – kein Familienrezept – undiversell

  3. Annette says:

    Das hört sich fein an, alles Zutaten, die ich liebe (bis auf den frischen Koriander 😉 ). Ich drücke dir die Daumen für trockeneres Wetter, liebe Marlies, ich weiss, wie mühsam das ist, vor allem mit Tieren. Gute Woche für dich und die Vierbeiner 🙂

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