Und natürlich auch das Land der Pilze!

Da wachsen die Steinpilze sogar in meinem Garten

Klassisch: Spaghetti mit Steinpilzen.

Dieser Fund erforderte eine Änderung des Speiseplans, eigentlich wollte ich Bratkartoffeln und Grüne Bohnen essen, aber wir sollen ja flexibel sein und die Pilze müssen frisch gegessen werden.
Gericht auf Teller

Sie sind auch schon etwas zu groß, da ich die letzten Tage immer den Nebeneingang benutzt habe und die Steinpilze direkt vor der Haustür standen. Dadurch konnten sich nun auch schon einige Maden breitmachen, sodass doch einiger Abfall anfiel, aber es waren doch noch gute 2 Portionen.
1 Steinpilz
Selbstgesuchte Pilze wasche ich nicht, sie werden so verputzt. Bei ganz großen Exemplaren schneide ich den Schwamm ab, der ist mir zu weich, die Stiele schäle ich.

Steinpilze mag ich gerne in einer leicht cremigen Sauce, dazu passen dann sehr gut Spaghetti, wo ich auch die glutenfreie Variante ganz akzeptabel finde.

So wurde es ein schnelles, improvisiertes Essen, was unglaublich lecker war und die Kiterien: regional, saisonal und preiswert zu 100 % erfüllte.

Also ab in den Wald mit Euch, Pilze wachsen nicht nur in der Lüneburger Heide! Aber bitte nur, wenn Ihr kundig seid, sonst lieber am Markt kaufen.
Pilze, Zwiebeln, petersilie
Von diesem hatte ich mir schon frische blaue Zwiebeln und glatte Petersilie mitgebracht, viel mehr brauchte es auch nicht.

Zubereitung:
Pilze und Zwiebeln zusammen in der Pfanne anbraten und kurz ohne Deckel dünsten.
Salzen und Pfeffern..
1 Löffel Mandelmus macht das ganze cremig.
1 Löffel Hefeflocken geben etwas Würze.
Klein gehackte Petersilie gibt Farbe und rundet den Geschmack ab.

Pilze in der Pfanne
Die Nudeln kochen, abtropfen lassen und die geschmorten Pilze mit Sauce darüber geben.

Ich würze hierbei ganz bewusst sehr wenig, denn ich möchte den schönen Steinpilzgeschmack nicht tot machen, auch verwende ich wenig Mandelmus für die Sauce, damit sie nicht zu schwer wird.
Nudeln auf Gabel

Mir hat es vorzüglich geschmeckt und ich hoffe, Euch auch, wenn Ihr es nachlockt.

Gras im gegenlicht
So langsam nehmen auch die ersten Gartengestaltungs-Ideen Form an und erste Ecken werden in die Tat umgesetzt.
kleines Beet
Ich plane einen Gräsergarten, das war schon immer mein Traum und hier habe ich so richtig Platz um Miscanthus und Co zur Geltung zu bringen.

Wacholder heide
Die erste Begegnung mit einer großen Schafsherde samt Esel,und Schäferhund verlief friedlich, auch wenn einige der Damen nicht so freundlich guckten.
von hinten, Schafsherde
Der Esel hatte es mir angetan, den hätte ich am liebsten gleich mitgenommen, wollte ich doch schon immer einen haben und dieser hier war besonders lieb, was Paco bezeugen kann.
Paco und Esel
Esel küsst Paco
Die Esel,werden jetzt übrigens zum Schutz vor den Wölfen gehalten, da sie stehenbleiben und nicht weglaufen, hält das den Wolf von der Herde ab.So hat man es mir erzählt, hoffentlich stimmt es!

22 Kommentare

  1. Ulla says:

    Hach, den Esel hätte ich auch gleich geknuddelt! Gabs keine Probleme mit dem Herdenhund und Deinen Hunden?
    Das Rezept ist ja verlockend – welches Mandelmus verwendest Du? Alles was ich bisher hatte, hat sich immer recht schnell im Glas abgesetzt und wurde furchtbar fest, vielleicht hast Du ja einen Geheimtip?
    Liebe Grüße
    Ulla

    • Hallo Ulla, der Schäferhund hat nicht einen Blick auf uns geworfen während er n Riesen Geschwindigkeit um die Herde raste und sie zusammen trieb.
      Ich nehme das Mus von Rossmann, setzt sich zwar auch ab, wird aber nicht zu fest, kann man noch rühren.
      Lieben Gruß Marlies

  2. Marion says:

    Ich beneide dich!! Dein Umzug war wohl, vom Paradies ins Paradies!
    Ich bin eine stille Mitleserin und freue mich auf jeden Beitrag von dir, war einmal im Urlaub in der Lüneburger Heide.
    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und das du trotz deines Leidens viel Freude an deinem neuen Lebensort hast!
    Marion

    • Danke liebe Marion,
      Es ist wirklich schön hier, und ich schaue nicht zurück. Gesundheitlich geh es auch sehr gut voran, so das ich wirklich sehr glücklich und zufrieden bin.
      Lieben Gruß Marlies

  3. Steinpilze, vor der Haustür! – Mensch, hast du ein gutes Karma, Marlies. Ich bin neidisch 😄.
    Ein köstliches Gericht. Ich hätte jetzt Lust auf eine große Portion davon aber der Reis kocht bereits. Der Esel ist ja wirklich süß – Schön hast du’s in deinem neuen zu Hause.
    Herzlichst hungrige Grüße, Jenny

  4. Mhmmmm, Marlies, man bekommt schon enorm Appetit …. ^^ Es erinnert mich an meine Kinderzeit, in der wir (auch ich alleine) ständig in der Pilzsaison unterwegs waren und sogar direkt in der unmittelbaren Umgebung des Hauses jedes Jahr Maronen, Birkenpilze, Wiesenchampignons und manchmal einige der edlen Steinpilze gediehen. So lecker!

    Deine neue Umgebung ist landschaftlich äußerst reizvoll. Das war ja was für deine Hunde! Bekanntschaft mit einer ganzen Schafherde plus Esel! Gerade heute las ich hier in der Zeitung auch über eine Herde – allerdings irgendwo am Deich – , die jetzt von zwei Eseln begleitet wird. Ein Projekt – eben, um zu untersuchen, inwieweit die Grautiere Wölfe auf Distanz halten. Da war noch die Rede von dem lauten Iahen, das abschrecke … Doch so ganz überzeugt schien der Schafhirte nicht zu sein. Die Testphase endet wohl in einiger Zeit – und egal, wie das Ergebnis hinsichtlich Schutz vor Wölfen ist, er will die Esel generell in der Herde belassen, weil sich alle aneinander gewöhnt hätten.

    Liebe Grüße in die Heide!
    Michèle

    • Ich bin auch mit den Pilzen aufgewachsen. Als ich 7 Jahre war zogen wir an den Stadtrand von Berlin, auch nah am Wald und meine Mutter zeigte mir dann die richtigen Pilze. Das war eine schöne Zeit, die ich hier jetzt wieder aufleben lasse. Die Landschaft hat sowieso viel Ähnlichkeit mit der märkischen von Berlin, der Boden, die Kiefern und Birken.
      Wir genießen es jeden Tag und Hamburg ist immer noch gut erreichbar.
      Lieben Gruß Marlies

    • Was bei dem Esel-Projekt rauskommt, finde ich auch sehr spannend. Wenn Sie unseren nicht behalten wollen, nehme ich ihn!
      Wenn man so dicht, quasi unter den Wölfen lebt, verändert sich Sicht und Einstellung. Auf meine erste Begegnung freue ich mich nicht gerade, denn es ist nicht sicher, dass sie die Hunde nicht angreifen. Mein Glück mit Wildtieren kennst Du ja schon von der Tretboot-Bären-Geschichte.

  5. Jesse Gabriel says:

    Wenn ich könnte würde ich sofort vorbei kommen, sieht traumhaft aus die Landschaft!
    Das ist Rezept ist genial, bitte eine doppelte Portion für mich.
    Viele Grüße
    Jesse Gabriel

  6. Das ist ja kaum zu glauben, lol.
    Steinpilze vor der Haustür, was hast du für ein Glück!

    Ich mag sie gern in Butter gebraten, nur Salz und Pfeffer dazu und dann mit Brot die Pfanne am Ende noch ausgewischt 😉
    LG aus Bremen
    Brigitte

  7. Erika says:

    Das ist die Ernte für all die Mühe und Strapazen des Umzugs! Und dann noch einen Esel in der Nachbarschaft😃 Du bist reich beschenkt! Geniesse es. Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende

  8. juergen61 says:

    Das klingt toll und um die Pilze beneide ich dich …als Hamburger kenne ich vornehmlich den Schimmelpilz an diversen Hauswänden 🙂 Dabei koche ich so gerne mit Pilzen, zum Glück gibts hier einen guten Wochenmarkt…zum Esel : einer allein ist toll, aber als der Esel im 5000 Selen Wohnort meiner Mutter im Münsterland eine Eselin zur Seite bekam…und die in der Paarungszeit getrennt auf eine andere Wiese musste…rief der alte Kerl die ganze Nacht so laut nach ihr das die Polizei wegen Ruhestörung anrückte und am nächsten Morgen der Esel auf eine Weide in 5km Entfernung strafversetzt wurde…in diesem Sinn wünsche ich euch ein ruhiges Wochenende !
    Lieber Gruss, Jürgen

    • Das glaube ich, denn dies Ia ist schon Mark erschütternd. Soll ja auch die Wölfe erschrecken!
      Und Wochenmarkt ist immer super, ich gehe jetzt 2x die Woche nach Uelzen,das macht viel Spaß und mein Trolly bricht dabei fasst zusammen, besser als ich!
      Schönes Wochenende, genießt den Sommer, ich breche nach Südtirol,auf und dort sind 31 c.
      Lieben Gruß Marlies

  9. AnDi says:

    Wir freuen uns, dass es Dir so gut geht in der neuen Heimat. Und ganz ehrlich, Steinpilze vor der Haustür, das sind doch paradiesische Zustände!
    Wir sind, was Pilze angeht, auf den Markt angewiesen, nicht dass hier keine wachsen würden, wir kennen uns nur nicht mit ihnen aus.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    AnDi

    • Ich bin schon als Kind mit meiner Mutter in die Pilze gegangen, dann habe ich es meinem Mann und später unserem Sohn gezeigt. Wir nehmen nicht sehr viele Sorten, nichts was ich nur aus den Büchern kenne, da bin ich Vorsichtig. Aber Steinpilze und Maronen sind sehr leicht zu erkennen und sind geschmacklich sicher mit die besten.
      Lieben Sonntagsgruß, Marlies

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