Rapsody in Blue: saftige Quiche mit blauen Zwiebeln und Trauben

Da bleibt kein Auge trocken!

Mit dieser fantastischen Quiche melde ich mich zurück, zwar immer noch nicht fit, aber so langsam bekomme ich Entzugserscheinungen. Darum werde ich Euch heute mit einem kleinen Beitrag „beglücken!“, damit Ihr mich nicht ganz vergesst. Ich werde, sowie ich wieder etwas länger am PC sitzen kann, natürlich auch wieder bei Euch reinschauen, zur Zeit klappt das leider noch nicht so.

Blaue Zwiebeln und Trauben

Blaue Zwiebeln habe ich eigentlich immer im Haus, sie sind etwas milder im Geschmack und geben auch gleich etwas Farbe ans Essen, was ich ja immer gerne mag. Auch eine Handvoll blauer Trauben findet sich im Winter meist im Vorrat, da ich gerne einen Salat mit ihnen dekoriere und mein Mittagsporridge damit auch abwechslungsreicher wird. So habe ich mich dann noch mit meinem Lieblings-Tarte-Teig (nicht glutenfrei!) verwöhnt, das muss einfach auch mal sein. Zum Überbacken gibt es nichts Besseres als die alt bekannte Mac-Cheese-Sauce, und so ist dieses Quiche wirklich etwas ganz Leckeres geworden, und außerdem überhaupt nicht teuer und  schwierig.
Ein Paar Tränen flossen bei dem Berg Zwiebeln auch, aber das waren Freudentränen.

geschnittene Zwiebeln

Als erstes fertige ich den Teig, und während dieser ruht, kann ich den Rest zubereiten, so dass das Ganze nur ca. 35 Minuten Vorbereitungszeit braucht und der Rest geht dann im Backofen von alleine.

Noch einmal den leckeren Wäheteig zur Erinnerung:
250 g Dinkelmehl
125g ml Öl (ich nehme Albaöl) oder geschmolzene Margarine
5 Eßl. Wasser
1 Eßl. Essig
1/2 Teel. Salz
alle Zutaten verrühren und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Während der Teig ruht, bereite ich die Füllung und die Mac Cheese-Sauce zu.

Zwiebeln in der Pfanne

Quichefüllung:
500g -750g geschälte  blaue Zwiebeln
2 Eßl. Öl
1 Handvoll blaue Trauben ohne Kern
1-2 Teel. Kümmel gemahlen
1-2 Teel. Kümmel ganz
wenig Salz, etwas frischer Pfeffer

Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden, diese in wenig Öl in einer großen Pfanne andünsten, 2-3 Eßl. Wasser und Gewürze zugeben, und das Ganze ca. 10 Minuten glasig dünsten. Die Zwiebeln sollten dabei nicht bräunen und es soll auch kein Wasser übrig bleiben.

Füllung in der Tarte

Das Rezept für die Mac-Cheese-Sauce findet Ihr hier. Zur Erinnerung, ich nehme keine Margarine, sondern Albaöl, wer will nimmt noch 1-2 Eßl. Hefeflocken extra.

Nun kann der Teig ausgerollt werden, ich drücke meist erst mit der Hand die Form grob aus, dann arbeitete ich mit einer kleiner Rolle nach. Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten. Nun die Zwiebelmasse einfüllen, ich hatte etwas zuviel für die Form, Weintrauben verteilen und dann mit der Sauce übergießen.

Mac Cheese auf Füllung

Den Ofen auf 220° C vorheizen und die Tarte ca. 35 Minuten backen, sollte die Sauce oben zu schnell bräunen, die letzten 10 Minuten mit Folie abdecken.

fertige Tarte

Das sieht gut aus, oder?
Nun ein wenig ruhen lassen, dann lässt es sich leichter schneiden. Mein Form war auch nicht ganz so gut dafür geeignet, mit einer runden Springform kann man einfacher Stücke schneiden.

Aber mit etwas Geduld habe ich es auch hinbekommen und das Ergebnis lässt sich doch sehen, und der Geschmack ist wirklich sensationell, die süß-sauren Trauben zur saftig Zwiebel mit dem leichten Kümmelgeschmack, da habe ich mal wieder etwas zuviel von gegessen!

Tartestück

Lasst es Euch schmecken!

19 Kommentare

  1. Ach, wie schön wieder von dir zu hören bzw. lesen, liebe Marlies! Ich hatte mir schon Sorgen gemacht! 😦 Gut, dass du auf dem Weg der Besserung bist 🙂 .
    Du hast ja wieder ein leckeres Rezept für uns. Ich liebe ja diese blauen/roten Zwiebeln. Leider vertrage ich sie, wie die meisten, nicht in Mengen, aber am tatsächlich könnte ich sie einfach so essen. Die Kombi mit Trauben und Kümmel ist wirklich klasse und sieht sehr appetitlich aus.

    Liebe Grüße Maren

    • Ja liebe Maren, es wird Zeit wieder online zu gehen, ist aber etwas schwierig. Ich hoffe,dass es nun langsam besser wird, muss ja auch fit für den Umzug werden.
      Wenn Du die Zwiebel mit Kümmel dünstest sind sie auf jeden Fall bekömmlicher, wenig Fett, etwas Wasser, ich bin ja auch empfindlich, aber das ist mir gut bekommen, obwohl ich zu schnell und zu viel gegessen habe!
      Ganz lieben Gruß Marlies

  2. Ein tolles Rezept! Das hört sich nach drin Schwelgen an … ^^ Ich hab’s mir notiert, das wird probiert.

    Liebe Marlies, ich hoffe, dir geht’s bald (noch etwas) besser und hoffe, die ganzen Vorkehrungen, die wegen des anstehenden Umzugs getroffen werden müssen, werden dir nicht zu viel. Wenn es doch etwas heller und freundlicher draußen werden würde! Ich glaube, dann würde man auch vieles, was einen so anfällt, etwas leichter wieder abschütteln. Alles Gute!

    LG Michèle

    • Du hast so recht lieber Michèle, etwas Sonnenschein bringt bestimmt auch den nötigen Schwung, den wir alle brauchen, es herrscht der Januar-blues, aber es wird schon werden und bald stellen sich die Frühlingsgefühle ein.
      Die Arbeit hier geht erst richtig los, bisher sind es mehr die nervlichen Belastungen, Kauf-Verkauf…Bank….., aber ich freue mich trotzdem schon sehr auf mein neues Heim und werde demnächst mal berichten.
      Lieben gruß Marlies

  3. Erika says:

    Liebe Marlies ich freue mich sehr, meldest du dich wieder zurück. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht und darauf vertraut, dass du dich durchschlägst und wieder auf die Beine kommst. Zwiebeln sind ideal und in deiner Kombination mit den Vitaminen optimal.
    Geht’s bitte langsam an, auch wenn viel Arbeit auf dich wartet. Herzliche Grüsse und weiterhin gute Besserung

    • Danke liebe Erika, ja Unkraut vergeht nicht, aber es ist schon ziemlich heftig, bin stark in meiner Bewegung eingeschränkt, das macht mich wahnsinnig, aber ich bin trotzdem optimistisch, es ist schon ein wenig besser und wenn ich mich jetzt hier an diese Zeilen setzen kann, geht es mir auch gut.
      Lieben gruß Marlies

  4. Annette says:

    Liebe Marlies, ich wusste nicht, dass du krank bist. Werde schnell wieder gesund u. pass gut auf dich auf. Ich dachte, du hast eben eine Auszeit. Danke für das leckere Rezept :), gute Besserung xx

    • Danke Annette für die Wünsche, leider hat es mich schon vor Weihnachten erwischt, (Knochen/Gelenke) könnte mich von Tabletten ernähren (mache ich natürlich nicht) , aber das ist keine gute Voraussetzung für einen Food-Blog.Hoffe auch sehr auf Besserung!
      Habe mir eben den rest von gestern im Ofemn aufgewärmt, war auch noch sehr gut.
      Lieben Gruß marlies

  5. AnDi says:

    Liebe Marlies,

    ja, wir vermissen Dich! Aber wir verstehen gut, dass es manchmal Zeiten gibt, in denen man auf den Körper hören und ihm nachgeben muss. Tu das, denn es ist wichtig auf den Körper zu hören, denn manchmal steckt mehr dahinter als man im ersten Moment denkt!

    „Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
    „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“,
    sagte der Körper zur Seele.

    Ulrich Schaffer
    (*1942), Fotograf und Schriftsteller

    Und was die Leckerei angeht, die Du da wieder gezaubert hast…. da fällt uns spontan Folgendes ein: Mmmmmmmmmmmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!

    Sei lieb gegrüßt und pass gut auf Dich auf
    AnDi

  6. twinsie says:

    schön, wieder von dir zu lesen! Das leckere Rezept wird natürlich demnächst nachgekocht und dir wünsche ich, dass du bald wieder ganz fit bist.

    Ganz liebe Grüße
    Eva

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