Mein neuer Advents-Lieblingskuchen: Gewürz-TripleChoc-Kirschkuchen

Was für ein Name!

Aber dieser Kuchen hat es wirklich in sich. Außer den im Titel genannten Zutaten ist da noch eine große Portion geröstete Haselnüsse dabei und ich kann nur sagen: ich liebe ihn!

Zutaten

Schokoladig ohne Ende: Schokostreusel und Kakaopulver im Teig und oben drauf noch eine dicke Glasur mit belgischer Schokolade.
Geröstete Haselnüsse geben dem Teig etwas Textur, einen tollen Duft und natürlich auch Geschmack.
Gewürzt wurde mit einer Spekulatius-Mischung, die eine feine Advents-Stimmung zaubert.
Die Kirschen (leider aus dem Glas, ich habe keine eigenen) machen alles noch saftiger und geben eine leichte Säure.

Teigmischung

Der Teig ist schnell gemacht und auch problemlos glutenfrei, bei der geringen Menge Mehl schmeckt man es auch nicht!

Rezept eine Springform 26 cm:
250 g Kürbismus
130 ml Öl (ich nehme Albaöl)
130 ml Soja-Vanille-Pflanzenmilch (oder eine andere, Wasser/ Mineral geht auch)
1 Teel. Essig
die feuchten Zutaten verrühren
140 g Mehl (glutenfrei Bauck Kuchenmischung) wenn nicht glutenfrei dann 150 g Dinkelmehl 630
100 g Rohrzucker
2 Teel. Kakaopulver
1 Teel. Spekulatius-Gewürzmischung ( oder eine andere weihnachtliche Eurer Wahl)
1 Teel. Backpulver
1/2 Teel. Backsoda
die trockenen Zutaten vermischen
Trocken und feucht zusammen mischen, vorsichtig nicht zu stark!
100 g geröstete Haselnüsse
100 g Schokostreusel
beides noch unter den Teig heben.

Kirschen auf Teig

Die abgetropften Kirschen auf dem Kuchen verteilen und etwas reindrücken.
im vorgeheizten Ofen bei 190° C ca. 30 Minuten backen.

gebackener Kuchen

Nun schmelze ich meine Schokoglasur und da habe ich noch einen feinen Rest der belgischen Schokolade vom letzten Jahr, die ich  gerne für meine Lebkuchen verwende, sie hat einen besonders zarten Schmelz und ich muss mir dringend Nachschub bestellen.

Schokolade schmelzen

Auf den noch lauwarmen Kuchen trage ich sie mit einem Pinsel recht großzügig auf, denn das ist das I-Tüpfelchen und schmeckt mir besonders gut und hält den Kuchen noch länger frisch, was aber eigentlich nicht nötig ist, da wir ihn sehr schnell verputzt haben.

Glasur auftragen

Nun muss der Kuchen nur noch gut durchkühlen und dann ist er zum vernaschen freigegeben.

ganzer Kuchen

Am Montag Morgen konnte ich noch mein letztes Stück genießen und damit fing die Woche gut an!

Kuchenspitze

Lasst es Euch schmecken!

27 Kommentare

  1. Petra says:

    Hallo liebe Marlies,

    der Kuchen ist eine Wucht und wird am 2. Advent den Tag verschönern!

    Ich habe da nur noch eine Frage an Dich: erkläre mir doch freundlicherweise den Unterschied zwischen Backpulver + Backsoda, denn beides läuft unter der Bezeichnung Natriumhydrogenkarbonat.

    Herzlichst, Petra

    • Liebe Petra,
      das ist eine gute Frage und ich kann sie gar nicht so richtig beantworten,. ich habe das so aus Gewohnheit für diesen Teig gemacht, weil in den USA das sehr üblich ist und ich auch dort vor einigen Jahren diese Mischung mit dem Kürbismus gefunden habe, die ich seitdem in Varianten immer wieder verwende. Das Backpulver hat ja noch Maisstärke dabei und manchmal auch andere Zutaten, ich nehme auch meist Weinsteinpulver. Der Essig, den man zum NAtron immer nehmen sollte machte den Teig schon luftig. Aber man braucht eigentlich nur eins, entweder Backpulver oder Natron, ich werde es mal austesten, ob da ein Unterschied zu merken ist.
      Lieben Gruß Marlies

  2. Stefan Lorengel says:

    Baking soda ist das gleiche wie Backpulver, zumindest funktional. U. U. ist da noch Einiges drin, was bei uns den Leuten die Haare zu Bergen stehen liesse, muss aber nicht. Natriumhydrogencarbonat ist der Hauptbestandteil, da ist bei Backpulver noch was Saures dabei, und Mehl. Deshalb auch der Essig, wenn mit Natron/Natriumhydrogencarbonat gebacken wird, zusammen entwickelt das Kohlendioxid, das lockert den Teig, funktioniert wie Brausepulver (könnte man auch nehmen, interessanter Geschmacks- und Farbeffekt). Pottasche funktioniert genauso, halt nicht so fluffig, dafür nachhaltiger, ist Kaliumhydrogencarbonat. Hirschhornsalz geht auch, ist Ammoniumhydrogencarbonat, und kann wegen des entweichenden Ammoniak nur in flachem Gebäck verwendet werden, sonst entweicht es nämlich nicht ganz.

  3. Yvonne says:

    Hallo liebe Marlies, hast Du denn schon Erfahrungen gesammelt, ob man den Kuchen auch mit anderen Nuessen machen kann? Bzw wie das schmeckt? Denn ich reagiere leider allergisch auf Haselnüsse… Herzlichen Dank & liebe Grüße, Yvonne

    • Leider nein, Yvonne! Ich liebe Haselnüsse und vertrage sie auch gut, daher nehme ich sie auch häufig, aber der Kuchen schmeckt auch ohne Nüsse, das hatte ich schon probiert.
      Lieben Gruß MArlies

      • Ich darf auch gar nicht mehr hingucken. Manschig ist für mich eher klitschig, das ist zwar manchmal auch nicht schlecht, aber bei glutenfreiem Mehl bin ich da nicht so begeistert, darum ist es auch gut, dass hier soviel Kürbismus dabei ist, da schmeckt man das Mehl nicht, ich bin da sehr kritisch und kann mich mit dem glutenfreien Mehlen auch nach fast einem Jahr nicht so richtig anfreunden. Aber hilft nichts, bekommt mir einfach besser.

  4. Heike says:

    Hallo Marlies,
    ich hab Deinen Kuchen ausprobiert und er ist schon weggefuttert – wirklich sehr lecker.
    Da Kürbis nicht das ganze Jahr zu haben ist, ich diesen Kuchen aber das ganze Jahr über gerne essen würde, hab ich mir überlegt, den Kürbis durch Apfelmus zu ersetzen. Mal sehen obs klappt. Wahrscheinlich wäre Süßkartoffel besser. Ich kann ja beides ausprobieren…
    Liebe Grüße
    Heike

    • Ich habe das Kürbismus immer eingefroren, das geht dann besonders schnell, denn ich mache solche Kuchen auch das ganze Jahr. Berichte mal von dem Apflemus.
      Lieben Gruß Marlies

  5. Gitti says:

    Hallo Marlies habe Deinen feinen Kuchen schon zum 3. Mal innerhalb von ein paar Wochen gemacht, weil er so gut schmeckt (auch ohne Schokoglasur). Vielen Dank für die Anregung mit dem Kürbismus- find ich genial :-)!

  6. Christina says:

    Liebe Marlies,
    ich möchte noch einmal sagen, wie bereichernd ich dein „Grundrezept“ für Kuchenteig mit Kürbispüree finde. Am vergangenen Wochenende habe ich low carbisierte Burger-Buns mit Kürbispü gemacht und der Rest des Butternut reichte auf das Gramm genau! für dein Rezept. 🙂 Ich habe dann noch hinein gegeben, was der Vorratsschrank so hergab. Es gab einen schokoladig-sündigen (definitiv nicht LC-konformen) Sonntagskuchen mit Sauerkirschen aus dem Glas (ich mag diese mehr als die Schattenmorellen, außerdem ist bei der Bio-Sorte die ich kaufe kein Zucker zugesetzt sondern Apfelsaftkonzentrat). Viel Kakaopulver, Schokotropfen, gemahlene Mandeln (da Haselnussallergiker mit am Kaffeetisch saßen, ich mag es auch lieber mit Haselnüssen), Zimt und die Kirschen, leider nur die Menge eines Glases, es müssen eigentlich schon 1 1/2 – 2 sein, sonst sehen sie wie „reingeschossen“ aus. 😉 Zucker und Ölmenge habe ich noch einmal drastisch reduziert: 50g Roh-Rohrzucker und 80g Rapsöl – das war (für mich) perfekt. Ich habe mich so gefreut, dass er beim Backen in der Springform (26 cm) so schön aufgegangen ist. Und dann ist er nach dem Auskühlen doch wieder so stark zusammen gefallen …
    Getoppt habe ich das Ganze mit viel Puderzucker und es gab etwas Sahne für jeden.
    DANKE!
    LG
    *Christina*

    • Hallo Christina, ich hatte ihn auch wieder dieses Wochenende und habe statt Zucker Datteln püriert, die ich vorher eingeweicht hatte, mit der Flüssigkeit muss man dann schauen, war gut! Meiner ist nicht zusammen gefallen, ich löse immer kurz nach dem Backen den Rand der Springform, und er blieb so, wie er war. Ich habe Weinsteinbackpulver und Natron genommen, aber er ist auch nicht sehr hoch gegangen, da war wohl zu schwer für?
      Lieben Gruß Marlies

  7. Gitti says:

    Hallo Marlies, habe Deinen Kuchen ja schon in höchsten Tönen gelobt – völlig verdient :-)! Hab den Kuchen bestimmt schon 7 x gemacht und er schmeckt soooo lecker. Hab den Kürbis immer roh püriert und dann zu den anderen Zutaten getan. Zufällig hab ich jetzt gelesen, dass Du ihn vorher kochst, oder? Wenn ja, es klappt auch mit rohem Kürbis hervorragend :-)!! LG Gitti

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