Herbstfeuer? süß und saftig: Orangen-Karamell-Kuchen

Und Willkommen Hazel

Ein stressiges Wochenende stand bevor und so habe ich in weiser Voraussicht schon am Freitagabend einen schnellen Kuchen gebacken, damit wir im Notfall – d.h. bevor wir vor Hunger umkippen – gleich die richtige „Medizin“ vorrätig haben. Das war auch gut so, wir konnten es gut gebrauchen und dazu noch ein starker Espresso, da sah die Welt schon anders aus. Am Samstag-Abend war auch die Ankunft von Hazel (wir bleiben jetzt doch bei dem ersten Namen) und es blieb irgendwie kaum Zeit zum Luftholen.

Hazel

Näheres zu Hazel findet Ihr auch auf der Seite: Die Hunde. Jetzt muss sie sich erstmal vom stressigen Transport erholen und schläft viel, schließlich ist sie auch nicht mehr die Jüngste.

Nun will ich Euch aber noch kurz diesen „brennenden Kuchen“ vorstellen, eine saftig-süße Verführung, die schnell und mit wenig Zutaten gemacht ist, noch warm mag man gar nicht aufhören zu naschen. Am nächsten Tag habe ich ihn kurz im Ofen angewärmt, das schmeckt mir einfach besser, er wird dann wieder fluffiger, kalt ist er fester.

Kuchen vor Bild

Wie Ihr auf dem Bild erraten könnt – Ich habe wieder gestürzt – der Kuchen wird so einfach saftiger und der Orangenkaramell kann so richtig in den Teig eindringen und sein Aroma entfalten. Ich kann es Euch nur empfehlen, der Versuch lohnt sich!

Bevor ich den Teig zusammen mische, wird die Orangenkaramell-Kruste gemacht. Ich finde es am Einfachsten, dies in einer Pfanne auf dem Herd zu machen, dadrin backe ich den Kuchen auch später, sie sollte also ofenfest sein.

Zutaten Orangenkaramell:
ca. 5 Eßl. Zucker , die Form sollte damit gut bedeckt sein
50 g Kokosfett
100 ml Orangensaft
2-3 Eßl. bittere Orangenmarmelade
Den Zucker und Orangensaft zusammen erhitzen und vorsichtig bräunen lassen, ich gebe noch etwas Kokosfett dazu. Wer möchte kann auch noch zum Schluss etwas bittere Orangenmarmelade untermischen. Diese Masse lasse ich etwas abkühlen, aber nicht ganz fest werden.
Ihr könnt in der Zeit den Teig machen.

Zutaten für den Teig, das Rezept kennt Ihr schon vom Beitrag: Aller guten Dinge sind Drei
250 g Kürbismus (nicht zu trocken, ich habe mein Mus in der Pfanne gemacht, mit etwas Wasser gedünstet und das übrige Wasser, das wa  noch 1 Eßl. mit vermischt)
150 g Mehl (wenn ihr glutenfrei backt, z.B. die Mischung Kuchen von Bauck, dann aber nur 120 g Mehl)
100 g brauner Zucker
1/2 Teel. Natron
1 Teel. Backpulver
100 g Kokosraspel
120 ml Orangensaft
Abrieb einer Orange
110 ml Öl
1 Teel.Essig

Die trockenen und die feuchten Zutaten getrennt vermischen und dann beides zusamen vorsichtig verrühren.

Nun den Teig vorsichtig auf den Karamell streichen, es lässt sich nicht ganz vermeiden, dass etwas zu den Rändern hin raus gedrückt wird.
Im vorgeheizten Ofen bei 190 ° backen, bis der Teig eine leichte Bräunung hat, dann vorsichtig auf eine glatte Platte stürzen.
Noch lauwarm schmeckt er am Besten.

ganzer Kuchen

Und da Ihr lange nichts von dem letzten Neuzugang Chaplin gehört habt, hier mal ein aktuelles Foto, ich denke das sagt alles.
Selbstbewusst, frech wie Oskar, aber meistens lieb, halt ein noch etwas junger Hund im Rüpelalter.

Chaplin

Mein lieber Paco benimmt sich Hazel gegenüber vorbildlich und genießt sein Leben in vollen Zügen, da können wir Menschen viel von abgucken.

Paco mit Hut

Genießt das Leben!

16 Kommentare

  1. Hallelujah, der sieht aber lecker saftig aus! Davon könnte ich jetzt gerade ein großes Stück essen. Käme er hier jetzt aus dem Ofen, wäre er nicht sicher vor mir. Du merkst schon, ich habe Hunger! 😁
    Deine Hazel macht eine. Sehr freundlichen Eindruck. Ich drücke die Daumen, dass sie sich schnell bei euch einlebt. Aber eigentlich habe ich da keine Sorgen ❤️️
    Liebe Grüße Maren

    • Das wird wohl noch etwas dauern mit der alten Dame, sie ist es nicht gewohnt, eingesperrt zu sein, sonst ist sie aber sehr lieb und Menschen freundlich.
      Ein Stückchen habe ich noch, Maren! Nun musst Du aber wirklich mal stürzen, damit kann man so tolle Sachen machen und wo Du so eine begnadete Kuchenbäckerin bist, gibt es da null Probleme.
      Lieben gruß Marlies

  2. Ich rieche schon wieder warmen Kuchen und intensiven Orangengeruch! ^^ Das klingt so verlockend! Gute Idee mit dem Stürzen (und dem Einziehen!).

    Als ich von deinem neuen Mitglied der Rudels las, bin ich hinüber auf deine Hundeseite gewandert, um dort noch einmal zu schauen. Ich drücke sehr die Daumen, dass Hazel sich an die neue Umgebung, die anderen Hunde und euch gewöhnt und vor allem daran, dass sie kein Straßenhund mehr ist bzw. sein muss. DIese langen Jahre als „freier“ und auf sich gestellter Hund haben sie sicher enorm in ihrem Verhalten geprägt. Sie kennt es ja nicht anders.
    Ich bin insgesamt sehr gespannt, wie schnell sie Vertrauen fasst und mit welchem der anderen Hunde sie einen engeren Kontakt knüpft.
    Alles Gute für euch alle!

    LG Michèle

    • Danke liebe Michèle, die Wünsche können wir gebrauchen, es ist nicht einfach. Sie möchte nicht im Haus bleiben, hat schon Türen zerfressen und in meinem Büro alle Papiere zerfetzt, nun ist sie erst einmal in einer Pferdebox, da ist sie ruhiger. So ein langes Leben als Straßenhund, das wird sich nicht so schnell löschen lassen. Paco ist sehr freundlich zu ihr, was mich sehr freut. Wir brauchen Geduld und es ist halt immer wieder erstaunlich, wie verschieden auch die Hunde sich verhalten. Warten wir es ab, gut, dass ich so viel Platz habe.
      Lieben Gruß Marlies

  3. Erika says:

    Halte ich meine Nase direkt vor den Bildschirm, scheint es, als würde ich das Kuchenfeuer brutzeln hören und den Geruch stelle ich mir himmlisch vor….
    Ui, da sind einige neue Bewohner eingetroffen. Irgendwie hab ich das verpasst…
    Du hast so viel Erfahrung mit Hunden und wirst das hinbekommen. Vielleicht brauchts noch einen 2. Strandkorb, denn einer hat seinen Siestaplatz gefunden.
    Und ich hoffe, es bleibt dir noch Zeit für eine Siesta…wenn der Korb frei ist😉

    • Ja der Korb ist stark umkämpft, den muss ich mir immer mit Chaplin teilen, aber ich bin da wirklich selten drin.Dort wo wir im nächsten Jahr hinziehen werden, nehme ich den alten Korb nicht mit, der ist auch kaputt, aber ich träume von einer Hollywood-Schaukel, vielleicht darf ich die dann benutzen, weil sie die Hunde zu wackelig finden.
      Lieben Gruß Marlies

  4. AnDi says:

    Der Kuchen ist ein kulinarischer Traum! 🙂

    Hazel, der Name passt perfekt! Ist sie doch hazelnut-brown, also haselnussbraun, einen treffenderen Namen hätte sie nicht bekommen können! 🙂

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