Like Ice in the Sunshine: Ananas-Kokos-Eistörtchen, roh- vegan

I`m melting away, on this sunny day……

könnte ich jetzt den ganzen Tag singen und hatte ich auf den Lippen, als ich noch ganz schnell diese himmlischen Eis-Törtchen fertig stellte.
Die wohl letzten Sommertage genießen wir alle in vollen Zügen, und es überkommt mich ein ungeheurer Appetit auf Eis, dem ich unbedingt nachgeben wollte. So suchte ich ein bisschen was zusammen, und das Ergebnis seht Ihr hier: ein Eistörtchen aus Ananas, Banane, Kokosraspel, Kokosmilch, Lime-Sirup, Datteln und Walnüssen, und etwas geschmolzene Schoko-Nips als Topping.

Eistörtchen aufgeschnitten
Am Wochenende waren wir bei unserem Sohn zu Besuch, der uns köstlich versorgte. Er lebt nun auch schon eine Weile vegan, so gab es keinerlei Probleme. Erst gab eine leckere Burrito-Bowl und dann!!!!!! einen himmlischen Johannisbeer-Chees-Cake frei nach einem Rezept vom Minimalist Baker. Davon träumte ich nun jeden Tag, also musste etwas ähnliches her, mein Kokosfett ist gerade aus, Cashews wollte ich auch weglassen und so habe ich ein wenig experimentiert, was erfreulicherweise auf Anhieb geklappt hat.

Einfüllen in Form

Geplant war diese Aktion ja nicht, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Am Vorabend hatte ich schon in weiser Voraussicht die Bodenmasse hergestellt. Das ist sehr einfach.

Boden:
200 g Datteln ( Softdatteln, sonst kurz einweichen)
200g Walnüsse
Pro Dessertring habe ich 3 gehäufte Eßl. eingefüllt. ( Den Rest könnt ihr anderweitig verwenden, einfrieren geht auch)

Beides erst einzeln im Mixer zerkleinern. Ich habe diesmal einfach meinen Stabmixer genommen, als Aufsatz für den Zerkleinener, das ist nicht so schwierig zu entnehmen, wie beim großen Mixer.
Dann die beiden Zutaten zusammen mixen, jetzt habt ihr eine leicht krümmelige Masse, die sich durch zusammendrücken bindet. Damit kann man auch wunderbar kleine Kügelchen formen und diese mal nebenbei naschen, ich hatte mir da etwas Kakaopulver untergemischt.

Küchenchaos

So sieht es dann aus, wenn ich in Aktion bin.

Ananas-Kokos-Eiscreme:
100 g gekühlte Ananas-Stückchen
160 g gefrorene Banane
50 g Kokosraspel
50 ml Kokosmilch
50 ml Lime-Sirup (Monin)
1 Teel. Xanthan

Törtchen bereit für TK

Die Kokosraspel vermische ich mit dem Xanthan, die anderen Zutaten kommen zuerst in den Mixer, dann dies oben drauf und durchmixen. Da ich kein Kokosöl und keine Cashewkerne verwendet habe, nehme ich in diesem Fall Xanthan zur Bindung, was auch kalt gut funktioniert. Die Creme war schon ungefroren wunderbar von der Konsistenz, jetzt habe ich dies auf den Boden verteilt, Menge nach Geschmack, ein paar kleine Stückchen Ananas oben reingedrückt und ab in die Tiefkühltruhe für ca. 2-3 Stunden.

Fertiges Törtchen

Das konnte ich nun gar nicht erwarten, denn ich war doch sehr gespannt, wie die Creme sich im eisigen Zustand verhält.
Der erste Eindruck: FANTASTISCH!
Optisch gelungen, noch ein I-Tüpfelchen: etwas Schoko-Nips schmelzen und oben drüber träufeln. Vor dem Verzehr fotografieren, muss das sein? Hektisch machte ich mich an die Arbeit, es sollte ja nicht gleich wegschmelzen und außerdem……

Hat es nun auch so geschmeckt, wie es aussieht? JA!
Trotzt der pürierten Ananas ist die Konsistenz noch recht gut cremig, eine leichte Kristallisierung ist bei dieser Herstellungsweise nicht zu verhindern, war aber sehr gering. Die Süße stimmt perfekt, Die Schoko oben ein MUSS!

Ich habe die restlichen Törtchen in eine Tüte verpackt in der TK aufbewahrt, mein Mann hat sich dann seins ca. 1 Stunde vorher in Kühlschrank zum antauen gestellt, sonst ist es zu hart. Es ist auf jeden Fall besser, es im Kühlschrank vorzutauen, als draußen, sonst rutscht es leicht vom Boden.

Ich hoffe, Ihr habt noch die Gelegenheit so ein Eis-Törtchen zu versuchen, aber ich finde, so etwas schmeckt auch bei kühlerem Wetter.

Eistörtchen ganz

LIKE ICE IN THE SUNSHINE…….

18 Kommentare

  1. Diana says:

    Boah schaut das lecker aus & so einfach gemacht. Danke für die Inspiration kurz vor dem Wochenende 😉
    Liebe Grüße,
    Diana

  2. Erika says:

    Och, wenn ich ein bisschen was zusammen suche, sieht das ganz anders aus😳🤔 und das kreative Chaos kenne ich sehr gut von den Köchen. Die haben einen emsigen Spüler und Aufräumer – oder mich. Das kann ich viel besser, als kochen.

  3. Solche Törtchen gehen bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit!!! Die sehen wirklich super lecker aus. Aber das Zeitmanagement finde ich immer schwierig, wenn man spontan mal Lust darauf bekommt
    🙂 Alles Liebe Kerstin

    • Stimmt, eigentlich war das überhaupt nicht drin, aber da ich abends schon den Teig zum Naschen gemacht hatte, war es dann halb so schlimm, das tolle Wetter hat mir einfach Flügel beschert.
      Lieben Gruß Marlies

  4. Da schmilzt man wirklich schon beim bloßen Anschauen! Verdammt verführerisch und ich kann es mir auch gut vorstellen in Kombination mit den Zutaten des Bodens!
    Herrliche Erfrischung, Marlies! (Und ja, schmeckt mit Sicherheit auch, wenn die heißen Tage vorüber sind. ^^)

    LG Michèle

  5. Oh, Liebe Marlies! Das Törtchen sieht einfach köstlich aus und es ist dazu ganz Kokosöl frei. Ich hatte da mal ein traumatisches Erlebnis mit einem rohen Kürbistörtchen. Das hat nur nach dem Öl geschmeckt und seit dem hatte ich wirklich keine Lust mehr ein weiteres auszuprobieren. Dein Rezept klingt jedoch sehr lecker. Bisher waren alle deine Rezepte lecker! Ich hab nach deinen Kartoffel-Plätzchen, auch direkt Lust auf welche bekommen und Pilze gegen Räuchertofu mit Rauchpaprika ausgetauscht…Lecker! Ich bin sicher auch das Törtchen wird seinen Einsatz in meiner Küche finden. „Deine“ Küche sieht übrigens wunderschön hell und freundlich aus. Mit Blick in den Garten…Schön.
    Ich möchte dir auch gerne noch für deinen letzten Kommentar danken. Du warst ja die erste mit der ich mich hier so richtig über Rezepte und Blog ausgetauscht habe…Und das hat mir irgendwie vorgemacht, dass ein Blog durch Interaktivität, Teilen und Austausch lebt. Spaß macht’s. Mit dir und den anderen. Hier. Da fällt es leicht positiv zu sein.
    Danke für dein liebes Feedback.
    Liebe Grüße, Jenny

    • Das gebe ich so zurück Jenny, das gehört einfach dazu und bereitet mir immer wieder viel Freude, „nur meine Einschaltquoten“ das ist nicht mein Ding, Interaktivität ja!!! Das muss sein, sonst hätte ich längst aufgehört.
      Mit dem Kokosöl hatte ich anfangs auch eher schlechte Erfahrungen, es schmeckte mir immer sehr vor, ich habe mich dann geschmacklich langsam rangetastet, beim Braten ist es OK, aber roh bin ich nach wie vor sehr sparsam.
      Bin schon gespantt, wie meine neue Küche wird, jedenfalls mit super Ausblick, aber kleiner! ( viel)
      Lieben Gruß Marlies

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