Aller guten Dinge sind DREI ; Mein super Kokos-Kürbis-Teig

gestürzter Pflaumenkuchen & Blaubeer-Muffins, neu

++++++++++++++  Vorankündigung: 3. veganes Dinner „Susi & Strolch“                   geplant am 10.09.2016 , Näheres demnächst ++++++++++++++++++++++

Ich bin ein Wiederholungs-Täter!
Aber das ist in diesem Fall nicht wirklich nicht schlimm, denn ich habe mich mit meinem Kokos-Kürbis-Teig so richtig ausgetobt. Nun ist das alles so lecker geworden, dass ich es hier noch einmal zur Anregung reinstelle, denn bald beginnt die Kürbis-Saison und dann könnt Ihr gleich etwas einfrieren, da ist man dann nachher um so schneller beim Backen.

Blaubeer-Muffins
Ich weiß wirklich nicht, was mir am Besten schmeckt, also diese Blaubeer-Muffins noch lauwarm aus dem Ofen sind schon kaum zu toppen, da habe ich gleich 3 Stück von verspeist. ( Und wenn Du meine liebe Petra am Mittwoch kommst, habe ich sie extra für Dich gebacken!)
Die Johannisbeer-Tarte kennt Ihr ja schon, hier noch mal ein Bild zu Erinnerung, auch sehr schön, leicht säuerlich.

Tartestück frontal

Dann habe ich den Teig in der doppelten Menge auf ein Backblech gestrichen und mit Sauerkirschen belegt, das würde ich jetzt gerade auch noch einmal nehmen! Davon gibt es leider kein Bild.
Wie Ihr aber auch wisst, liebe ich es meinen Kuchen zu stürzen, also :Upside-Down und das wollte ich mit Pflaumen, Pekannüssen und diesem Teig auch noch ausprobieren. Am Titelbild könnt Ihr sehen, es hat geklappt, das Stürzen war nicht perfekt, dafür waren die Pflaumen wohl noch nicht saftig genug, so dass einige Nüsse am Boden fest klebten, aber das konnte ich per Hand korrigieren. Ansonsten eine Bereicherung fürs Pflaumenkuchen-Repertoire, saftig, süß, das rutscht so rein.

Stück Pflaumenkuchen

Wie Ihr seht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und ich habe auch noch mehr Ideen, die noch ausprobiert werden.

Nun zur Erinnerung noch einmal das Teig-Grundrezept:
250 g Kürbismus
100 g Kokosraspel
150 g Mehlmix universal,glutenfrei Bauck; ( ansonsten Dinkelmehl 630)
1 Teel. Weinsteinbackpulver
100 g Rohrzucker
120 ml Öl
120 ml Mineralwasser

Kürbis, Öl, Wasser vermischen, in einer anderen Schüssel die trocken Zutaten mischen, dann alles mit dem Kochlöffel verrühren und weiter verwenden.

Kuchen in Pfanne

Gestürzter Pflaumenkuchen:
In einer Pfanne oder Tarteform Zucker karamellisieren, ich nehme so viel, dass der Boden gut bedeckt ist, optional dann mit wenig Öl vermischen, eine handvoll gehackte Pekannüsse auf den Boden verteilen, halbe Pflaumen mit der Innenseite nach unten darauf legen, den Teig darüber glattstreichen und im Ofen bei 200°C ca. 35 Minuten backen, dann sofort stürzen, ich habe ein Backblech genommen.

ganzer Kuchen nah

Und auch dieser Kuchen schmeckt lauwarm ausgezeichnet. Am nächsten Tag habe ich den Rest noch einmal kurz im Ofen aufgewärmt, das wurde nicht trocken.
Also: Lasst es Euch schmecken!

30 Kommentare

    • Unterschiedlich, wenn ich viel mache dann meist im Ofen in der Fettpfanne, abgedeckt, sonst in der normalen Pfanne, oder im Schnellkochtopf im Dunsteinsatz. Aber eigentlich fast immer im Ofen, da ich ja Kürbisfelder habe und da muss ich schnell sein.
      LG Marlies

  1. Christina says:

    Liebe Marlies,
    das sieht ZU gut aus! 🙂
    Frage, wenn ich nun nicht stürzen möchte dann dürfte es doch auch möglich sein, den Teig mit frischen Früchten (z.B. Pflaumen) zu belegen und mit ein wenig Rohrzucker zu bestreuen (karamelisiert ja dann auch ein wenig)?

    LG

    *Christina*

      • Christina says:

        Dann werde ich das doch tatsächlich einmal ausprobieren, wenn es demnächst wieder Kürbis gibt! 😉 Ein Tipp von dir, welche Sorte sich am ehesten für ein Mus in Kuchen eignet? Da ich ihn ja kaufen muss ist die Auswahl zwischen Hokkaido und Butternut eher gering …
        Lieben Dank und Gruß
        *Christina*

      • Christina says:

        Hallo Marlies,
        ich hab’s am WE einmal ausprobiert – mit Hokkaido. Und, ich war überrascht, wie gut das ging und auch, dass es so gut geschmeckt hat. 😉
        Ich habe den Teig in eine kleine Springform (20 cm Durchmesser – genau passend für den kleinen Haushalt) gefüllt und dann mit entsteinten Zwetschgen „klassisch“ belegt. Ich habe reichlich Obst genommen, es waren gut 750g (nicht entsteint gewogen). Ich habe dann noch ein wenig Roh-Rohrzucker mit gemahlenem Zimt vermischt und über die Zwetschgen gegeben. Der Kuchen musste dann aber für ca. 45 min. in den Ofen. Die Teigmenge war für die kleine Springform etwas zu viel, in den Rest habe ich einfach ein paar klein geschnittene Apfelstückchen untergehoben und in Silikonmuffinformen (gab 10 Stück) mit gebacken, konnten nach 30 min. aus dem Ofen. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermenge aber reduzieren und nur 80 g in den Teig geben, mir waren, gerade die Muffins, noch zu süß. 🙂
        LG
        *Christina*

      • Hallo Christina, prima, dass es geklappt und geschmeckt hat. Stimmt, man kann ruhig noch weniger Zucker nehmen, die 100 g sind für mich immer so ein grobes Maß, je nach Frucht nehme ich mehr oder weniger, aber doch eher weniger.
        Lieben Gruß Marlies

    • Christina says:

      Weil’s so lecker war, relativ einfach ging und das Kürbismus von einem Hokkaido noch nicht aufgebraucht war (es ist auch immer noch etwas da!), gab’s gestern Abend die zweite Runde, (wieder mit Apfel) diesmal zuckerreduziert. Ich habe 18 Stck. aus der Menge heraus bekommen, den größten Teil nahm ich heute auf die Arbeit mit für die Kollegen. Ich musste erneut feststellen, dass die Muffins, gebacken in Silikonbackformen (verglichen mit den Mulden des Muffinblech sind die sehr klein, von daher habe ich sie nun üppiger befüllt), trotz Triebmittel Backpulver wenig aufgehen (hab schon die Menge auf 2 gestrichene TL erhöht) und auch schnell wieder zusammen fallen. Insgesamt sind sie (durch den Kürbis) mächtiger als herkömmliches Gebäck, mich stört das nicht, aber ich denke für viele sehen sie dadurch zu Petit aus. 😉 Noch eine Frage zum Kürbismus: du frierst ja auch ein, den rohen Kürbis oder das schon fertige Mus? Wie fabrizierst du dieses? Im Backofen oder in wenig Wasser im (Schnell-)Kochtopf?
      Lieben Dank und Gruss
      *Christina*

      • Ich friere den gekochten Mus ein,meist mache ich das im Backofen, wegen der großen Mengen, etwas Wasser und dann mit Folie abdecken. Das ist besonders gut für Kürbisse, wo man die Schale nicht mit verzehrt, da kann man dann hinterher alles rauskratzen und hat weniger Arbeit.
        Lieben Gruß Marlies

  2. Erika says:

    Gerade sitze ich auf einem langweiligen Bürostuhl und sehe deine leckeren Sachen. Habe Hunger, mir läuft das Wasser im Mund zusammen und einmal wünschte ich mir, du würdest um die Ecke wohnen….vielleicht sollte ich bei dir einziehen….ich mach den Stall und du die Küche…

  3. Petra says:

    Danke, meine Liebe, für diesen Appetitmacher! Ich freue mich schon drauf!!! Und natürlich auf Chaplin auf 4 Beinen sowie auf alle anderen Hundis!

    • Gern geschehen Michèle, und ich finde Pflaumenkuchen-Rezepte kann man nie genug haben, das klassische Rezept mit Hefeteig mag ich nicht ganz so gerne, vor allem schmeckt das nur ganz frisch, dies kann man auch gut am 2.Tag essen, wenn noch was da ist!
      Lieben gruß Marlies

  4. AnDi says:

    Du, das ist einfach ohne Worte. Und zwar sowas von ohne Worte! Warum? Weil uns gerade keine Worte einfallen, die treffend beschreiben könnten, wie lecker das alles aussieht!!!
    Liebe Grüße
    AnDi

  5. Maria says:

    Hallo Marlies! Danke für deine tollen Rezepte!
    Muss man bei diesem unbedingt Mineralwasser nehmen oder geht auch Leitungswasser oder Sojadrink etc.
    Alles Liebe Maria

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