Kokos-Johannisbeer-Tarte: vegan, glutenfrei ( wer will!) und super einfach

Tauschen macht glücklich und

wie viele Johannisbeeren passen auf eine Tarte?

Eigene Johannisbeeren kann ich leider in meinem Garten nie ernten, da sind die Vögel immer schneller. Kaum erreichen die Beeren den richtigen Reifegrad sind sie weg, schneller als ich pflücken kann, ich müsste wohl mehr Sträucher haben, die Hälfte für die Vögel und den Rest für mich. Aber ob das klappt? So war ich freudig überrascht, als meine Freundin mir ein Schälchen aus ihrem Garten mitbrachte, ich konnte sie dafür mit Zucchini beglücken, wer hat da wohl den besseren Tausch gemacht? Aber wir tauschen uns auch mit vielen anderen Sachen aus dem Garten aus, was so jeder gerade zuviel hat, das finde ich sehr schön.

Johannisbeeren
Das war genau die richtige Menge für meinen neuen Kokoskuchen, den ich schon einmal mit Stachelbeeren gebacken hatte,  nur leider gab es jetzt keine  mehr, aber Abwechslung ist gut, und die Tarte schmeckt bestimmt auch mit vielen anderen Obstsorten.
Ich versuche grundsätzlich soviel wie möglich vom Obst auf so einem Kuchen unter zu bringen, das wird schön saftig und erfrischend, so soll mein Sommerkuchen sein.
Der Teig ist im Prinzip das Grundrezept vom Kürbisbrownie, was ich immer ein bisschen abwandle, hier mit geraspelter Kokosnuss, die Mehlsorte spielt keine Rolle, die glutenfreie Mehlmischung klappt gut, man schmeckt es mal nicht raus, was mich sehr erfreut, aber ihr könnt auch gerne 630 Dinkelmehl verwenden, das habe ich früher auch gerne verbacken.
Teig und Johannisbeeren
Statt Kürbismus könnt Ihr auch Süßkartoffelmus nehmen, das funktioniert genauso. Es ist auch nicht so schlimm, wenn der Feuchtigkeitsgehalt etwas schwankt, dann wird der Kuchen halt etwas saftiger, nur trocken darf er nicht werden!
Frisch aus dem Ofen
Ich stelle Euch hier noch einmal die Mischung vor, ich habe eine 26cm Backform genommen, da ich die Tarte flach haben wollte.

Rezept:
150 g Mehl
100 g brauner Zucker
250-300 g Kürbismus oder Süßkartoffel
100 g geraspelte Kokosnuss
1 Teel. Backpulver
130 ml Öl (Raps)
130 ml Mineralwasser
500 g Johannisbeeren (das war reichlich, wie Ihr auf den Bildern seht)

Alles bis auf die flüssigen Zutaten vermischen, dann diese unterrühren und zum Schluss die Beeren.In eine mit Backpapier ausgelegte Tortenform geben und bei 190° C ca. 40 Minuten backen, der Teig sollte eine schöne Färbung haben.
1/4 Kuchen

Da Johannisbeeren meist recht sauer sind, passt ein Schicht Puderzucker auch noch gut, bei den Stachelbeeren habe ich das weggelassen.
Blick in den Garten

Dazu noch eine schöne Tasse Roibush-Tee und ich genieße den Blick in den Garten.

21 Kommentare

  1. Erika says:

    MMmmhh, ich liebe Johannisbeeren und erst letztes Wochenende einen Kuchen gemacht. Mit Johannisbeergelee habe ich mich bei meiner Marktfrau auch schon eingedeckt. Deine Kuchenvariante schreibe ich mir ab, denn das Chutney mit Pfirsich-Nektarinen-Avocado war wunderbar und am nächsten Tag auch noch sehr lecker. Danke dir, du bereicherst enorm meinen Speiseplan. Liebe Grüsse Erika

    • So soll es sein, liebe Erika! Ich mache das ja nicht für mich alleine, die anderen sollen auch was davon haben.
      Der Kuchen ist wieder einmal so simpel, aber extrem lecker, wenn ich bedenke, dass ich früher gar kein Kokos mochte! Ich werde ihn dieses Wochenende mit Sauerkirschen backen und dann mal als Muffin mit Blaubeeren…..
      Lieben Gruß MArlies

  2. undiversell says:

    Süßkartoffelmus kann ich mir sehr gut im Kuchen vorstellen. Johannesbeeren sind auch so lecker im Kuchen. Ein sehr schönes Rezept, danke dafür. Ich habe Glück, dieses Jahr haben die Vögel die Johannesbeeren bei uns noch nicht geschafft. Gab wohl zu viele Kirschen. :-). Naturalientausch finde ich super. Ich bekomme auch jedes Jahr Zucchini von der Nachbarin. Da wachsen die einfach besser. LG Undine

    • Sehr praktisch, vor allem, wenn alle was Verschiedenes haben, wäre schlecht,. wenn´s nur Zucchini gäbe! Aber irgendwie ergibt sich das immer ganz gut, sogar ohne Absprache.
      Lieben Gruß Marlies

  3. Johannisbeeren sind klasse. Was für eine aparte Kombination mit der geraspelten Kokosnuss! Diese beiden Geschmäcker zusammen sind der Hammer, und als Tarte kann ich mir das Ganze sowieso exzellent vorstellen. Wieder ein ungemein appetitanregender Rezeptvorschlag, Marlies!

    LG Michèle

    • Liebe Micéle, das sind meine Lieblingsrezepte, schnell, einfach, etwas was man so nebenbei machen kann, und dann sollte es aber trotzdem lecker sein, das kann ich Dir hier versprechen.
      Lieben Gruß Marlies

    • nein, dafür wäre es zuviel, 250 – 300 g. Du brauchst weniger Mehl, es wird saftig und es geht gut auf, ob die gleiche Menge Apfelmus gut funktioniert, das weiß ich leider nicht. Wenn Du es so machst, berichte doch bitte!
      Lieben Gruß Marlies

  4. Jich, der sieht richtig schön saftig aus, Marlies! Ich mag Johannisbeeren auch total gern. Auch die schwarzen. Früher habe ich immer bei meiner Oma Beeren gepflückt. Leider sind die Büsche längst Geschichte. Aber ich erinnere mich gern an die Zeit.
    Ganz liebe Grüße Maren

    • Ich bin da ein bisschen faul, das puhlen mag ich nicht so gerne, aber ich mag diesen säuerlichen Geschmack so gerne, da muss ich dann auch fleißig sein. Früher mochte ich die weißen am liebsten, die gibt es ja kaum noch.
      Lieben Gruß Marlies

  5. twinsie says:

    Hab ganz viele Johannisbeeren im Garten…….da kommt dein total leckeres Rezept gerade recht 😄!

    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Eva

  6. Oh nein, das ist fies. Ich hatte das dieses Jahr mit unseren Blaubeeren. Unser Strauch ist leider noch sehr klein, und es wachsen sowieso nicht viele Beeren daran. Als die paar wenigen dann noch plötzlich alle weg waren hat es mich schon kurz aufgeregt;)
    Der Kuchen sieht sehr lecker aus, so richtig schön saftig. Ich liebe ja Johnnisbeerenkuchen, das Rezept soeicher ich mir direkt ab. Danke!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Etwas böse bin ich auch immer, wenn sie mir alles wegfressen, aber dann erinnere ich mich, wie schön ich es finde, dass wir hier das ganze Jahr so viele Vögel auf dem Hof haben, teilweise ist ein Lärm wie im Vogelpark, da muss ich das hinnehmen.
      Den Kuchen kann ich Dir nur ans Herz legen, wenn man das Mus fertig hat, ist er blitzschnell gemacht.
      Lieben Sommer-Gruß Marlies

  7. Maria Elena says:

    Liebe Marlies,
    ich möchte Dir ein ganz großes DANKESCHÖN schicken, für all die inspirierenden Einträge und Rezepte. Ich lese diese immer total gerne und habe auch schon ein paar Rezepte ausprobiert. Nochmals herzlichen Dank für einen großartigen Blog.
    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
    Maria Elena

    • Liebe Maria Elena, das Dankeschön nehme ich gerne an und freue mich darüber, so etwas tut gut, auch wenn ich ja jetzt schon etwas länger dabei bin, da geht auch manchmal die Luft raus und vieles ist mittlerweile bekannt, trotzdem fällt mir ja ab und zu noch etwas ein, das sich dann auch für den Blog eignet, denn ich möchte schon, dass Ihr Euch inspirieren lasst und was davon ausprobiert, um so schöner, dann von Dir dies feedback zu bekommen. Ein Dankeschön zurück!
      Lieben Sonntagsgruß zurück an den Schwarzwald, wo ich noch nie war!
      Marlies

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