WegGefährten -HerzensHunde

Patensuche für die Hunde im Tierheim Radauti, Rumänien

Mein Hundeleben

Viele meiner Blogleser wissen von meiner Liebe zu den Tieren und insbesondere zu den Hunden, mit denen ich von Geburt an verbunden bin und die mich auch jetzt begleiten. Teilweise kennt Ihr die Geschichten von Banjo, Greta, Paco und Cela.
Die letzten beiden sind aus Radauti, Rumänien, wo das Tierheim liegt, für das ich jetzt Patenhunde vermitteln möchte.

Hilfe für das Tierheim in Radauti

Dort sorgt Alina Aiona aufopfernd für ihre Schützlinge, zur Zeit ca. 300 Straßenhunde. Sie leistet in meinen Augen Unglaubliches und ich bin wie immer, wenn ich von solchen Menschen höre, voller Bewunderung für diese Stärke und diesen Einsatz. Ich möchte sie und natürlich die Hunde unterstützen, auch wenn es nur der Tropfen auf dem heißen Stein ist. Ich kann nicht die Welt retten, aber für mich zählt jede Seele, und da möchte ich mein Bestes geben.

Aiona

Fakt für das Tierheim ist, dass nur die Hunde dort langfristig bleiben dürfen, die einen Patenschaftsvertrag haben, d.h. deren Versorgung abgesichert ist. Das kostet 25 € im Monat. Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass wenn fast täglich neue Hunde von den Hundefängern eingeliefert werden, es kaum möglich ist, für alle Pflegestellen oder Endstellen zu finden, die ja in der Regel im Ausland liegen. Vorher werden die Hunde medizinische versorgt, kastriert, dies und der Transport oder die Pflegestelle müssen durch private Spenden finanziert werden – ein Fass ohne Boden. Eine kleine Schar Engagierter müht sich hierfür unendlich ab, aber manchmal wird es eng.

Radauti Hunde

So fürchten wir zur Zeit, dass wenn es nicht neue Patenschaftsverträge gibt, viele Hunde nicht bleiben können, ihr Schicksal male ich mir lieber nicht aus.

Mein Wunsch ist es an dieser Stelle durch diesen Beitrag Menschen zu finden, die den Straßenhunden helfen wollen, vielleicht selber keinen Hund halten können, aber trotzdem aus Liebe zum Tier etwas unternehmen wollen. Hier weiß jeder was mit seinem Geld geschieht, kann die Fotos von seinem Patenhund sehen und falls dieser vermittelt wird, endet die Patenschaft oder man sucht sich einen neuen aus, wie ich es immer mache.

Alaska und Junge

Meine Familie hat insgesamt 4 Patenhunde, meine Mutter und mein Sohn jeweils einen und ich zwei.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr dies auch an Bekannte und Freunde weiter geben würdet oder diesen Beitrag teilt.

Weitere Information bekommt Ihr direkt von mir ( e-mail ) oder über Neli Weimar.Auch wenn Ihr keine Patenschaft übernehmen könnt/wollt, wir sind auch für die kleinsten Spenden dankbar.

Einfach über Paypal:  bibolariualina@yahoo.com

Ich versichere Euch, dass das Geld in die richtigen Hände, bzw. an die richtigen Hunde kommt. Ihr könnt auch Euren speziellen Verwendungszweck drauf schreiben,  z.B. Kastrieren ( 27 €  in Rumänien, ich bezahle 200-300 € dafür) , Futter, Medizin, Transport.

Als Dankeschön für einen Patenschaftsvertrag gibt es ein Vegan-Dinner für 2 Personen bei mir!

Mein Hundeleben

Als ich geboren wurde, war schon Rinka da, die schwarze Chow Chow  Hündin meiner Tante, mit der wir damals zusammen wohnten. Rinka adoptierte mich sofort und wachte über mich. Als ich krabbeln konnte, teilten wir uns ihr Futter, Nudeln mit Hühnerfleisch, ich war damals noch keine Veganerin!

Mit sieben Jahren zog ich mit meinen Eltern in unser eigenes Haus am Stadtrand von Berlin. Dort kam Jonny zu uns, ein Deutscher Schäferhund, er hatte als Welpe Staupe beim Züchter gehabt und nur massive Tränenausbrüche hinderten meinen Vater daran, ihn zurück zugeben. Er hatte braune Stummelzähne und erblindete später. Aber er war mein erster Herzenshund. Wir waren unzertrennlich, und er half mir über die traurigen Stunden in der Kindheit. Er war eine echte Kämpfernatur, stürzte sich auf jeden anderen Rüden und liebte die Hundedamen.  Er wurde 13 Jahre alt.

Danach hatten meine Eltern noch 2 weitere Deutsche Schäferhunde,  Irus und Heiko.  Sie betreute ich, wenn meine Eltern verreisten. Aber der Wunsch nach einem eigenen Hund brannte in mir.

Dann zog ich mit meinem Mann in unser erstes gemietetes Häuschen am Stadtrand von Hamburg, hier wollten wir unseren Nachwuchs aufziehen. Da stand Tippi in der Tür – ein großer Mischlingsrüde (Dobermann-Dalmatiner). Er war der Hund der Vorbesitzer und wollte sein Haus nicht verlassen. Tippi war 7 Jahre alt und ein echter Streuner, es war für uns beide Liebe auf den ersten Blick. Obwohl er gewiss keine Schönheit war, blutunterlaufene Augen, fast alle hatten Angst vor ihm. Aber zu Menschen war er lieb. Es war mein zweiter Herzenshund und er wurde 14 Jahre alt. Ich habe sehr um ihn getrauert.

Nach Tippis Tod wollte ich sofort einen neuen Hund, der Schmerz war so groß, ich wollte mich ablenken. So kam Nora in unser Leben, sie kam aus dem Tierheim Ahrensburg und war ein echtes Energie-Paket und eine Herausforderung. Herzensgut, aber auch wegen ihres Temperaments sehr anstrengend. Sie zog mit uns aufs Land, hier auf unseren Hof. Zur Gesellschaft holten wir Max einen jungen Colli-Mischling, dem eine harte Schule mit der wilden Nora erwartete. Er kam aus dem Tierheim Bremervörde. Leider war er als junger Hund sehr krank, er hatte Knochenhautentzündung, aber sein fröhliches Wesen verlor er nicht, und er hatte dann danach ein schönes, langes Leben. Er wurde 14 1/2 Jahre, und er war mein dritter Herzenshund.

Max

Als er 4 Jahre alt war, wurde Nora vom Auto überfahren. Sie hatten beim Hasenjagen die große Straße hinter unserer Weide überqueren wollen, als es geschah. Das war ein schwerer Schlag, und so brauchte Maxi einen neuen Gefährten.

Banjo

Es kam Banjo , ein schwarzer Labrador, der durch seinen Eigensinn auffiel. Erst im Alter kam ich so richtig mit ihm zurecht. Jetzt ist er mir ans Herz gewachsen und hoffe, dass er noch eine kleine Weile bei uns bleibt. Aber er ist schon am Verabschieden, ich merke es.

Pepper

Maxi und Banjo waren nicht so die rechten Spielgefährten und so beschloss ich noch einen Dritten aufzunehmen, Pepper. Ein Betriebsunfall in der Nachbarschaft, ein Mischling aus Deutschen Schäferhund und Belgischen Schäferhund mit Podenco-Genen. Ein lieber, ängstlicher Hund, den wir leider schon mit 9 Jahren verloren.

Max, Banjo, Pepper

Nun war auf einmal Banjo ganz allein, seine 2 Kumpels Max und Pepper kurz hintereinander gestorben, und er auch schon 11 Jahre. Ich entschied mich für eine 3 jährige Mischlingshündin aus Russland, die durch das Tierheim Lüneburg vermittelt wurde. So kam Prinzessin Greta zu uns, sie war die letzte Zeit in einer Auffangsstation  in Moskau, wo ca. 2000 Hunde eingepfercht sind. Dies hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Greta hat wunderschöne schwarze Augen, aber manchmal werden sie tiefschwarz wie das Weltall, dann versinkt sie in ihre Welt. Aber wenn sie draußen unterwegs ist, vergisst sie alles, wirklich alles, auch mich und der Jagdtrieb kommt durch. Sie hatte anfangs am alten Bajo ihre große Stütze, aber dann kam Paco , der erste meiner Radauti-Hunde.

Greta

Paco kam vor 1 1/2 jahren zu uns, ca. 3 Jahre alt, hat er fast sein ganzes Leben im Tierheim in Rumänien verbracht, niemand sah ihn, niemand adoptierte ihn, bis ich ihn sah. Er ist mein Sonnenschein, oft fröhlich, sein Fressen geht ihn über alles. Vielleicht wird er eines Tages mein 4. Herzenshund. Paco und Greta sind das Dream-Team, er ist eine Stütze für Greta.

Paco

Nun waren für mich nicht aller guten Dinge Drei! Ich wollte noch mehr für die Radautis tun und adoptierte Cela, die kleine ängstliche Mischlingsdame. Sie ist nun fast 1 Jahr bei uns, lässt sich von mir gut anfassen – fast immer-  aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Ihr Trauma sitzt tief, das lässt sich nur durch Liebe und Geduld lösen.

Cela

So, nun habe ich Euch die Hunde meines Lebens vorgestellt, ein ganzes Rudel ist in den 63 Jahren zusammen gekommen. Jeder ist ein Unikat und alle liebe ich, aber bei meinen HerzensHunden geht es noch tiefer. Ich bin gespannt, wie viele Weggefährten noch auf mich warten.

Companion Dog – Searching for Supporters of Dogs in the Radauti Shelter, Romania

Many of my blog readers know about my love for animals and especially dogs which I feel connected to since my birth. To some degree, you already know the stories of Banjo, Greta, Paco and Cela – the latter two are from the Radauti shelter in Romania and I want to help them finding more supporters for their dogs.

Radauti:
A Iona manages the shelter and its 300 dogs with all her heart. Her work is incredible and whenever I hear about people like A Iona, I admire their strength and commitment. I want to support her and of course the dogs, even though it’s just a drop in the bucket. I can not save the world, but to me every soul counts and for that I want to do whatever I can!
In the shelter, only those dogs can stay that have someone supporting them with a sponsorship contract – for 25€ per month. You might already imagine that when every day new dogs are being brought to the shelter it’s near to impossible to find foster parents or a person who keeps the dog for good. Before a dog leaves the shelter, they are being treated medically and neutered. This plus the transport or the foster stations have to be funded with the help of private donations – a bottomless pit.
A few commited people do everything they can, but sometimes even more is neccessary. We’re afraid that if there aren’t any new sponsorships, not all dogs can stay at the shelter – I don’t want to think about their destiny.

It is my wish to reach people with this blog post who are willing to help support the stray dogs; maybe you can’t keep a dog yourself, but due to your love for animals you want to do something as well. Here, everybody knows what happens with your money, you’ll get to see pictures of your dogs and if there’s someone willing to adopt him the sponsorship contract ends or you can choose another one – just like we do. My family has a total of four dogs that we support – my son and mother each have one and I have two.
I’d be more than happy if you share this with your friends. More information from Neli on Facebook. Donations can be made to Alina Aiona via PayPal.

I assure you that the money will be in the right hands, or better for the right dogs. You can even specify the donations (e.g food or neutering – which is 27€ in Romania compared to 200€ here).

As a Thankyou for supporting the dogs I’ll invite you plus one guest to my vegan dinner.

My life with the dogs

When I was born, Rinka – my aunt’s black Chow Chow – adopted me and as soon as I was able to crawl on the floor we shared her food – noodles with chicken, I wasn’t vegan at that time!
At the age of seven my parents and I moved to the suburb of Berlin where Jonny, a German Shephard became a member of our family – he had distemper and only due to a lot of crying my father kept him. He had brown snags and became blind eventually, but he was my first beloved dog. We were a great team and he helped me through hard times as a child, but he was also a fighter who had to put every other male down and loved the female dogs. He died at the age of 13.
Afterwards, my parents had two more German Shephards, Irus and Heiko. I took care of them when my parents were gone, but the wish of having an own dog got stronger.

My husband and I moved into our first rented house to raise our son when Tippi was standing at the front door of our new home. He was a huge mix (Doberman & Dalmatian) and belonged to the previous house owners, but he didn’t want to leave the place. Tippi was seven years old and a real estray – it was love at first sight even though he was everything but a beauty! Bloodshot eyes and almost everyone was afraid of him, but he was friendly towards people. He was my second beloved dog and lived up to his 14th birthday. I grieved a lot for him.

After Tippi’s death I wanted another dog immediately; the pain was too strong and I needed distraction. This is where Nora came into play, from a local shelter, and full of energy – not always easy to handle. Her temper was challenging and when we loved to the countryside we got Max, a Colli-mix. It was no easy time for him with the wild Nora. He also came from a shelter, but as a young dog he was really sick – periostitis – but he kept his happy nature. Max had a long and happy life, he died as my third beloved dog at the age of 14 ½.
When he was four, Nora was killed by a car while chasing rabbits. This was a purler and Max needed a new companion. Banjo, a black lab with a very strong own will moved in. It was only as he became older that the both of us came along better and now he grew dear to me. I’m hoping that he’ll stay with us for a little longer, but he’s slowly saying Goodbye.

Max and Banjo didn’t play much together and so I decided to get a third dog – Pepper. He was the result of an incident in the neighborhood, a German Shephard and Belgian Shephard mix with Podenco influence. A very friendly, but scared creature who we sadly lost at the age of nine.

Now Banjo was all by himself, both his companions deceased in a short period of time. Greta, a three year old mix from a Russian rescue station with 2000 dogs was brought to us by a shelter nearby. You can still see where she came from: Greta has beautifully black eyes, but sometimes they turn deep black like space and then she’s sunk in her own world. But when she’s outside she forgets everything around her – absolutely everything – and the hunting instinct becomes predominant. At first the old Banjo was her support, but then Paco – the first of my Radauti dogs arrived.

Paco arrived 1 ½ years ago at the age of three; he spend his whole life in the Romanian shelter, no one saw him, no one adopted him, until I saw him. He’s my sunshine, mostly happy and food is his biggest thing. Maybe one day he’ll be my fourth beloved dog. Paco and Greta are the new dream team, he’s the new support for Greta.
For me three wasn’t enough, I wanted to adopt another Radauti dog: Cela, a tiny, scared mixed lady. We have her for almost one year and I can almost always touch her, but it’s stll a long way to go. She’s traumatized and a lot of love and patience is needed.
Well, this is the story of my life with dogs, a full pack over the course of 63 years. Each one of them is a unique personality and I love them all, but with my beloved ones I feel even closer attached. I’m excited who’s still awaiting me.

11 Kommentare

  1. AnDi says:

    Liebe Marlies,
    ein ganz toller Bericht ist Dir da gelungen! Die Bilder sind echt toll und man fühlt sich mittendrin statt nur dabei.
    Wir werden diesen Bericht per Link einfach mal an all unsere Freunde schicken und diese bitten ihn ebenfalls weiterzusenden. Vielleicht können wir auf diese Art und Weise den ein oder anderen Paten finden helfen!
    Wir drücken ganz doll die Daumen, dass viele neue Paten gefunden werden und vielleicht auch der ein oder andere Hund so ein neues zuhause finden kann!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    AnDi

  2. Hallo Marlies
    Man merkt, wie sehr dir die Hunde am Herzen liegen. Sehr berührend der Artikel.
    Ich habe vorhin noch jemandem geschrieben, wie sehr ich Sein soziales Engagement bewundere…
    Es ist wirklich wichtig und ein Geschenk an die Welt, dass es so Herzensmenschen wie dich gibt. Ich hab hier ja nicht so viele Follower.
    Deshalb habe ich den Artikel auf Facebook geteilt und hoffe, dass ich dir damit vielleicht ein wenig weiter helfen kann.

    Lieben Gruß und einen schönen Sonntag,
    auch an deine kleinen Freunde🙂

  3. Erika says:

    In der Sendung „Tiere suchen ein zu Hause“ habe ich einen Bericht über dieses riesige Tierheim in Rumänien gesehen. Ich habe grosse Achtung vor der Arbeit all der Menschen. Auch wenn es vielleicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein ist, doch jeder Tropfen ist Bestandteil eines grossen Ganzen. Ich gehe auf deinen Link, denn wenn ich auch noch keinen Hund haben kann, kann ich eine Patenschaft übernehmen – von Herzen gerne.
    Danke dir für deinen eindrucksvollen Bericht und den Einblick in deinen grosses Herz.
    Liebe Grüsse Erika

    • Liebe Erika,
      ich danke Dir!!!! Du machst mich und natürlich die Hunde von Radauti glücklich. Es zeigt mir wieder, es lohnt sich immer!
      Ich bin so froh, mir fehlen die Worte.
      Nun bist Du eingeladen, bei mir zum Dinner, wann kommst Du, das ist ein Grund Hamburg zu besuchen. Wir werden sehen, oder ich schicke Dir ein Lunch-Paket?
      Du bist ein Engel, ich wünsche Dir weiterhin Gute Besserung!
      Herzliche Grüße
      Marlies

  4. ruwengierls says:

    Hat dies auf Subliminal Wild rebloggt und kommentierte:
    This is my mom’s story about her love to dogs and my story is similar, just not as long yet. I signed a sponsoring contract for a dog over a year ago and a few thereafter as the dogs found a caring person willing to adopt them. I wish I could adopt one of the street dogs (or more than one) as well, but I simply don’t have enough time just yet.
    To me it is incredible what the people who work in the shelter are capable of doing; I personally couldn’t do their work. Seeing all those souls in the kennels makes me sad even though most of them (assuming they’re healthy) seem to be a „happy soul“…. This reminds me of how important it is to be happy about the little things, the little moments that make up the major part of life…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 931 Followern an

%d Bloggern gefällt das: