Ein Gruß aus meiner veganen Küche: Pilz-Walnuss-Terrine & dunkle Roggenbrötchen

Das war überhaupt nicht als Blog-Beitrag geplant, darum gibt es auch leider keine Fotos von der Herstellung. Aber das Ergebnis hat mich (und meinen Mann) so überzeugt, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten wollte, gerade jetzt für die Weihnachtsfeiertage kann man das schön als kleinen Vorgang servieren, dazu ein frisches Brot (selbstgemacht!) , da sind schon mal alle glücklich. Und da ich auch so gerne Brot backe und esse, habe ich mal schnell ganz dunkle Roggenbrötchen gebacken, die auch ohne Sauerteig gelingen, wie? Das könnt Ihr unten lesen.

Pastete mit Granatapfel
Zuerst das Rezept für die Pilz-Walnuss-Terrine:
ca. 250 g Champgignons
1 Tasse getrocknete Pilze ( ich hatte meine selbst gesuchten Steinpilze) optional. Sonst ca. 100 g frische Pilze extra
150 g Möhren
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
75 g Walnüsse
1 Eßl. Öl ( ich hatte Walnussöl)
2 Teel. Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Granat-Apfelkerne oder Preiselbeerkonfitüre (als Beigabe)

Terrine angeschnitten
Die Walnüsse kurz in der Pfanne ohne Fett anrösten, Vorsicht wird schnell zu braun!
In einer Pfanne Zwiebel, Knoblauch anschwitzen, klein geschnittene Möhren und Pilze zugeben. Die getrockneten Pilze vorher kurz in wenig Wasser einweichen,dies kann später mit in die Pfanne, es muss nur nachher wieder reduziert werden, d.h. es sollte zum Schluss keine Flüssigkeit in der Pfanne sein.Die Gewürzmischung auch gleich mit in der Pfanne rösten. Also erst solange ohne Flüssigkeit in der Pfanne dünsten, bis die Pilze braun sind, dann etwas Wasser/Einweichwasser dazu geben, so dass auch die Möhren weich sind. Dann zusammen mit den Walnüssen im Mixer pürieren, kalt stellen. Zuerst habe ich die Pastete mit selbst gemachter Preiselbeer-Konfitüre gegessen, aber heute hatte ich einen Granatapfel verarbeitet, so dass ich die Kerne auch dafür ausprobierte , und ich finde es noch besser, nicht so süß und schön erfrischend.
Brötchen vorne
Für die Roggenbrötchen hatte ich keinen Sauerteig, aber Not macht erfinderisch und sie sind auch so schön locker geworden.
Dunkle Roggenbrötchen:
1/2 Würfel Hefe
400 g Dunkles Roggenmehl 1350
1 Eßl. Sojamehl
2 Teel. Roggenmalz
1 Teel. Salz
1 Eßl. dunkler Agavendicksaft
1 Eßl. Apfelessig
2 Eßl. abgetropfter Sojajoghurt
3 Eßl. Sonnenblumenkerne
etwas helles Dinkelmehl zum Formen und Verarbeiten
Falls Ihr nicht alle Zutaten vorrätig habt, seid einfach erfinderisch, so vieles lässt sich austauschen, man muss sich einfach nur trauen.
Die Hefe mit dem Agavendicksaft auflösen, ca. 220 ml lauwarmes Wasser mit dem Essig vermischen, zu der Hefe geben, kurz gehen lassen, bis es sprudelt.
Das Mehl, Sojamehl, Malz, Salz vermischen, das angesetzte Hefewasser unterkneten, der Teig sollte noch recht trocken sein, ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen (kann ruhig länger sein). Nun die Sonnenblumenkerne und den Joghurt unterkneten, auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche eine Rolle formen und daraus ca. 10 kleine runde Brötchen abstechen. Zu Bällchen formen und in eine Springform (mit Backpapier, 26 cm) legen, zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen, die Brötchen sollten sich deutlich vergrößert haben. Den Ofen auf 220° Umnluft vorheizen, ein Schüssel mit Wasser unten in den Ofen stellen. Nun die Brötchen 10 Minuten bei 220°, dann 10 Minuten bei 190° backen, auf einem Rost auskühlen lassen.
Sie passen ganz prima zur Terrine, aber auch ein krosses Baguette schmeckt gut dazu.
Terrine dicht
Lasst es Euch schmecken!

15 Kommentare

  1. Die Pastete mit Pilzen zu diesen frischen Roggenbrötchen, das muss herrlich schmecken! (Ich glaube nur, ich würde notfalls die Brötchen auch pur nehmen … ^^)
    Auch ohne weitere Fotos vom „Werden“ der Pastete oder der Brötchen, kann man sich vorstellen, wie lecker es wird und anhand deiner Beschreibung auch gut so nacharbeiten. Das Endergebnis schaut aber echt gut aus – also fein, dass davon dann noch schnell vor dem Verzehr ein Foto möglich war, Marlies! ^^

    Liebe Grüße
    Michèle

  2. AnDi says:

    Toll, jetzt haben wir Hunger…. 😉
    Das sieht alles lecker aus! Die Brötchen sind optisch schon ein Knaller!!!
    Die Terrine liest sich sehr interessant….
    Wie geht’s Euch allen??
    LG
    AnDi

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