Saftig-süße Bratapfel- Quiche mit Marzipanguss

Ein himmlischer Genuss!

Das ist was für die ganz großen (alten) Leckermäulchen, wie z.B. meinem Mann – ich glaube, am liebsten hätte er alles alleine gegessen, wenn es nicht so satt machen würde.

Apfel auf Tablett
Da ich versuche, irgendwie die Zentner von Äpfeln sinnvoll zu verarbeiten, gibt es natürlich momentan auch keine Süßspeise, die nicht mit Äpfeln gemacht ist. In diesem Fall konnte ich sie gleich zweimal unterbringen,und zwar als kleinen gefüllten Bratapfel der auf einem Apfelkompott-Bett ruht. Das war eine gute Idee, denn als ich die Quiche schon einmal für mich allein testete, fehlte der Kompott, und es war mir nicht saftig genug.
kleine Quichform
Sah aber schon mal ganz aus, oder?
Die Mengen für dieses Rezept müsst ihr etwas an Eure Auflaufform anpassen, aber das sollte keine Problem sein. Ich hatte 8 kleine Äpfel und das würde für 4 Personen reichen, denn mehr als 2 schafft man nicht.
Für den Teig habe ich meinen beliebten Wäheteig mit Kokosöl gemacht, was ganz hervorragend schmeckt, wir hatten es schon als Mangold-Quiche, ich werde demnächst mal eine Pie damit vorstellen.

Rezept

Zutaten:
Pro Person 2 kleine Äpfel
Pro Apfel eine Dattel (eingeweicht)
Pro Apfel eine Walnuss/Pekan
500 g Apfelkompott, stückig, nicht zu feucht
Wäheteig, süß:
250 g Dinkelmehl 630
125 g geschmolzenes Kokosöl
5 Eßl. Wasser
1 Eßl. Essig
1 Prise Salz
1 Eßl. Zucker
Die Zutaten verrühren und ca. 30 Minuten ruhen lassen, nicht in den Kühlschrank stellen, denn durch das Kokosfett würde es sonst zu fest.
Auflaufform mit Teig und Äpfeln
Zuerst schaue ich, ob die Äpfel auch gut in meine Form passen, sie sollten nicht zu dicht aneinander liegen, damit nachher noch der Marzipanguss dazwischen passt.
Die Form mit dem Teig auskleiden, von den Äpfeln den Deckel und den Boden abschneiden und die Blüte und das Gehäuse ausstechen.
Marzipanguss:
200 g Marzipan
200 ml Soja-Vanillemilch
2-3 Eßl. Apfelkompott (optional)

Die Zutaten im Mixer cremig rühren.
Apfel mit Dattel
Auf den Teig kommt zuerst eine Schicht Apfelkompott, das macht das ganze so wunderbar saftig. Dann werden die Äpfel darauf verteilt, etwas reindrücken. In jeden Apfel kommt nun eine eingeweichte, klein geschnittene Dattel und oben drauf eine Nuss.
Apfel mit Dattel und Nuss
Nun wird die Marzipan-Creme mit einem Löffel um die Äpfel verteilt, durch das Backen geht alles nachher etwas hoch.
Äpfel in Creme
Und das war es schon, nun kommt die Form in den auf 220°C vorgeheizten Ofen und wird ca. 35 Minuten gebacken, ich habe die letzten 10 Minuten oben mit Folie abgedeckt, damit es nicht zu braun wird, aber der Teig braucht etwas länger, die Nüsse waren schon etwas dunkel, aber noch nicht verbrannt.
Form mit 4 Stücken
Der Teig lässt sich gut aus der Form lösen und am besten schmeckt es lauwarm, wenn man denn so lange warten kann.
Quiche auf teller
Lasst es Euch schmecken!

23 Kommentare

    • Mach ich Maren, habe gerade Äpfel aufgesammelt, Gott sei Dank ist der große Apfelbaum jetzt fast leer, ich weiß nicht mehr wohin und sie sind so lecker. Gestern Abend habe ich noch meinem Mann mein Reststück überlassen, hat sich gefreut wie ein Schneekönig, werde ich wohl am Wochenende wieder machen und im Winter am Kamin, dann allerdings leider nicht mehr mit den eigenen Äpfeln.
      LG Marlies

  1. marco says:

    Yeeaah! Was für ein absolut geniales Rezept! Es gibt ja solche Dinge, die muss man weder gesehen noch probiert haben – alleine schon, wenn ma davon hört, dann weiss man, dass man das definitiv lieben wird. DAS hier gehört absolut dazu 🙂 Habe mir gerade eine Notiz gemacht. Denn wenn ich heim komme, ist die Apfelsaison ja in vollem Gange 😉

    • Das ist dann auch die passende Abwechslung nach dem asiatischen Köstlichkeiten. Ich hatte schon lange überlegt, wie etwas um den beliebten Bratapfel „herumbauen“ kann, das hat etwas gedauert, aber als ich nun dieses Wochenende an die Umsetzung ging, war und bin ich voll zufrieden, eine echte Herbst/Winter-Leckerei ohne dabei zu aufwändig zu sein.
      Noch schöne Tage in der Ferne, Marco!
      Liebe Grüße Marlies

  2. AnDi says:

    Jetzt schau sich einer diese Leckerei an! Das ist ja mal wieder nicht zu glauben, was Du hier vorstellst! Marzipan… und schon hast Du eine Hälfte von uns in der Tasche! Mit dem Bratapfel kriegst Du die andere Hälfte von uns… 😉
    LG und einen schönen Herbstabend
    AnDi

  3. Diese Kreation wäre hier auch absolut keine Sekunde sicher – vor meinerm werten Gemahl. ^^ Marzipan dabei hat bei ihm Magnetanziehungskraft und der Gedanke darandehnt wohl obendrein den Magen vor für eine spätere Maximalaufnahme dieser Köstlichkeit.
    Sowas von lecker, Marlies! Ich rieche schon die warmen Äpfel mit dem Marzipanduft dazu. Da würde ich zur Verteidigung meines Stücks im Ernstfall durchaus eine (kleine) Klopperei riskieren.

    Liebe Grüße
    Michèle

    • Mein „Gemahl“ war auch mehr als angetan! Darum habe ich ihm ja mein Reststück überlassen, das war wie ein Weihnachtsgeschenk. Ich werde am Wochenende mal sehen, was der Sohn dazu sagt, vom Foto war er schon begeistert, allerdings ist er nicht ganz so ein Marzipan-Freak wie der Papa. Aber die Marzipan-Creme ist auch schön leicht, durch die Vanillemilch und den Apfelkompott, das gefällt mir recht gut, denn da ist ja auch noch der Teig, den ich auch so gerne mag. aber es passt alles gut rein! (in den Bauch).
      Ich denke, es passt auch gut zum Adventskaffee, aber bis dahin wollen wir nicht warten.
      Liebe Grüße Marlies

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