Easy-Cheezy Spinatsauce – Da kommt kein „Blubb“ mit!

Ich bin ein Spinat-Freak

Schon als Kind konnte man mich mit einer großen Portion „Blubb“ glücklich machen. Damals gab es keinen anderen Tiefkühl-Spinat und frisch erst recht nicht. Dann vor gut 30 Jahren entdeckte ich in der Markthalle in Hannover den ersten frischen Spinat, das war eine Offenbarung. Daraufhin wurde Spinat ein fester Bestandteil meines Speiseplans, und ich bin froh, dass die gesamte Familie genauso begeisterte,Spinat-Esser sind, wie ich.
Seitdem ich auf dem Land lebe, baue ich ihn auch im Küchengarten an. Allerdings gibt es bei mir Neuseeländer Spinat, der zwar im Geschmack fast identisch ist – wir finden ihn sogar besser – der aber botanisch nicht mit dem anderen Spinat verwandt ist. Dafür ist er extrem einfach im Anbau und hat eine sehr lange Erntezeit von ca. Juli bis zum Frost, d.h. November/Dezember.
Neuseeländer Spinat

Er kommt jetzt noch einmal so richtig in die Gänge, so dass wir ordentlich davon essen müssen, was uns ein Vergnügen ist. Gerne bereite ich ihn klassisch zu, d.h. blanchieren und dann in Zwiebel und Knoblauch dünsten, dazu schöne Pellkartoffeln, mehr brauche ich nicht.
Aber irgendwie hatte ich auch auf Pasta Appetit und da kam mir die Idee, den Spinat auf zweierlei Weise zu den Nudeln zu servieren. Heraus kam der leckere „Blubb“, der den Nudeln eine schön cremige Sauce gibt und dazu gab es dann noch eine extra Portion „normalen“ Spinat, und last but not least die letzten Garten-Möhrchen, die ganz wunderbar zu der Spinat-Sauce passen, dass muss in der nächsten Saison wiederholt werden.
Möhren auf Spinat

Rezept (4 Personen)

Zutaten:
ca. 600 g blanchierter Spinat
6 kleine Möhren (optional)
2 mittel große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
60 g Cashew-Kerne ( 1-2 Std. vorher einweichen)
2 Eßl. Hefeflocken
3 Eßl. Öl ( Albaöl)
1 Teel. Zitronensaft/ Miso(optional, rundet die Sauce schön ab)
ca. 200 ml Pflanzenmilch (Soja, Hafer, Reis…)
Gewürze: Muskat frisch gerieben (ich nehme reichlich!), Pfeffer, Salz, 1 Prise Zucker
Spinat-Sacue
Zubereitung:
Der gewaschene Spinat wird ca. 2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchiert, dann in ein Sieb abgießen.
In der Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten, den Spinat und Gewürze dazu geben, ca. 5 Minuten weiter dünsten.Die Möhren habe ich einfach am Pfannenrand mitgedünstet.
Jetzt ca. 2/3 Spinat mit den Cashew-Kernen in den Mixer geben. Pflanzenmilch nach Geschmack zufügen und nochmals abschmecken.
Sauce und Pasta
Die Pasta Eurer Wahl sollten jetzt auch fertig sein. Nun die Nudeln mit der Spinat-Sauce vermischen und den Rest Spinat darauf verteilen. Möhren nicht vergessen,lasst es Euch schmecken!
Pfanne

16 Kommentare

  1. Unverschämt lecker 🙂 Ich mach das ähnlich…auch bei uns ist der Neuseeländer Spinat erst seit 4 Wochen so richtig in Fahrt gekommen…ich friere ihn auch, blanchiert und in kleine Klöße geformt, ein. Dann hat man lange was davon! Liebe Grüße!

  2. Ich bin auch ein großer Spinatfan und bekomme bei der Rezeptidee ein spontanes Hungergelüst. Die Kombination klingt verlockend – und auch die frischen Möhrchen dazu würde ich nicht weglassen wollen. Merke ich mir vor!

    LG Michèle

    • Die Möhrchen waren auch besonders lecker, leider zu wenig, außerdem auch schon leicht angefressen, die Saison ist vorbei für sie, zumindest aus dem Garten. Nudeln und Spinat schmecken immer, wobei ich ja auch der große Kartoffel-Fan bin, da fällt die Wahl manchmal schwer.
      Einen schönen Abend noch,
      Liebe Grüße Marlies

  3. AnDi says:

    Jetzt schau sich einer diese wundervolle Soßenfarbe an!
    Das mit dem Neuseeländischen Spinat ist ja witzig, den haben wir für nächstes Jahr auf unserem Pflanzplan! 😀 😀 Darüber werden wir in den nächsten Tagen berichten.
    Wann bist Du eigentlich genau auf’s Land gezogen?
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    AnDi

    • Hallo Ihr zwei, da bin ich schon gespannt, wie es bei Euch mit dem Neuseeländer klappt, anfangs braucht er viel Zeit, bis er in die Gänge kommt, außerdem ist es mit der Satt etwas heikel, da er sich bei mir jetzt selber aussät klappt das besser.
      Seit fast 17 Jahren sind wir hier, wie die Zeit vergeht.
      LG Marlies

      • AnDi says:

        Wir sind auch gespannt, wie es ihm mit Balkonbedinungen gefallen wird! 🙂
        17 Jahre? Kein Wunder, dass Du so gut mit dem Küchengarten organisiert bist. Da konntest Du ja schon jede Menge Erfahrungen sammeln! Und wir dürfen davon profitieren 🙂 Das ist natürlich super für uns!
        Wir wünschen Dir einen schönen Abend liebe Marlies!
        Liebe Grüße
        AnDi

      • Danke, hatte ich. Donnerstag ist Bauchtanz-Time, bin seit einer kurzen Pause wieder dabei, ist eine nette Abwechslung.
        Liebe Grüße Marlies

  4. marco says:

    Wunderbar! Sieht richtig lecker aus! Und bei Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt es einfach gleich immer nochmals eine Spur besser, finde ich 😉 Den Neuseeländer kenne ich nicht, danach werde ich nächstes Jahr mal Ausschau halten. Ich baue immer den „normalen“ an, habe dieses Jahr aufgrund meiner längeren Reise aber darauf verzichtet…

    • Also ich kann ihn Dir nur empfehlen,Marco. Dadurch, dass er Ausläufer bildet,ist er enorm ergiebig und hat halt nicht diese Oxalsäure, wo man immer die leicht belegte Zunge von bekommt. Wenn er erst einmal heimisch ist, sät er sich immer wieder gut aus, besser als per Hand. er verträgt es auch, wenn man ihn längere zeit nicht erntet, also ein Versuch ist es wert!
      LG Marlies

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