Parathas – Indische Blätterteigfladen für meinen Salat „Rote Sinfonie“

und süß geht´s auch!

Fladen mit Zucker und Zimt
Als ich letzte Woche mal wieder in meinem Ayurveda-Kochbuch blätterte, blieb mein Blick an den Fladen hängen, besonders die gebackenen Kräuter-Parathas hatten es mir angetan und das Rezept war total easy. Vorsichtshalber googelte ich und musste feststellen, dass es bestimmt so viele Rezepte wie Inder gibt: nämlich unendlich viele!!!

Paratha beim Abtropfen
Schnell fand ich heraus, dass das Besondere der Parathas die Blätterteig-Art ist , deren Herstellung mich nun endgültig verblüffte. Ich habe früher manchmal Blätterteig selber gemacht, mit Butter, gefaltet, ruhen, kühlen, man kann das einen ganzen Tag lang machen. Hier geht das ganz anders, 5 Minuten und der blättrige Teig ist fertig. Da ich ohne Bild erst mit der Beschreibung nicht so klar kam und eine Nacht lang darüber gegrübelt habe, zeige ich es Euch, wie immer schön detailliert. Ich bin einfach begeistert von diesen Fladen, so schnell und lecker und das Tollste, man kann sie auch mal nur für 1 Person machen, in dem Fall für MICH!
roter Salat
Für meinen letzten Radicchio-Salat habe ich noch als Begleitung Rote Beete und Himbeeren genommen, was wirklich eine super Kombi ist. Das Dressing nur ganz leicht mit etwas Himbeer-Balsamico und Mandelöl. Das genügt vollkommen.
Für die Kräuter-Parathas wird im Rezept getrockneter Bockshornklee genommen, den ich immer in großen Mengen im Haus habe, da ich oft Brot damit backe, aber Ihr könnt auch andere Kräuter nehmen, frisch oder getrocknet.
Für 1 Person rechne ich 2 kleinere Fladen, ca 20 cm Durchmesser.
100 g Mehl ( ich habe 65 g Dinkelmehl und 35 g Buchweizenmehl gemischt)
1 Eßl. Kräuter (getrocknete 10 Minuten einweichen)
1/4 Teel. Salz
ca. 40 ml Einweichwasser
Das Mehl mit den Kräutern und dem Wasser gründlich verkneten. Das Wasser nach und nach zugeben, damit es nicht zu viel wird, ich habe sehr unterschiedliche Angaben dafür gefunden und brauchte auch selber jedesmal eine etwas andere Menge. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben und sich gut ohne Mehl ausrollen lassen.
Fladen und Schnitt
Aufrollen
Kegel und gedrückt
Nun rollt Ihr eine Fladen ca. 15 – 20 cm aus, bepinselt ihn mit Kokosfett, macht einen Schnitt bis zur Mitte, rollt ihn auf, stellt ihn hin, drückt ihn mit der Hand wieder flach und rollt ihn wieder aus: FERTIG!
Dann in reichlich gut erhitztem Kokosfett von beiden Seiten goldbraun backen, ich lasse sie dann immer kurz auf Küchenkrepp abtropfen.
Salat und Fladen nah
Diese Fladen kann man auch füllen, dafür gibt es wieder unzählige Rezepte, darum werde ich mich nach meinem Urlaub kümmern.
Paratha und 2 Teegläser
Aber die süße Variante stelle ich Euch noch vor. Mit Freude las ich, dass die Inder Parathas auch mit Zucker und Zimt zum Tee servieren.
Das musste ich dann auch gleich ausprobieren. Dafür habe ich nur Dinkelmehl genommen und weniger Salz. Da ich gerade mein letztes Apfelmus aus der TK genommen hatte, passte dies natürlich ganz hervorragend zum Zucker und Zimt.
Paratha auf Apfelmus
Und jetzt werde ich mich erstmal auf griechisches Essen konzentrieren und mich für den Urlaub verabschieden. Kreta, Agia Galini ruft zum 4 mal und da ich letztes Jahr  mich dort auch schon vegan ernährt habe, weiß ich wirklich was mich erwartet: Sonne, Meer, Erholung pur! Der Laptop bleibt zuhause, da bestimmt nichts anderes zu berichten, ist als letztes Jahr.

Wer mein Kreta-Tagebuch noch nicht kennt hier sind die links:

https://homestead-notes.me/2014/07/11/kreta-urlaub-vegan-vollbremsung/

https://homestead-notes.me/2014/07/12/kreta-urlaub-vegan-nostalgie/

https://homestead-notes.me/2014/07/13/kreta-urlaub-vegan-halbzeit-endspiel/

https://homestead-notes.me/2014/07/14/kreta-urlaub-vegan-the-day-after-und-die-tretboot-story/

https://homestead-notes.me/2014/07/15/kreta-urlaub-vegan-same-same-but-different/

https://homestead-notes.me/2014/07/16/kreta-urlaub-vegan-auf-wiedersehen-jassas/

https://homestead-notes.me/2014/07/17/kreta-urlaub-vegan-wieder-daheim/

Bank am Meer
JASSAS!

 

25 Kommentare

  1. AnDi says:

    Leeeecker! Die werden ausprobiert! Wir können sie uns zu ganz vielen Sache super gut vorstellen: zum Grillen, zu Salat und Suppe, …..
    LG
    AnDi

    • Ist so simpel, kann man ganz spontan machen, gut fürs Backen braucht man etwas Gefühl, mal ist mir einer zu dunkel geworden, aber meist hat es sehr gut geklappt. LG Marlies

  2. Dieses Rezept probiere ich mit Sicherheit auch aus, das ist ja verblüffend mit dem Teig!

    Ansonsten wünsche ich erst einmal einen schönen Urlaub und gute Erholung, Marlies! Lasst es euch gutgehen. Und den Laptop diesmal daheim zu lassen, finde ich eine gute Idee.
    Bis bald! Gute Reise!

    LG Michèle

  3. Arabella says:

    Liebe Marlies, sei nicht verärgert über Wiltrud’s Kommentar. Sie ist eine Liebe und meint es nur gut mit den Flüchtlingen. Ich kenne deine gute Einstellung.
    Herzliche Grüße und gute Erholung in Griechenland. ❤

    • Ach Arabella, ich mag es einfach nicht, wenn man nicht, wenn so etwas daher geplappert wird, „ich meine es auch gut mit den Flüchtlingen“, denke da aber an konkrete Hilfe, und glaube nicht, dass ich durch mein „Nichtbaden“ im Mittelmeer irgend etwas ändere. Verärgert bin ich nicht, wünsche mir aber etwas Reflektion, über das was ich verbreite. Liebe Grüße marlies

      • Arabella says:

        Das verstehe ich und du hast Recht damit. Bei passender Gelegenheit spreche ich W. darauf an.
        Dich grüße ich herzlich.

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