Cooles Gurken-Kokos-Süppchen & krosse Minifladen

Endlich Sommer!

Nun ist es auch bei uns schön warm, das bedeutet zwar wieder Unmengen von Wasser im Garten verteilen, aber das nehme ich jetzt gerne in Kauf. Im Gewächshaus sind die ersten Gurken reif, leider dieses Jahr keine Pflanzen aus eigener Saat, diese  hat nicht gekeimt, was noch nie vorgekommen ist, also habe ich 3 Pflanzen gekauft und sie tragen nun auch schön Blüten und die ersten Gurken.

Zutaten
Wie alles aus dem Küchengarten ist es immer etwas viel auf einmal, darum gibt es heute, neben dem obligatorischen Salat, ein gekühltes Gurken-Kokos-Süppchen. Und sehr passend dazu – auf Cracker-Art – krosse Minifladen.
Fladen
Beides geht recht schnell, das Süppchen schmeckt am besten, wenn es gut durchgekühlt ist, währen dessen kann man sich um die Fladen kümmern, so ist beides gleichzeitig fertig.

Das Rezept ist für 2 Personen berechnet:
1 Gurke (knapp 400 g) (da es mein eigener Anbau ist, mit Schale)
1 Zwiebel 40 g
Knoblauch nach Geschmack, ich habe keinen genommen, weil mir roher zu schwer bekömmlich ist
1/2 Apfel
5 Blatt Kapuzinerkresse, das gibt leichte Schärfe
2 Eßl. Zitronensaft
200 ml Kokosmilch
2 Teel. Gemüsebrühe mit 200 ml heißem Wasser vermischen
1/2 Teel. Zitornengraspaste
Dies alles zusammen im Mixer pürieren und in Gläser gefüllt kaltstellen.
suppe in Weckgläsern
Während die Suppe durchkühlt bereite ich die Minifladen zu.
Das Rezept reicht für 12 Stück, 2 Personen, sie schmecken lauwarm am besten:
200 g Hartweizen-Nudelmehl ( Ihr könnt auch normales Mehl Weizen 550, oder Dinkel 630 nehmen)
1/2 Teel. Salz
125 ml lauwarmes Wasser
Das Salz mit dem Mehl mischen, und das lauwarme Wasser unterrühren, dann mit den Händen ca. 5 Minuten kneten, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt. In eine mit Olivenöl auspinselte Schüssel geben, 45 Minuten ruhen lassen.
ausgerollte Fladen
Aus dem Teig 12 gleichgroße Kugeln formen (26 g bei mir ) und mit dem Nudelholz auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, je dünner, umso knuspriger werden sie. Dann mit Olivenöl bepinseln, mit Meersalz und schwarzem Sesam (oder was Ihr sonst so mögt, z.B. Kümmel) bestreuen, im auf 250 ° C vorgeheiztem Ofen 10-12 Minuten goldbraun backen.
Stapel Fladen
Mir schmecken sie am besten, wenn sie noch lauwarm sind, nachher werden sie, je nach Luftfeuchtigkeit leicht zäh, wenn sie nicht dünn genug ausgerollt sind.

!!!! Bitte nicht in der Mikrowelle aufwärmen, das hat mein Mann gemacht, da werden sie steinhart!!!!!! Immer gleich frisch essen !!!
Ein Glas dekoriert
Wer mag, kann noch etwas gehackten Dill auf die Suppe geben, ich habe diesmal darauf verzichtet, und als Topping lieber eine knallige Kapuzinerkresse-Blüte gewählt, die auch sehr lecker schmeckt. Der Stängel im Glas ist Fenchel (kein Knollenfenchel), das Grün schmeckt ähnlich wie Dill und aus den Blüten der Pflanze kann man die Fenchelsamen ernten.
3 Gläser
Lasst es Euch schmecken!

28 Kommentare

  1. Erika Laufer says:

    Kalte Gurkensuppe – dank dir, tauchte sie wieder in meinem Repertoire auf. Als ich noch in der Gastronomie tätig war, gab es sie als Amuse-bouches, Magentratzer – ich werde dazu ein Lachstartar machen. Deine Fotos sind phantastisch – zum reinbeissen und löffeln….auf bald…lieber Gruss

    • So habe ich sie auch zum ersten mal bei einem Italiener bekommen, und dann lange nicht mehr gemacht, dabei geht es so schnell und ist im Sommer wirklich schön erfrischend. LG Marlies

  2. Hach,sieht das appetitlich aus, Marlies! Die Suppe muss Klasse schmecken, nur meinen Mann konnte ich absolut nicht von kalter Suppe überzeugen 😉 . Ich kenne sowas noch von früher, als mein Vater während Ernte vom Feld kam und es viel zu heiß für warmes Essen war. Besonders aber haben es mir deine Knuspertaler angetan. Die würde dann auch mein Mann essen 😉 .
    Genieß den warmen Sommerabend
    Liebe Grüße Maren

    • Meiner mochte sie sehr gerne, 3 Sterne, aber die Taler waren ihm zu hart, er hat es mit den Zähnen und als er kam, waren sie ja auch nicht mehr frisch und da hat er sie in die Mikro getan, das war keine gute Idee.
      Bei mir ist nichts mit Genießen, es scheint, als ob mein Brunnenwasser versiegt ist, damit bewässere ich draußen alles und habe auch die diversen Anschlüsse, ´jetzt muss ich durch ein Fenster aus dem Bad mit 3 Schläuchen ums Haus ziehen, noch mühsamer als vorher, mal sehen, wie die Situation morgen ist…. Dir aber einen schönen, netten Abend, lg MArlies´

  3. Wie erfrischend! Herrlich bei solchem Wetter. Und bei dir isst wieder das Auge mit. So wunderschön anzusehen! (Kapuzinerblüten obenauf, der Fenchel etc.)

    LG Michèle

    • Habe ich auf Vorrat gemacht, sehr praktisch, Kühlschrank auf und ein kühles Gläschen rausnehmen, außerdem gibt es noch Gries-Brei im Glas, als die perfekte Kombi für die Hitze, lg Marlies

  4. Spottdrossel says:

    Das sieht extrem lecker aus! Von der Oma eines Kollegen habe ich mal ein Rezept für „lange Zeit knusprig bleibende Waffeln“ bekommen, die wurden mit Kartoffelmehl gemacht. Wäre vielleicht mal ein Forschungsprojekt, wenn ein Crackervorrat gebraucht wird?

  5. Pingback: Mut zur Farbe: Bunte Grissini zum Radicchio-Johannisbeer-Salat | homesteadnotes

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