Maisfladen: mit Maismehl im Teig & Maiskörnern on Top

Ein kleiner, aber feiner Unterschied mit großer Wirkung

Ich habe ja erst kürzlich die leckeren Polenta-Baguette-Brötchen gebacken und nun bin ich auf dem Mais-Trip. Diesmal wollte ich eine Art Mais-Pizza backen, die einen hohen Anteil an Maismehl hat. Das Ergebnis war sensationell: ein Teig, wie ich ihn mir vorstelle: luftig, kross und mit viel Geschmack. Mein Gemüse habe ich in der Pfanne zubereitet und dann separat dazu gereicht, so blieb der Fladen unverfälscht und war auch oben schön knusprig.

Fladen und Gemüse
Zutaten Maisfladen:
200 g Maismehl
300 g Dinkelmehl 630
3 Eßl. Walnussöl (oder anderes Eurer Wahl)
1 Hefewürfel
1 Teel. Salz.
1 Teel. Kräutermischung Feta (oder andere Eurer Wahl)
1 Eßl. Agavendicksaft
250 ml lauwarmes Wasser
1 kleine Dose Mais
1 Handvoll Zitronenthymian ( oder ein Kraut Eurer Wahl)
5 Eßl. Öl
2 Knoblauchzehen
eventuell etwas rotes Himalaya-Salz zum Bestreuen
Fladen und Thymian-Öl
Für den Hefeteig den Würfel mit dem Agavendicksaft auflösen, das Wasser dazugeben und so lange stehen lassen, bis es Blasen wirft (10 Minuten). Das Mehl mit dem Salz und den Kräutern mischen, Öl und Hefegemisch unterkneten, 30 Minuten ruhen lassen.
Jetzt könnt Ihr das Thymian-Öl zubereiten.D.h. den Thymian hacken, den Knoblauch durch die Presse drücken und mit dem Öl vermischen.
Nun den Teig noch einmal kneten, er ist recht weich, wie auch schon bei den Brötchen. Den Teig halbieren und auf ein Backblech geben, dort auf dem Backpapier erst etwas mit der Hand ausziehen, dann ca. 3 Eßl. Maiskörner darauf verteilen und mit einem Nudelholz einarbeiten.
Teig und Nudelholz
Das Öl auf den Fladen träufeln und eventuell noch mit etwas grobem, roten Salz bestreuen.
ungebackener Fladen
Im vorgeheizten Ofen bei 230 ° C ca. 20-25 Minuten bis zur gewünschten Bräunung backen.
fertiger Fladen
Lasst es Euch schmecken!

19 Kommentare

  1. AnDi says:

    Boah, so einen könnten wir genau jetzt vernaschen… 😀
    Sieht super aus! Die passen doch mit Sicherheit auf jedes Grillbuffet, oder? Auch zu einem Salat können wir sie uns sehr gut vorstellen…. Hach….. 😉
    LG und einen schönen Tag
    AnDi

  2. Ingrid says:

    Hallo Marlies,
    Wir sind zur Zeit auch auf dem Mais-Trip. Das Mehl hat es mir angetan: leicht süßlich und doch für herzhafte Speisen geeignet. Und ich vertrage es besser als Gluten haltige Mehle. Dein Rezept ist daher sehr willkommen! 😊
    Liebe Grüße, Ingrid

  3. Krisi says:

    Yum wie lecker, genau mein Geschmack!Das Rezept merke ich mir und werde es sicher bald selber probieren!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  4. Johanna says:

    Hab heute versucht es nachzumachen. Leider hat es gar nicht so gut geklappt bei mir. Zu Anfang musste ich eine Menge Wasser noch zum Teig geben, bis er endlich knetbar und nicht mehr zu trocken war. Dann war der Teig sehr bröselig, es fehlte an Bindung und gut aufgegangen war der Teig leider auch nicht. Beim ausrollen ist der Teig am Rand überall gerissen und beim backen kam er nicht hoch. Schmeckt trotzdem sehr lecker, aber nichts mit luftig und kross. 😦

    Auch fragte ich mich, wie ich einen Würfel Hefe in einem EL Agavendicksaft auflösen soll? Oder doch direkt mit dem Wasser zusammen? Was für Maismehl hast Du benutzt? Vielleicht liegt es auch daran?

    Liebe Grüße,
    Johanna

    • Erst einmal schade, dass es bei Dir nicht geklappt hat. Ich brösele die Hefe in ein kleines Gefäß und schütte etwas Agvavendicksaft oben drauf, dann stehen lassen, kurz umrühren, dann ist es ganz wässrig. Mein Maismehl war von Rewe Renatura, ich habe auch schon riesige Unterschiede bei den Sorten gehabt. Mein teig war überhaupt nicht trocken, allerdings habe ich gestern Maisbrötchengebacken, und die wurden auch nicht so gut wie sonst, das lag aber gestern auch am Wetter, die Hefe ist sehr empfindlich. Was für ein anderes Mehl hattest Du dazu, ich normales Dinkel 630. Ich mache sie diese Woche noch einmal, dann werde ich alles noch einmal überprüfen, aber Du hast ja auf den Bildern gesehen, wie weich der teig war, ich konnte gar nicht richtig ausrollen, musste erst nur mit den Fingern ziehen und aufgegangen ist er auch sehr gut. Ich berichte Dir, wenn ich es noch einmal gemacht habe. LG MArlies

      • Johanna says:

        Also geschmeckt hat es ja jedenfalls schonmal und ich werd’s auch wieder testen! 🙂
        Das mit der Hefe werde ich nächstes mal so ausprobieren, danke, dass Du das noch mal erklärt hast. Sonst hatte ich bisher mit Hefegebäcken nie Probleme und klappt sonst immer einwandfrei. Vielleicht lag’s auch am Wetter.
        Ich hatte Maismehl von Baktat. Und dazu extra Dinkelmehl Typ 630 gekauft. Muss also eher an dem Maismehl gelegen haben. Mein Teig war völlig anders in der Konsistenz. Werd noch mal im Rewe Ausschau nach dem Mehl halten und es damit testen.
        Die Kombi vom Mais mit dem Knoblauch und Thymian passt übrigens wunderbar! 🙂

      • Ich habe auch schon fremde Rezepte mit Maismehl getestet, die waren aber ohne Hefe, und da hatte ich das gleiche Problem wie Du, keine Bindung, bröselig, da dachte ich, weil es US-Rezepte waren, dass sie auch anderes Maismehl haben. Aber hier mit dem Maisfladen und den Polenta-Brötchen klappte es auf Anhieb, sogar sehr weich der Teig, bis auf gestern, da war er auch fester, obwohl ich nichts verändert hatte. Ärgert mich jetzt, dass ich nicht weiß, warum es nicht geklappt hat! LG Marlies

  5. Charlotte says:

    Hallo, ich habe das Rezept inzwischen auch ausprobiert, es hat super geklappt! Habe nur ein paar Veränderungen gemacht, da ich nicht alles da hatte: Trockenhefe statt Frischhefe, 1-2 Schluck Wasser extra bis die Konsistenz bei mir richtig war und getrocknete Kräuter (auch als Ersatz für die Fetamischung) statt der frischen. Echt ein leckeres Rezept, vielen Dank!

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