Farbenfroher Spargelsalat mit den fluffigsten Baguettebrötchen, die ich je gegessen habe!

 Grünspargel, Erdbeeren und Avocado in Orangen-Mandelöl & Maisgrieß-Baguettebrötchen

Jetzt weiß ich wirklich nicht, was besser ist, der Salat oder die Brötchen. Beides zusammen ist auf jeden Fall ein Gedicht. Schon lange habe ich verschiedene Mehlsorten fürs Baguette ausprobiert,bis jetzt gelang der Klassiker mit Dinkelmehl 630 am Besten, aber ich wollte schon immer eins mit Maisgrieß machen, nun stolperte ich vor kurzem über ein Rezept, aber wo es war habe ich leider vergessen, aber ich sah, dass für das Brot eine Polenta bereitet wurde, die dann zum Mehl kam. Dieser Tipp reichte mir, statt meinem Kürbismus fürs Kürbisbrot setzte ich die gleiche Menge Polenta ein und schon war das luftigste Baguette aller Zeiten entstanden.

Baguetttebrötchen im Korb
Das Rezept findet ihr am Ende des Beitrags.
Wie allgemein bekannt, komme ich am Grünspargel nicht vorbei, und so landeten wieder 2 Päckchen in meinem Korb, den marinierten Ofenspargel hatten wir nun 2x hintereinander, da musste ich mir was anderes einfallen lassen. Das schöne, warme Wetter ließ mich in Richtung Salat denken, und da auch noch einige nicht so geschmackstarke Erdbeeren bereit lagen, fand ich es angebracht, diese in einer Marinade aus Mandelöl und Orangensaft etwas ziehen zu lassen. Das tat ihnen gut, außerdem wurde dadurch die Farbe sehr intensiv.
Marinade kochen
Für die Marinade wird einfach etwas Mandelöl (Haselnuss, Walnuss..) in der Pfanne heiß gemacht, dann gebe ich den Saft einer Orange dazu und lasse das Ganze unter Rühren cremig einkochen, so kommt es dann über die Erdbeeren.
Erdbeeren und Marinade
Der gekochte Spargel bekommt auch etwas ab und die ausgelösten Avocado-Stückchen beträufle ich mit Zitrone, damit sie nicht braun werden.
Zutaten
Spargel und Erdbeeren können ruhig 2-3 Stunden in der Marinade ziehen, oder auf einem Teller angerichtet werden, wenn Besuch erwartet wird.
angerichteter Teller
Ich habe in der Zwischenzeit die Brötchen gebacken. Was super klappte, der Hefeteig geht sehr schnell.

Baguettebrötchen:
150 g Maisgrieß
400 ml Wasser
1 knapper Teel. Salz
Den Grieß in eine Schüssel geben, mit dem kochendem Wasser übergießen und ab und zu umrühren, Ihr könnt es weiterverarbeiten, wenn es nicht mehr als 40° hat, sonst geht die Hefe kaputt.
450 g Dinkelmehl 630
50 ml Albaöl
1 Hefewürfel
1 Eßl. Agavendicksaft
2 Eßl. Wasser
Den Hefewürfel mit dem Agavendicksaft auflösen, das Wasser dazu, etwas gehen lassen.
Jetzt 300 g von der Polentamasse und die restlichen Zutaten verkneten, ca. 30 Minuten gehen lassen. Noch einmal kneten.
Brötchen vor dem Backen
Der Teig ist deutlich weicher,als normaler Hefeteig, er geht aber im Ofen richtig gut hoch.
Auf eine Arbeitsfläche geben, am Rand etwas Mehl mit Maisgrieß mischen, die abgeteilten Brötchenstücke darin wälzen, und diese nochmals ca. 40 Minuten gehen lassen, den Backofen auf 220 ° Umluft vorheizen, nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 ° runterschalten, nochmals 10 Minuten backen. Da nur 8 Brötchen auf mein Backblech passten, habe ich noch ein kleines Baguette geformt und dies hinterher genau so lange gebacken wie die Brötchen.
Brötchen und Salat
Der angerichtete Spargel, die Erdbeeren und die Avocado wurden mit buntem Pfeffer aus der Mühle bestreut und einige Pistazien sorgten für etwas Biss.
Lasst es Euch schmecken!

28 Kommentare

  1. mohrblog says:

    Wie UNFASSBAR köstlich das aussieht….Erdbeeren, Spargel, Avocado, das sind aber auch sowas von leckere Zutaten!!
    Darf ich bei dir einziehen? 😉

  2. allesistgut says:

    Oh wie lecker. Spargel, hach ja. Bald ist’s wieder soweit. Dein Posting erinnert mich daran, dass ich mal wieder das Hartweizengrießbaguette backen wollte. Liebe Grüße! 🙂

  3. marco says:

    Spargeln und Erdbeeren sind eine meiner Lieblingskombis! Mit Avocado zusammen habe ich das aber noch nie probiert und merke mir das für demnächst. Bei uns stammen Erdbeeren und Spargeln leider momentan noch aus weit entfernten Anbaugebieten. Aber ich freue mich schon, wenn die heimische Saison startet 🙂

    • Das ist eine zu schöne Zeit, die Blätter werden grün, und dann der grüne und weiße Spargel, leider ist es draußen immer noch sehr kalt, wir hatten wieder Bodenfrost, so richtig wachsen mag es noch nicht, also Geduld, liebe Grüße Marlies

      • AnDi says:

        Ja, ja, wir wissen was Du meinst….. die liebe Gärtnergeduld……
        Wir beobachten das Wetter hier im Moment auch mit Argusaugen, denn es soll nachts wieder richtig kalt werden!

        Liebe Grüße und einen schönen Abend
        AnDi

  4. Die Brötchen würden mich heute irgendwie extrem reizen … ^^ (Das andere auch, aber so ein lockeres, noch warmes Brötchen aus der Hand… Das hätte was.
    Du machst einem immer auf diverse Arten den Mund wässrig, Marlies. Da ist von fluffig(st) die Rede, dann kommen die Fotos, in die man sowieso immer reinbeißen könnte und die Zutaten gelesen würden es oft auch schon allein tun.
    Ich muss jetzt in die Küche. Habe Hunger … ^^

    Liebe Grüße
    Michèle

    • Das freut mich Michèle, über die Brötchen war ich echt selber überrascht, haben auch gar nicht lange gedauert und ich habe natürlich gleich 2 Stück pur verspeist, warm – das schmeckt am besten. ich mag sie auch gern aufgetoastet, da ich so wie so alles gerne toaste, aber frisch nicht zu toppen. Und ich verrate Dir was, ich habe so eben ein neues Grünspargel-Rezept gemacht und Ruwen und ich sind begeistert, wenig Arbeit und mehr als lecker, kommt nächste Woche. Ich wünsche Dir noch ein schönes Restwochenende, liebe Grüße und hoffentlich kannst Du Dir auch was schönes Kochen! Liebe Grüße Marlies

  5. Pingback: Noch ein Spargel-Gedicht/Gericht: Schnelle “Frühlingsröllchen” | homesteadnotes

  6. ulrike richter says:

    ich bin von den brötchen leider etwas enttäuscht. meine sind sehr knusprig außen aber nicht so schön braun wie deine. sie sind auch wenig aufgegangen.
    ich finde das rezept auch schlecht beschrieben: warum soll ich fast 600g polenta machen und dann nur 300g davon verwenden? ich habe alles genommen, ist das richtig? verstehe deinen Satz da nicht ganz leider…

    • Hallo Ulrike, das tut mir leid, dass es bei Dir nicht so gut geklappt hat. Das kann verschiedene Gründe haben. – Ich habe die Brötchen nun schon 3 x gebacken und habe festgestellt, dass die verschiedenen Polenta-Sorten sehr unterschiedlich quellen. – Das ist ein aktueller Blog hier, meist setze ich die Rezepte gleich beim ersten ausprobieren rein, darum hatte ich die Gesamtpolentamenge recht hoch angesetzt, aber dann nicht alles für den Teig verwendet, also nur 300 g fertige Polentamasse, den Rest verwende ich anderweitig. Jetzt nehme ich nur 120 g 300 ml Wasser. Die Bräune der Brötchen hängt viel vom Süßen ab, d.h. den Agavendicksaft beim Auflösen der Hefe, Umluft und hohe Temperatur ist auch wichtig. Aber bei mir ist dieser Teig immer extrem gut aufgegangen. Also sorry, LG Marlies

  7. Pingback: Maisfladen: mit Maismehl im Teig & Maiskörnern on Top | homesteadnotes

  8. Pingback: Bohnen-Taler auf Tomaten-Fenchel-Gemüse | homesteadnotes

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