Veganes Lemon Curd & Scones: Das Dreamteam!

Vegan Lemon Curd and Scones – the Dream-team!

Der Kühlschrank war leer, im Obstteller tummelten sich noch 4 Zitronen, die nach Verarbeitung riefen, da sie schon etwas weich wurden. Das wäre schade um die teuren Bio-Früchte gewesen. Kuchen wollte ich keinen backen, aber die Idee, ein veganes Lemon Curd zu machen, hatte ich schon länger.
Aber ich hatte mich noch nicht rangetraut, denn schließlich sind Butter und Eier das Kennzeichen für diesen cremigen, gehaltvollen Zitronenaufstrich.
Aber so leicht lasse ich mich nicht abschrecken und googelte los. Natürlich gab es veganes Lemon Curd in verschiedenen Variationen, und es sah meist auch recht passabel aus. Entweder Kokosmilch oder Sojamilch wurde verwendet, das war heute nicht mein Ding, ich entschied mich für selbst gemachte Mandelmilch, und das war das Zeit aufwändigste dieses Rezeptes.

Lemon Curd noch nicht ganz fest
Des weiteren standen nun Scones auf meinem Plan, da ich mir diese Kombi unwiderstehlich vorstellte – und das war es auch.
Scones und Curd

 

Zuerst die Mandelmilch, Ihr könnt aber auch jede andere Pflanzenmilch Euer Wahl nehmen.

Mandelmilch:

100 g Mandel 2 Minuten im kochenden Wasser blanchieren, in kaltes Wasser geben, häuten. Mind. 2 Stunden wässern, abgießen und mit 500 ml im Mixer pürieren. So mag ich meine Mandelmilch am liebsten, pur – ohne Vanille, ohne Süße.

Lemon-Curd:
150 ml Mandelmilch
30 g Maisstärke
100 g Zucker (ich hatte Xylit und etwas Rohrzucker gemischt)
100 ml Zitronensaft
1 Teel. abgeriebene Zitronenschale
100 g Margarine
1 Prise Salz

Zitronen
Die Maisstärke im Zitronensaft auflösen, Milch zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und Zitronensaft einrühren, vorsichtig weiter köcheln lassen, 2 Minuten, Zucker und Margarine unterrühren und fest werden lassen. Ich fand die Konsistenz genau richtig, es ließ nachher gut auf dem Scone verstreichen. Natürlich ist die Farbe nicht so gelb wie im Original, da fehlt das Eigelb, aber der Geschmack ist wirklich schön fruchtig, säuerlich.
Also eine gelungene Abwechslung auf dem veganen Frühstückstisch.
Lemon Curd tropft vom Löffel
Nun fehlten noch die Scones, das Rezept habe ich ja schon gepostet, bitte schaut hier.
Allerdings wollte ich nicht so lange warten und beschloss deshalb, den Teig ohne kühlen zu backen. Weiterhin nahm ich meine frisch gemachte Mandelmilch, und da der Teig etwas feucht war, formte ich mit nassen Händen vorsichtig kleine Stückchen, die nun eher Brötchen-Form hatten, bei 205°C waren sie dann knapp 25 Minuten im Ofen und der Versuch war gelungen, ein wunderbar luftig, leichtes „Buttermilch-Brötchen“ was zusammen mit dem Lemon Curd ein Dream-Team bildete.
Brötchen und Curd
Lasst es Euch schmecken!

Vegan Lemon Curd and Scones – the Dream-team!

The fridge was empty besides four lemons that needed to be used otherwise I’d have to throw them away. I didn’t feel like baking a cake, but there was the idea of making a vegan lemon curd.
So far I never gave it a try since butter and eggs are the main components of this creamy lemon spread. Nonetheless I started my research and came across several decent-looking vegan options. Either with coconut milk or soy milk, but I didn’t feel like that so I decided to go with homemade almond milk – which turned out to be the most time consuming part of the whole recipe.
Besides, there were scones on my list – a combination that sounded delicious to me.

Let’s start with the almond milk, but you can choose any other plant milk as well. Blanch 100g almonds for two minutes, quench with cold water and peel. Let them soak for at least two hours, drain and mix with half a liter of water in a food processor. I like pure almond milk without any sweet or vanilla the most.

Lemond Curd:
150ml almond milk
30g corn starch
100g sugar (I mixed Xylit and cane sugar)
100ml lemon juice
1tsp lemon peel
100g margarine
1 dash of salt
Dissolve the starch in the lemon juice, bring milk to boil, take off the stove and add the juice; carefully continue boiling for two minutes before adding sugar and margarine. Wait until thicken. To me the consistency was just right; it was great to spread on the scones. Of course the color ain’t as yellow as „real“ lemon curd with egg yolk, but the flavor was great – fruity and slightly sour. A nice variation on the vegan breakfast table.

Now only the scones are missing; I posted the recipe before.
This time I didn’t wanna wait for so long so I baked the dough without the cooling phase. Also, I used the almond milk I just made and formed the rather moist dough with my hands in small parts that looked more like rolls than scones. Bake at 400F for around 25 minutes. The result are fluffy „buttermilk“-like rolls that made a great team with the lemon curd.
Enjoy!

24 Kommentare

  1. AnDi says:

    Och, davon würden wir ne Portion nehmen! 😉

    Sieht sehr lecker aus! Lemon Curd (die nicht vegane Variante) haben wir auch schon gemacht, ist wahrlich was Feines! Und Scones….. hmmmm….

    Wir hoffen es geht Dir gut und die Umstände sehen wieder ein wenig besser aus!

    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    AnDi

    • Die Nicht-Vegane Variante mochte ich auch immer ehr gerne, aber sie lag mir doch auch recht schwer im Magen, wegen der Eier und der Butter, dies ist leichter und hat doch noch den typischen Geschmack, also ein reiner Genuss.
      Leider bin ich noch nicht ganz durch, ich hoffe nächste Woche mehr zu wissen und tun zu können, Durchhalten lautet die Parole.
      Euch auch einen schönen Abend, liebe Grüße Marlies

      • AnDi says:

        Wir müssen uns vielleicht mal an die vegane Variante ranwagen…. Wir haben noch gar keine Erfahrung mit Pflanzenmilch….

        Halte durch liebe Marlies! Du schaffst das! Und Du hast absolut recht: wenn man endlich mehr weiß. dann hat man einen Punkt an dem man ansetzen kann!!! Wir drücken Dir und all Deinen Lieben die Daumen und schicken eine dicke Portion Kraft rüber!

        Liebe Grüße
        AnDi

      • Pflanzenmilch ist super, die frische Mandelmilch ein Genuss, natürlich besser als gekaufte. Da kann man mit einem guten Mixer ganz viel machen. Danke für die Wünsche.
        Jetzt warten wir erst einmal auf Cela, die am Samstag-Nacht aus Rumänien kommt, klein und große Ohren.
        Liebe Grüße Marlies

      • AnDi says:

        Irgendwann trauen wir uns da mal ran…..

        Heute kommt also Cela! Wir sind gespannt auf die junge Dame!

        Alles Liebe
        AnDi

      • AnDi says:

        Oh je, die arme kleine Maus! Aber sicher traut sie sich ganz bald raus. Wenn sie die Liebe spürt, die sie bei Euch erwartet und dann das Rudel sieht, dann wird bald alles gut werden!

        Liebe Grüße und einen schönen Sonntag liebe Marlies
        AnDi

  2. Krisi says:

    Oh wie toll. Ich liebe Scones und habe früher auch sehr gerne Curd dazugegessen, aber eben, Curd hat rein gar nichts mit vegan zu tun;) Werde deine Version sicher probieren!
    LIebe Grüsse,
    Krisi

    • Stimmt, darum habe ich es auch eine ganze Weile aus meinem Kopf gestrichen, aber so kann ich gut damit leben, ist echt lecker, kann man auch gut beim Kuchen backen einsetzen. LG MArlies

  3. Sonja says:

    Supi, danke für die Anregung! Wird auf die morgige to-do-list gesetzt. Ich könnte mir für die Farbaufmischung noch Kurkuma dazu vorstellen. Liebe Grüße

    • Liebe Sonja, da würde ich aber mit dem Geschmack aufpassen, eher etwas Safran. Aber der geschmack ist so schön natürlich, dass ich auf andere Gewürze verzichten würde, lg Marlies

  4. marco says:

    Wir verstehen uns! MIt Soja- oder Kokosmilch wäre das wohl auch nicht so meins. Aber mit Mandelmilch 🙂 Das komm tsowas von auf die Nachkoch-Liste!!

      • Ingrid says:

        Seit Anfang des Jahres ist bei mir im realen Leben so viel los… Da war einfach keine Zeit. Aber jetzt finde ich so langsam wieder in meinen Alltag zurück. Bald geht’s weiter! 😊
        Schade, dass ich deinen Kochkurs verpasst habe. Vielleicht kommen wir ja noch mal dazu, gemeinsam zu kochen.
        Liebe Grüße, Ingrid

      • Liebe Ingrid, ich drücke die Daumen, dass alles im grünen Bereich ist. Bei mir ist ja auch seit einiger zeit Stress im familiären Umfeld.
        Das wäre schön, wenn wir mal zusammen kochen würden, hat viel Spaß gemacht.
        Liebe Grüße Marlies

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