Aus der Knödelreihe: vegane „Quark-Knödel“mit Vanillesauce & Blau- und Himbeeren

More dumplings: Vegan „Curd-Dumplings“ with Vanillasauce and Blue-& Raspberries

Wie einige von Euch wissen, bin ich der absolute Knödel-Fan.  Schade, dass ich nicht in Bayern wohne, da könnte ich mich so richtig austoben. Aber ich taste mich so nach und nach heran, und heute wird es wieder einmal einen süßen Knödel geben, diesmal aus einem „Quarkteig“ . Den Quark bereite ich immer aus abgetropftem Sojajoghurt zu. Das Formen dieser Knödel erfordert etwas Fingerspitzengefühl, da der Teig sehr feucht ist.  Man kann diese Knödel auch füllen, z.B. mit Aprikosen, und das habe ich auch schon ausprobiert. Aber meine Familie hat einstimmig befunden, dass es uns besser schmeckt, den Knödel pur zu lassen und dann die Früchte dazu zu geben, das erleichtert das Knödeldrehen natürlich auch.

Knödel auf blauem teller
Die Mengenangaben reichen für 4 Portionen Nachspeise, ich hatte 9 mittelgroße Knödel, da könnt ihr nach oben und unten variieren.
Die Zutaten, Knödel:
250 g abgetropften Sojajoghurt
50 g Margarine
125 g Dinkelmehl 630
50 g Dinkelgries
2 No Egg ( 2 teel.No egg + 2 Eßl. Wasser)
1/2 abgeriebene Zitroneschale
Dies gut verkneten und im Kühlschrank 2 Stunden ruhen lassen.
Brösel:
60 g Dinkelbrösel
30 g Margarine
2 Eßl. brauner Zucker
Brösel in der Pfanne erwärmen, Margarine und Zucker dazu geben und braun werden lassen.
Knödelteig auf löffel
Wie oben erwähnt, ist der Teig recht feucht, so habe ich Nocken mit dem Eßlöffel geformt und sie von diesem in kochendes Salzwasser gegeben. Sie müssen dann 15 Minuten bei schwacher Hitze ziehen. Wenn Ihr sie füllen wollt, müsst Ihr mehr Mehl an den Teig geben, damit sie sich mit den Händen formen lassen.
Kurz abtropfen lassen und in der Pfanne mit den Brösel solange wenden, bis sie ganz mit Brösel bedeckt sind.
Knödel mit Brösel in der Pfanne
Als Früchte habe ich tiefgefrorene Blau- und Himbeeren ausgesucht, im Sommer nehme ich gerne Aprikosenkompott. Die Vanillesauce mache ich aus Soja-Vanillemilch, die ich leicht mit Stärke andicke und noch mit Vanille verfeinere.
Vanillesauce, Himbeeren, Blaubeeren
Und nun muss ich gestehen, dass ich 4(!) Knödel gegessen habe, da ich sie auf 2 verschiedenen Tellern fotografiert habe und so angerichtet nicht für meinen Mann aufheben konnte. Das war zwar sehr gut, aber ein bisschen zuviel, ich bin jetzt papp-satt!!!
Dessert auf blauem teller

Und da ich so eine Knödel-Liesel bin, gibt es sie auch beim „Gemeinsamen Kochen“ meinem Kochkurs am Samstag, den 7.März. Da werden wir dann die Spinatsemmelknödel kochen und anschließend in Scheiben in der Pfanne braten, dies ist eine schöne Beilage zur Suppe oder einem Salat, statt Brot. Hier noch mal ein Bild zur Erinnerung.
knödel aus topf
Und aus Kartoffelteig gab es die wunderbaren Erdbeerknödel, da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen.
Erdbeerknödel
Jetzt fehlen noch die Germ-Knödel auf meiner Liste, die ich besonders gerne in Österreich gegessen habe. Ich verspreche Euch, das wird auf jeden Fall noch gemacht.
Nun lasst Euch aber die „Quark-Knödel“ schmecken – es müssen ja nicht gleich vier sein!

More dumplings: Vegan „Curd-Dumplings“ with Vanillasauce and Blue-& Raspberries

As some of you know I’m the biggest dumpling fan. Sadly I don’t live in Bavaria, I could live out this passion down there. But step by step I get better and this time it’ll be a sweet dumpling, made with curd. I prepare the curd by letting soy yoguhrt drip off over night. This kind of dumpling requires a little bit of intuition as the dough is rather moist; you can fill them if you want to, for example with apricots, but everyone in the family agreed that they taste best without and served with fruits.
The ingredients are enough for four desserts, I made 9 medium sized dumplings, but it depends on how large you’ll make them.
250g dripped off soy yoghurt
50g margarine
125g spelt flour
50g spelt semolina
2 no egg (2tsp + 2tbsp water)
1/2 lemon peel
Mix all ingredients and store in the fridge for two hours.
For the crumbs:
60g spelt crumbs
30g margarine
2tbsp brown sugar
Heat up the crumbs in a hot pan before adding margarine and sugar, wait until brown.

As mentioned above the dough is moust so I shaped the dumplings with a spoon and let them slide in the boiling water right from the spoon; they need 15 minutes at low heat. If you like them filled you might have to add more flour to the dough so you can form them by hand. Let thedumplings dripp off before tossing them in the pan with the bread crumbs.
For the fruits I used blueberries and raspberries from the freezer; during the summer months I prefer apricot compote. The vanilla sauce is made from vanilla soy milk that I thicken with starch and refine with pure vanilla.
Now I have to admit that I ate four dumplings because I had to take pictures on two different plates and I couldn’t save them for my husband like this. They were absolutely delicious, but I gotta say I’m really stuffed!
Since I am such a dumpling lover, we will be making some at my cooking course on Saturday, march 7th; but this time it’ll be spinach dumplings, cut into slices and fried in a pan – a nice side for soups or salads instead of bread.
Made from a potato dough I served strawberry dumplings – delicious! The only thing missing on my dumpling list are the Austrian Germknödel (yeast dumpling) but I can promise you that I will make them one day!
But now enjoy the curd dumplings, it don’t have to be four at onces!

28 Kommentare

  1. Reni says:

    Guten Morgen. Knödel-Liesel…..hihi, das gefällt mir und die Knödel gefallen mir auch. Das sieht sowas von lecker aus. Ich liebe Knödel auch in allen Variationen. Marillenknödel sind an Süßknödeln mein Favorit und es geht nix über Spinatknödel mit Salat 🙂
    LG
    Reh

      • Reni says:

        Stimmt, ich komm aus dem Knödelland 🙂 südlich von Bayern 🙂
        Auch mich hat meine Oma zum knödeln gebracht. Als Kind hab ich mal mit meinem Papa ein „Wer-schafft-mehr-Marillenknödel-Wettessen“ veranstaltet. Ich weiß noch, ich hab 6 geschafft, aber wer gewonnen hat hab ich vergessen…..das würd ich heute nicht mehr schaffen 😉
        lg, Reni

      • No Egg von Organ (Australien), es gibt verschiedene. Ich nehme es selten, nur wenn ich mir ganz sicher sein will, dass es ziemlich Ei-Identisch von der Konsistenz wird, meist beim ersten Rezept-Versuch, denn es gibt sehr viele Alternativen, da muss man sich durchprobieren. Zutaten: Kartoffelstärke, Tapiokamehl, Kalziumkarbonat, Zitronensäure, Pflanzengummi.
        lg Marlies

      • Aber hoffentlich natürliche Zitronensäure und nicht der künstliche Kram? 🙂
        Danke für die Info, Marlies. Falls ich mal jemandem mit Hühnerei-Allergie begegne und etwas backen möchte, könnte das sinnvoll sein. Kannte da mal eine Frau als Schülerin, sie hatte das. LG, Corinna

  2. twinsie says:

    Ich komme ja aus einem *Knödelland* 😉 und kann nur sagen, deine Rezepte sind super lecker……würde auf der Stelle einige davon verspeisen 😃!

    Liebe Grüße
    Eva

  3. Silke says:

    Die Knödel sehen phantastisch aus. Ich habe Deinen Blog gestern erst entdeckt. Ich liebe Hunde, Katzen, überhaupt alle Tiere, bin seit Anfang 2014 vegan, lese wahnsinnig gerne, liebe es zu kochen, essen und ausprobieren. Ehrlich… Ich hab mich direkt in Deinen Blog verliebt. ❤

    • Ach das freut mich so Silke, wir haben viele Gemeinsamkeiten, bin ja auch nicht nicht so lange vegan und bereue keinen Tag. Die Tiere sind ganz wichtig für mich und die Hunde gehören einfach zu meinem Leben dazu. Dann schau mal ab und zu bei mir rein, liebe Grüße Marlies

  4. Klingt gut, herrlich anzuschauen und mit Sicherheit unwiderstehlich! Ich glaube, für mich ist die Variante mit den Früchten dazu statt innen drinnen auch die richtige. Aprikosenkompott! In der Kombination hätte ich es mordsmäßig schwer, beim Vertilgen zu stoppen! ^^

    LG Michèle

    • Sag ich doch, habe gleich 2 Portionen gegessen, das war dann schon etwas viel! Also mit Aprikose ist es am Besten, Pflaume ist auch gut, aber dafür müssen wir ja noch eine Weile warten, da schmeckt das TK-Obst im Winter auch nicht schlecht. LG Marlies

  5. Nicole says:

    Hallo Marlis,

    Sehen aus wie die Papanaschi, die ich mal in Rumänien gegessen hab. Kennst du die? Ich muss dein Rezept unbedingt azsprobieren!:-)

    Lg Nicole (amethyst woodstar)

  6. Pingback: Sommer-Vegan-Dinner bei Sturm und Land-Unter | homesteadnotes

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