Pumpkin-Spice-Pie à la Bounty

Kürbis-Gewürzkuchen mit Kakao und Kokos-Topping

Pumpkin-Spice-Pie a la Bounty
Pumpkin Gingerbread with Cocoa and Coconut Topping

geteilter Pie und Spritze
Einige Jahre bin ich um diesen Kuchen rumgeschlichen, zwiespältig. Sollte ich mich da ran wagen, gegessen hatte ich ihn nie, immer nur die Fotos – speziell zu Thanksgiving und von den Erzählungen meines Sohnes, der dieses Fest oft in den USA gefeiert hat und mir von den opulenten Mahlzeiten berichtete. Ich muss gestehen, es war besonders die Farbe, die mich abschreckte, irgendwie war das für mich nicht so Appetit anregend. Also stand eins gleich fest, wenn denn Pumpkin-Spice-Pie, dann bitte in einer anderen Farbe. Da gibt es nicht viel Möglichkeiten, ich habe mich für Kakao entschieden, was eine gute Wahl war. So kam mir dann der Bounty-Riegel  in den Sinn und auch das Topping stand fest: Kokosnuss-Creme. Dies hatte zum Schluss einen wunderbaren Nebeneffekt, denn da ich viel zu viel von der Creme hatte, man braucht im Mixer eine gewisse Grundmenge, habe ich diesen Rest kurzerhand mit etwas No Egg vermengt und gebacken, so entstanden kleine Kokosmakronen, die man auch dazu reichen kann oder einfach so vernaschen.

PP mit Makronen
Eine weitere Entscheidung war, nicht eine Tarte-Form zu nehmen, sondern Tartelettes-Förmchen. Ich hatte erst kürzlich neue gekauft, die wollte ich endlich einweihen und kurz dazu: auch neue Formen, die beschichtet sind, unbedingt einfetten, das erspart hinterher viel Ärger, ich habe es beim ersten Törtchen nicht gemacht!!! Durch die kleinere Form habe ich mehr Boden, der der Kürbismasse was entgegen setzen sollte. Also hier auch kein normaler Mürbeteig, sondern ein crunchiger Walnuss-Boden, der extrem lecker ist und schön knusprig bleibt.
Mixer mit Teigzutaten
Rezept Teigboden:
200 g Walnüsse
50 ml Ahornsirup
1/2 Teel. Zimt
Erst die Nüsse, dann die übrigen Zutaten zusammen im Mixer fein durchmixen und ca. 30 Min. kalt stellen.
Die Menge reicht für 3 große Tartelettes-Förmchen, meine haben einen Durchmesser von 12 cm, ich wollte auch keinen dünnen Boden. Dann wurde der Teig mit Hilfe von Klarsichtfolie in die gefetteten Formen gedrückt und 10 Minuten bei 180 ° C vorgebacken. Ich backe selten blind, wer will kann das gerne machen.
Teig auf WaageTeig unter Folie
Nun zur Füllung, das sind hier keine genauen Angaben, denn jeder Kürbis ist anders. Ich hatte Kürbismus vom Bananenkürbis und das ist sehr feucht und nicht mehlig. Da muss man sich ein bisschen rantasten, aber ich habe auch verschiedene Mischungen gehabt und geschmeckt hat alles. Ein wichtige Zutat für diesen Kuchen ist das Gewürz, in den USA und vielleicht in bei uns in Großstädten gibt es ein spezielles Kürbis-Gewürz, das viel Muskat und Nelke beinhaltet. Ich habe auf meine Lebkuchen-Gewürzmischung zurück gegriffen, diese finde ich sehr ausgewogen und hat auch hier gut harmoniert.
Rezept Kürbis-Füllung:
500 g Kürbismus
2 Eßl. Ahornsirup
50 g brauner Zucker
2 Teel. Kakaopulver
50 ml Pflanzenmilch (optional, wenn das Mus trocken ist)
1-2 Eßl Öl
5 Eßl. Maisstärke
1 1/2 – 2 Teel. Lebkuchengewürz ( oder eine andere Mischung)
eine Prise Salz
gut verrühren und in die vorgebackenen Förmchen verteilen. Die Menge ist reichlich bemessen, das hängt jetzt von den verwendeten Formen ab.
Das ganze ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen 190 ° C backen, wenn der Rand zu dunkel wird, müssen sie raus.
fertiger Pumkin Pie in Form
Diese jetzt am besten über Nacht in der Form auskühlen lassen, ich stelle sie aber nicht in den Kühlschrank, denn ich möchte, dass der schöne Walnuss-Boden knusprig bleibt. Wenn Ihr nun alles gut gemacht habt, lässt sich dann auch das Wunderwerk aus der Form lösen.
geteilter Pumpkin Pie
Jetzt kann man sich aussuchen, wie das Topping aussehen soll. Ich habe mich für die Kokosnuss-Creme entschieden, die ich meist so mache:
Kokosnuss-Creme:
200 g Kokosraspel
10 Datteln
ca. 300 ml Wasser
das ganze einige Stunden einweichen und dann im Mixer pürieren, es sollte nicht zu flüssig sein, aber der Mixer muss es auch noch schaffen. Und wie oben beschrieben, kann man daraus auch noch Kokosmakronen machen. Das war spontan und geht ungefähr so: ca. 1/3 der Masse mit 2 Teel. No Egg verrühren und mit der Spritztüte sehr kleine Häufchen aufs Backblech (Backpapier) setzen, bei 200 °C ca. 30 Minuten backen, bis sie anfangen braun zu werden.
Pie mit Makronen
Mein Mann meinte, das darf ins Programm aufgenommen werden, also lasst es Euch schmecken!
Und mit diesem Beitrag möchte ich bei Sarah´s Event Knusper ò clock teilnehmen.

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Pumpkin-Spice-Pie a la Bounty
Pumpkin Gingerbread with Cocoa and Coconut Topping

Fertiger Pumkin-Pie

 

For a few years I’ve been looking at this cake, but never knew if it was something I wanted to do myself. I’ve never had it myself, only heard about it from my son when he was talking about Thanksgiving in the US and the opulent dishes. Honestly, for me the color stopped me from giving the pie a try so I told myself if I ever make this pie I’d have to change it’s color. There aren’t too many options, I decided on cocoa – a good decision! This is how I came up with the Bounty (Coconut Chocolate Bar) variation with a coconut-creme topping. What a coincidence: I made too much of the creme so I added some no-egg to the leftover and baked it to small coconut-macaroons.
Another alternation was the form of the pie; instead of a large pie pan I used small tartelettes-pans. I just got some new ones which I wanted to use for the first time. Even though they are non-stick you still have to grease them!
Using smaller pans results in a larger amount of dough, I didn’t use a normal pie dough, but rather a crunchy walnut one – very delicious and light.

Here’s the recipe for the dough:
250g walnuts
50ml maple syrup
1/2tsp cinnamon.
Ground the nuts in a food processor coarsely before adding the remaining ingredients. Let it sit in the fridge for half an hour.
The amount is enough for three tartelettes pans (5in diameter); you simply press it in the pans using plastic wrap so it won’t stick to your hands. Pre-bake at 355F for ten minutes.

For the filling, the ingredients are not set to stone as every squash is different. I used banana pumpkin purée which is rather moist, but I tried others as well and they all taste great! An important ingredients is the spice mix; it might be easy to get in the US and larger cities, but not here. I used my gingerbread mix, which contains almost as much nutmeg and clove as the traditional one. To me the flavor was very well balanced.

Recipe Filling:
500g pumpkin purée
2tbsp maple syrup
50g brown sugar
2tsp cocoa powder
50ml plant milk (depending on the purée)
1-2tbsp oil
5tbsp corn starch
1.5-2tsp pumpkin spice mix
a dash of salt
Mix properly and add to the pans. It should be a generous amount of pumpkin filling, depending on the pan you’re using. Bake for 30minutes at 375F; if the crust turns too dark you should take ‚em out.

Now it’s up to you to decide on the topping – I decided on a coconut creme which I prepare in the following way:
200g coconut flakes
10 dates
around 300ml water
Soak the ingredients for a few hours before mixing in a food processor. It shouldn’t be too liquid, but the food processor should still be able to break it up.
As I’ve mentioned before you can use this creme to make macaroons as well: I mixed 1/3 of the creme with two no-eggs and formed small shapes on a baking sheet using a cornet. Bake at 390F for half an hour. until they turn golden brown.

My husband said I can bake this pie more often. So you should give it a try as well – and enjoy!

27 Kommentare

  1. frauknusper says:

    Wow, liebe Marlies, das klingt ja himmlisch. Ich liebe ja Pumpkin Pie Spice und alles mit Kokos sowieso. Vielen Dank für Deinen leckeren Knusper o’clock Beitrag.

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Mit diesem Kuchen, bin ich lange schwanger gegangen, irgendwie wollte ich da nicht ran. Aber es hat sich gelohnt, er kommt ins Programm, denn Kürbisse habe ich ja reichlich. Gerade heute habe ich noch 20 Stück auf der Weide gefunden, da kommt man nicht gegen an. Liebe Grüße marlies

  2. Ingrid says:

    Hallo Marlies, bewundernswert wie kreativ du mit deinen Kürbis Rezepten wirst. Weiter so! Ich habe neulich mal Kürbis-Kaiserschmarrn gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich.
    Liebe Grüße, Ingrid

  3. Meine Herren! Das sind schon immer sehr spezielle, ungewöhnliche Sachen, die ich bei dir kennenlerne – und die jedesmal enorm reizvoll erscheinen und den Appetit sehr anregen.
    Schon toll! Hier finde ich den Boden dazu besonders interessant und liebe den Kontrast in der Konsistenz (zum Belag).

    LG Michèle

    • Liebe Michèle,ich muss gestehen, der Boden ist auch mein Liebstes an diesem Kuchen, so knusprig und der schöne Walnussgeschmack, der geht auch nicht bei der Füllung verloren, die durch den Kakao sehr cremig herb ist. LG Marlies

  4. Emily says:

    Himmel sieht der gut aus und dann auch noch das Kokostopping! Grandios. Also, wenn ich mal etwas ausgefressen haben sollte (sollte!), dann könnte ich mit dem Kuchen alles wieder gut machen. Da bin ich mir sehr sicher!

    Liebe Grüße, Emily

  5. AnDi says:

    Wir schließen uns da Deinem Mann zu 100% an! Allein schon beim Lesen läuft einem da das Wasser im Mund zusammen!

    Übrigens: wir werden nächste Woche mit Ingrid verbringen! Vorher müssen wir noch den Kürbis-Ketchup machen, sonst stünde sie schon am Wochenende auf dem Plan! 😉

    LG
    AnDi

    • Ich glaube fast, man muss mit diesem Kuchen aufgewachsen sein, oder ihn in den USA kennen gelernt haben. Es hat mich auch richtig Überwindung gekostet, aber diese abgewandelte Variante mit dem Kakao ist wirklich gut und unbedingt nachahmenswert. Gerade weil er hier nicht so bekannt ist, sollte man ihn ruhig mal auf die Kaffeetafel stellen. Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende, unseres ist novembertrüb, aber trocken und nicht zu kalt. Liebe Grüße Marleis

  6. Hallöchen 🙂
    das sieht ja lecker aus, Bounty-Kürbis hört sich wirklich ganz fantastisch aus, das zerschmilzt sicher auf der Zunge… 😉
    Übrigens tolle Kuchenplatte mit den kleinen Gänseblümchen, wunderschönes Detail! 🙂
    Alles Liebe ❤

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