Fruchtig-scharfes Kürbis-Curry

A-B-C    Ananas-Bananen- Cocosnuss-Curry und natürlich Kürbis

Sonntag habe ich die Haupt-Kürbisernte vollbracht. Eigentlich sollten mir Mann und Sohn helfen, aber da wir noch das Hundeauslaufgehege fertigstellen mussten, war ich dann allein mit meinen ca. 150 Kürbissen. Ohne Fleiss kein Preis.

M.  und BananenkürbisKürbisse im Stall
Leider sind die Kürbisse dieses Jahr nicht so gut, sie sind angefressen und haben einige schlechte Stellen, durch den trockenen,lockeren Boden sind sie tief in die Erde gesunken und so konnten wohl diverse Tierchen ihr Unwesen treiben, das macht leider bei der Verarbeitung wesentlich mehr Arbeit, und sie werden auch viel schneller schlecht. Da heißt es dann schnell essen.
Blauer bananenkürbisHokaodo
Besonders gerne mag die ganze Familie ein fruchtig, scharfes Kürbiscurry und ich gestehe, in die Sauce könnte ich mich reinlegen.
Gericht auf Teller
Viel Frucht und Sauce, dazu schön scharf, das ist das Geheimnis dieses leckeren Gerichts, das eigentlich – bis auf das Schnippeln der Zutaten – ganz schnell bereitet ist. Die Menge reicht dann auch für ca. 6 Personen, das hängt natürlich von der Größe der Früchte und des Kürbiss ab.
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Zutaten:
1 Hokaido
1 Ananas
2 Bananen
4 Zitronen-Chili (oder eine andere Chili-Sorte)
300 ml Ananas-Saft (kann auch mehr sein)
1 Dose Kokosnussmilch
1-2 Eßl. Zitronensaft
1 Zwiebel
1 Handvoll Koriander (alternativ Petersilie)
2-3 Teel. Currypulver (ich hatte Thai-Curyy)
Öl, Salz

1/2 Pfund Jasmin-Duft-Reis, schwarzer Sesam zum Bestreuen

Zutaten kleingeschnitten
Erstmal alle Zutaten schön klein schneiden, dann das Öl erhitzen und Zwiebel, Chili und Currypulver anschwitzen.
Kürbis und Obst dazugeben, kurz andünsten, mit Ananassaft ablöschen, die Hälfte der Kokosmilch dazu, jetzt das ganze köcheln, bis der Kürbis gar ist, vorsichtig umrühren, damit nichts anbrennt. Dann mit Zitronensaft abschmecken und der restlichen Kokosnussmilch und Ananassaft auffüllen, so dass genug Sauce da ist.
Curry in PfanneKürbis im Topf
Zum Schluss kommt an das fertige Curr,y wenn vorhanden, noch etwas Koriander, es geht aber auch Petersilie.
Ich reiche dazu gerne einen besonderen Jasmin-Duft-Reis, der mit schwarzem Sesam überstreut wird.

Lasst es Euch schmecken!
Fertiges Curry

 

Fruity-Spicy Pumpkin Curry

Banana-Pineapple-Coconut Curry with Pumpkin
On Sunday I finished the harvest of our pumpkins. My husband and son were supposed to help me, but they were busy building an off-leash area for the dogs so I had to handle the 150 pumpkins by myself. No sweet without sweat!
Unfortunately the pumpkins aren’t too good this year. Rodents bit off pieces and due to the dry weather they sunk deep into the loose soil so that other critters took turn on them. This means more work for me and we won’t be able to store them for too long. 
The whole family loves this fruity pumpkin curry a lot and I gotta admit, I could dive into the sauce as well. 
A lot of fruits and a good, spicy sauce is the secret to this recipe which is prepared really quick once all ingredients are cut to pieces. The ingredients would be enough for six people as well, depending on the size of your pumpkin.
Ingredients:
1 Hokkaido 
1 pineapple
2  bananas
4 lemon chilies or others
300ml pineapple juice
1 can coconut juice
1-2 tbsp lime juice
1 onion
1 handful cilantro
2-3 tsp curry powder
oil, salt
1/2lb Jasmin rice, black sesame for decoration.
Cur all ingredients to small pieces, heat the oil and steam the onion, chili and curry powder as well as the fruits and pumpkin before adding the juice and half of the coconut milk. Bring to boil but be careful to not burn anything. Once the pumpkin is done add the lemon juice and remaining coconut milk.
Finally add fresh cilantro or parsley and serve it with aromatic Jasmin rice. We sprinkled black sesame on top of the rice.
Enjoy!

35 Kommentare

  1. Ingrid says:

    Na, da warst du ja fleißig! Ich liebe Currys… Die Gewürze und unterschiedlichen Geschmacksnoten in einer heißen cremigen Soße – das ist nicht zu toppen, wenn abends die Herbstkälte aufzieht.
    Liebe Grüße, Ingrid

  2. Liebe Marlies,
    eines steht fest: In diese Sauce lege ich mich mit dir zusammen hinein 😀 ! Die Fotos sind herrlich appetitlich und das Rezept hört sich toll an. Ich liebe ja scharfe Sachen 😉 . Da bist du aber wirklich fleißig gewesen.
    Liebe Grüße Maren

    • Ach Maren, das wäre sehr lustig!!!! Diese kleinen gelben Zitronen-Chilis habe ich ja neu, und diese Woche werde ich wohl alle ernten und dann trocknen, die haben genau die richtige Schärfe, liebe Grüße Marlies

  3. AnDi says:

    150 Kürbisse? Respekt! Das klingt nach einer tollen Ernte! Schade nur, dass Du berichten musstest, dass sie ein paar Schäden davongetragen haben…. Sowas ist immer ein wenig ärgerlich.

    Das Curry sieht sehr lecker aus und schreit regelrecht danach, dass man es nachkocht! 😉

    Sag mal, kennst Du den Spaghetti-Kürbis?

    LG und eine gute Nacht
    AnDi

    • Ja Spaghetti-Kürbisse hatte ich auch 2 Jahre, das kann man dann so rauslöffeln, aber irgendwie merke ich immer wieder, der Hokaido ist für mich der Beste, geschmacklich und auch am leichtesten mit der Verarbeitung und er hält sich auch gut, die Bananen-Kürbisse, die ich dieses Jahr habe, sind nicht so ganz mein Fall, aber vielleicht sollten sie auch noch ein bisschen lagern, mal sehen, das kann ich ja noch austesten. Liebe Grüße marlies

      • AnDi says:

        Der Hokkaido ist auch unser liebster Kürbis. Morgen werden wir zum Beispiel mal wieder unser Kürbis-Gulasch machen, dafür ist er einfach auch ab besten geeignet!

        Dem Spaghetti-Kürbis haben wir erst vor zwei Jahren entdeckt. Dazu machen wir meist eine helle Soße, feine Sache. Aber wie Du sagst, ist schon aufwendiger als der Hokkaido.

        Bananen-Kürbis, den kennen wir noch gar nicht.

        LG und eine gute Nacht
        AnDi

      • Das will ich mal hoffen, bin heute sehr müde nach dem anstrengenden Wochenende.
        Spaghetti-Kürbis kannte ich auch nicht, aber da mein Sohn einige Zeit in den USA gelebt hat, erzählte er davon, dort haben sie ihn oft gegessen. Einen schönen Restabend, lg Marlies

  4. Das war eine unheimliche Menge an Kürbissen, die du verarbeiten musstest. Sehr schade, dass sie Stellen hatten und es so alles noch aufwändiger wurde.
    Es sieht aber wieder extrem lecker aus, und diese süßlich-scharfe Kombination schmeckt sicher traumhaft.
    Ist denn der Hundeauslauf schon fertig? Das war doch auch ein ziemliches Stück Arbeit, oder?
    Bin gespannt, wie die drei Hunde ihren neuen Bereich annehmen.

    LG Michèle

    • Ja Michèle der Auslauf ist fertig, das war eine Riesenarbeit, aber es ist sehr praktisch und die Hunde sind auch recht gerne dort, vor allem, da sie jetzt dabei sind, die Birken auszugraben, bzw. im Wurzelbereich nach Mäusen zu suchen, da müssen wir uns noch was einfallen lassen, sonst stehen da bald keine Bäume mehr.
      Das mit den schlechten Kürbissen ist sehr ärgerlich, einiges kann ich an die Schweine verfüttern, aber schade. Aber ich denke, wenn ich schnell bin, bekomme ich noch genug Püree für die kommende Saison. liebe Grüße Marlies

  5. allesistgut says:

    Ich glaube diese Menge an Kürbissen würde mich total überfordern. Und ihr habt ja dann auch immer noch anderes Gemüse. Da muss man wirklich Zeit und Kreativität haben. Das Kürbis-Curry hört sich jedenfalls verdammt lecker an und sieht auch so aus. Liebe Grüße! 😀

    • Ja die Menge ist etwas viel, aber das kann man sich ja nie aussuchen. Ich mache immer Kürbismnus, das ich einfriere, da kann ich das ganze Jahr Brot und Kuchen mit backen, außerdem mögen die Hunde ihn auch gerne. lg Marlies

  6. Corinna says:

    Habe ein ähnliches Rezept ohne Ananas und Bananen, aber das werde ich demnächst auch mal probieren. Schmeckt bestimmt super mit dem ganzen Obst!

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