Orientalische Möhren-Tarte

Möhren auf Wähe-Teig in Kokos-Bananen-Sauce

Im Küchengarten ist Haupterntezeit und die Möhren müssen aus der Erde. Einlagern möchte ich sie eigentlich nicht, so viele habe ich nun auch wieder nicht, aber Abwechslung tut der Möhre gut. Und wie ich finde, passt sie besonders gut in orientalische Gerichte, die Gewürze dieser Küche, scheinen wie für sie gemacht. Da ich nun außerdem ein Tarte- und Quiche-Fan bin, habe ich mal etwas neues ausprobiert und obwohl zwischendurch sehr skeptisch, war das Endergebnis richtig lecker und bekam die Zustimmung  meines Mannes.

Möhre geraspelt
Ich habe erstmal meine Urmöhre Purple Haze verarbeitet, das gibt eine schöne Farbnote, aber ihr könnt natürlich auch jede andere nehmen.
Zuerst habe ich den Teig vorbereitet, ich entschied mich für den Wäheteig, während dieser kühlt, kann man in Ruhe den Rest fertigstellen.
Die geraspelten Möhren, ca. 300 g, werden kurz in der Pfanne mit etwas Cape Malay Öl gedünstet, das gibt schon eine interessante Note.
Nun kommt die Sauce, hier könnt ihr beim Würzen eurem Geschmack freien Lauf lassen, bei mir sah es so aus:
Kokossauce:
1 Dose vollfette Kokosnussmilch erwärmen, und während ich die Gewürze untermische lasse ich das ganze etwas einköcheln.
– Currypulver, Rasalhanut, Zitronensaft, Ingwer, Cayenne, Salz, 1 zerdrückte Banane –
Jetzt mische ich die Möhren unter und gebe noch etwas frische Petersilie dazu, lieber hätte ich Koriander genommen, aber der ist alle.
Füllung in der Pfanne
Nun könnt ihr den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ich rolle ihn direkt in der Form unter Klarsichtfolie aus. Gleichzeitig röste ich noch eine Handvoll Pinienkerne, ich nutze die Gelegenheit, dass mein Sohn nicht da ist, er mag sie nicht, während mein Mann und ich da ganz anderer Meinung sind.
Tarte vor dem Backen
So sieht es vor dem Backen aus, der Ofen wird vorgeheizt auf 225 ° C und ab geht es. In ungefähr 35-40 Minuten sollte sie fertig sein, aber jeder Ofen ist anders, also ein bisschen aufpassen.
Fertige Möhrentarte
Das sieht schon mal gut aus und lässt sich auch gut aus der Form heben, die ist natürlich vorher eingefettet worden.
Stück wird rausgehoben
Tarte mit Deko
Etwas Deko muss sein, lasst es euch schmecken!

17 Kommentare

  1. Wieder einmal etwas, was man auf der Stelle kosten möchte …! Wobei ich tatsächlich gern sowohl mit als auch ohne Pinienkerne testen würde. Ich glaube nämlich fast, die wären mir in diesem Fall zu groß, sprich zu dominant bei dieser Tarte. Da hilft aber nur probieren … ^^

    LG Michèle

  2. Oh das sieht ja absolut fantastisch aus!!
    Werde den Belag umgehend ausprobieren (vielleicht mit einem veganen Low Carb-Teigboden).

    Danke liebe Marlies, darauf freu ich mich schon riesig!

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Hallo Katharina,
      das hatte ich ewig nicht mehr, war wirklich lecker und ich muss mir doch mal die alten Rezepte anschauen, da gibt es so viel, was ich wiederholen möchte.
      Lieben Gruß Marlies

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