Tomaten-Sugo: Der Vorrat für den Winter

Tomaten-Vielfalt

Die Sonne verwöhnte den Norden, die ersten Tomaten konnte ich schon Ende Juli ernten, das habe ich noch nie erlebt.
Tomaten auf Tablett
Und was an meinen 50 Pflanzen hängt, ist eine Pracht, die Fleischtomaten sind riesig und geschmackvoll und die sonst so gefürchteten Krankheiten halten sich sehr zurück. So können wir aus dem Vollen schöpfen und einen schönen Vorrat in der Tiefkühltruhe anlegen.

Tomaten an der Waage
Ich schiebe immer eine Fettpfanne voll in den Ofen, fertig angemacht mit Kräutern und Gewürzen, das portioniere ich dann und brauche es nur bei Bedarf rausholen, und es gibt 1001 Möglichkeiten wo dieses leckere Sugo fantastisch zu schmeckt.
große und kleine Tomate
Am Schönsten ist es, wenn möglichst viele verschiedene Sorten drin sind, das macht es farbenfroh und abwechslungsreich.
Kräuter
Für die Kräuter und Gewürze habe ich kein festes Rezept, also was mir gerade so zwischen die Finger kommt. Zwiebel und Knoblauch muss sein, Ingwer kann. Süße ist auch immer wichtig, mal Rohrzucker oder Agvendicksaft. Kräuter: Thymian ist toll, am besten Zitronenthymian, den ich dies Jahr aus unerfindlichen Gründen nicht habe. Estragon, Koriander, Koriander-Samen, Oregano, Currykraut……. etwas Schärfe gebe ich mit Sambal Olek oder Arrabiata, eine ordentliche Portion Olivenöl ist sehr wichtig, je nach Säure der Tomaten etwas Zitronensaft.
Tomaten auf Blech
Nun schneidet ihr die Tomaten in gröbere Stücke, ich nehme nur den grünen Fruchtansatz raus, und legt ganz oben einfach die Kräuterstängel rauf, nichts abzupfen, oder hacken, das fällt nachher von allein ab, und man muss nur noch die harten Stengel rausnehmen.
Tomaten mit Kräutern
Das ganze kommt bei 230° C in den Backofen, auf die untere Schiene und ich lasse es ca. 45-60 Minuten einköcheln, es darf oben leicht anbräunen, dann hat es den besten Geschmack. Wenn es nicht mehr so heiß ist, nehme ich die Stängel raus und fülle das ganze zum Einfrieren ab.
Fertiges Sugo
Aber natürlich bleibt eine schöne große Portion für gleich, z.B.hatten wir heute grüne Bohnen und Rosmarin-Ofen-Kartoffeln – alles frisch geerntet – da passte das Tomaten-Sugo prima zu, und morgen mache ich Pasta……
Sugo im Glas

30 Kommentare

    • Und von der große Fleischtomate „Carbon“ habe ich schon ganz viele Samen für die Samenrotation gesammelt, sie ist die beste Tomate überhaupt und dies Jahr besonders. lg Marlies

  1. Reni says:

    Toll, so einen Vorrat anlegen zu können. Es ist wunderbar zu sehen, wie du die unterschiedlichen Früchte und Gemüse erntest und verarbeitest. Vorratshaltung (selbst Hergestelltes) ist was besonderes. Und im Winter schmeckt die Ernte des Sommers besonders gut 🙂
    LG, Reni

      • Reni says:

        Es ist sicher recht viel Arbeit, das glaub ich. Du verschenkst wahrscheinlich auch schon mal das eine oder andere und ich kann mir vorstellen, dass die Beschenkten sich sehr freuen 😉
        LG, Reni

      • Ich würde gerne noch mehr verschenken, aber ich wohne ja mitten auf dem Land, da sind Freunde und Bekannte meist weiter weg. Aber ich plane schon mal was anderes, lg Marlies

    • Nun hab eich schon 3 Bleche verarbeitet und bin gespannt, wie viel das noch wird. Aber das ist wirklich eine super Sache, dadurch, dass es schon fertig angemacht ist, spart das dann viel Zeit und ist immer weider spannend, wie es dann nun gerade schmeckt, da ich ja jedesmal andere Gewürzmischungen mache. lg Marlies

  2. Annette says:

    Habe gestern mit einer Freundin in Irland telefoniert, und auch dort ist ein Jahrhundertsommer – so hat sich dieses Jahr wohl alles umgekehrt, aber ich gönne dir die tolle Ernte und Sonne von Herzen, liebe Marlies. Geniess es 🙂

    • Das genieße ich aus vollem Herzen, der nächste Winter kommt bestimmt. jetzt ist es etwas kühler geworden und macht auf einmal einen spätsommerlichen Eindruck. lg Marlies

  3. Schöne Idee! Das werde ich nachmachen. Ich hatte immer überlegt, Ketschup zu machen, aber irgendwie esse ich nie Ketschup. 🙂 Höchstens ein/zwei Mal beim Grillen und dafür lohnt es kaum. Und schöne Fotos!

    • Danke Sascha, so einen Sauce kann man vielfältiger einsetzen finde ich, allerdings mache ich später noch meine geliebte BBQ-Sauce im Slow-Cooker, esse ich zwar auch nicht so häufig, aber die ist so lecker, die nehme ich auch mal aufs Brot, als Veganerin brauche ich da mal was kräftiges, lg Marlies

  4. Diese verschiedenen Tomatensorten sind interessant und sehen allesamt schon so zum Anbeißen aus. Als Sugo mit den Kräutern (nach deinen Vorgaben) stelle ich mir das himmlisch vor!

    LG Michèle

    • Ich probiere ja jedes Jahr 2-3 neue Sorten aus, aber erstaunlicherweise ist nicht so häufig etwas gutes dabei. Viele Sorten sind wirklich nur fürs Auge gezüchtet, und die Beschreibungen stimmen leider nicht mit meinem Geschmack überein, da hilft nur eins, selber testen, was natürlich ein langwieriger Prozess ist, da auch das Wetter Einfluss auf den Geschmack hat. So weit von der Tomaten-Front.
      lg Marlies

  5. Einfach nur Wow! Marlies!
    Soviele Sorten habe ich nicht und schon gar nicht diese Mengen, aber das wäre ja echt eine Überlegung wert, wo ich das Paradeiser Zeugs aus Dosen und Packeln auch nicht so gern mag.
    Wieviele Tiefkühler hast du denn? 😉

    lg und schönes Wochenende Sina

    • Tomaten sind ja meine Lieblinge, die ziehe ich schon ganz lange, obwohl es ohne Gewächshaus manchmal schwierig ist. Ich habe eine Truhe und einen Schrank, also eigentlich reicht das schon, wir müsse es ja auch aufessen. lg Marlies

  6. Doris Goebel says:

    Hmmm, wie lecker. Du hast ja ein richtiges Händchen für Tomaten. Nach langen Jahren habe ich in diesem Jahr auch einmal Glück. Habe, da es nie geklappt hat nur einen Tomatenstock gesetzt und die trägt und trägt, sind ganz lecker.
    Wenn ich deine Fotos sehe werde ich richtig neidisch.

  7. Pingback: Spieße á la greek | homesteadnotes

    • Die Ernte ist wirklich ein „Segen“ und bald ist Erntedank-Fest. Ich komme gerade mit einer Schubkarre voll Zucchini und Kürbisse von der Weide und denke wie so oft daran, wie gut wir es haben, nie Hunger leiden müssen, das ist so selbstverständlich für uns.
      Einen friedvollen tag wünsche ich dir,
      liebe Grüße Marlies

  8. Pingback: Cannelloni mit Auberginen-Walnuss-Füllung | homesteadnotes

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