Es lebe die Vielfalt, auf der Suche nach Chashew-Alternativen: Buchweizen

Tellerganz

Keine Monokultur auf dem Essteller!

Meine drastisch angestiegene Verarbeitung von Cashew-Kernen machte mich in letzter Zeit nachdenklich. Hinzu kamen einige Berichte über die Bedingungen bei der Verarbeitung der Kerne. So habe ich mich entschlossen, mich gezielt auf Alternativen zu konzentrieren und ein bisschen zu experimentieren.
Gestern habe ich ja schon den Milchreis mit Sonnenblumenkern-Milch serviert, was gar nicht so schlecht war. Und abends fing ich an, mit Buchweizen zu arbeiten.
Buchweizen
Buchweizen ist ja schon lange in der Vollwertküche im Einsatz und hat sicher viele Anhänger – gesund ist er alle Mal. Er bietet viele Möglichkeiten, man kann die Körner rösten, malen, einweichen etc. Wir werden sehen, was sich da machen lässt.
Heute habe ich eine sogenannte „Mozarella Art“ , den „Bucharella“ kreiert. Ein Wort vorweg, ich habe bis heute für mich keinen befriedigenden Käse-Ersatz gefunden. Meine Ansprüche sind da sehr hoch, ich habe früher auch keinen Schnittkäse aus der Plastiktüte gegessen, aber ich kann auch ohne Käse leben; wo andere halt am Fleischverzicht zu knapsen haben, ist es bei mir der Käse. Aber ich habe gelernt zu verzichten. Vegane Ernährung ist trotzdem wunderbar.
Hier nun der Bucharella-Test.
Ich habe 100 g Buchweizen 6 Stunden eingeweicht, Wasser abgießen, abspülen.
Für jeweils 1 Portion: 2 Eßl. Buchweizen, 2 Teel. Flohsamenschalen ganz, 4 Eßl. Wasser, knapp 1 Teel. Zitronensaft, 1/4 Teel. Salz
– einmal mit Basilikumblättern pürieren, das ist die grüne Variante
– einmal mit Paprikapulver, scharf, süß, rauchig, das ist die orange rote Variante
– einmal mit Tomatenmark, Sambal Olek, Agavendicksaft pürieren, das ist die orange braune Variante
dann habe ich die pürierte Masse auf Klarsichtfolie gelegt und Kügelchen durchs Zudrehen geformt, das ganze über Nacht ziehen lassen.
Kügelcheninklarsicht
Das ganze habe ich auf Salat angerichtet, mit Olivenöl, Balsamico und Pfeffer angemacht.
Fazit: die grüne Variante schmeckt mir eindeutig am besten, dann kommt die mit dem Tomatenmark, Paprika mag ich nicht.
Aber da gibt es ja noch unendlich viele Möglichkeiten, ausprobieren.
Mehr demnächst….
bucharella3nah

4 Stunden später:
Teil 2 Buchweizen: „Bucharella“
Ich habe die Knödel in Scheiben geschnitten, leicht paniert und in Öl gebraten, dazu eine süß-saure Thai-Sauce und das ganze aufs Korianderbett, das hat mir noch besser geschmeckt!
gebratenebucharella

7 Kommentare

    • Die habe ich bisher noch nicht so viel verwendet. Ich habe gerade geschälte bestellt. Mir geht es jetzt auch darum, unbekannte und nicht solche „In-Produkte“, wie „Superfoods“ zu nehmen. Aber wie gesagt, Vielfalt ist das wichtigste, Abwechslung… lg Marlies

  1. Finde ich klasse dass du Buchweizen anstatt der Cashewkerne verwendest, seit du gehört hast dass da auch nicht alles so ist wie es sein soll.
    Den Buchweizen gibt’s aber wenigstens heimisch und da kannst du sicher auch in Bio und unbedenklicher Qualität kaufen.
    Auf alle Fälle sieht das sehr appetitlich aus!
    lg Sina

    • Ja, ich denke es gibt viel Alternativen, man muss sich bloß mal vom alt Bekannten oder Modernem wegbewegen (z.B. Superfoods), und was andres ausprobieren, nicht alles ist dann auch gut, aber wie heißt es doch so schön: Wer nicht wagt, d ler nicht gewinnt, oder noch ein Spruch: Probieren geht über Studieren! Nun noch einen schönen Fußball-Abend, lg Marlies

      • Du hast recht, alleine das Wort Superfood macht mir angst und bange..früher war das ganz einfach eine Banane zb 😉

        Dir auch einen schönen Abend Marlies!

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