Pfingsten kulinarisch: Linsen-Fladenbrote und andere Leckereien

Culinary Pentecost – Lentil Flatbread and Other Delicious Treats

FladenbroteLinsenfladenbrote mit Tzatziki, Linsenpuffer, glasierten Möhren und blauen Zuckerschoten

Dreimal haben wir Pfingsten unseren Speiseplan um geschmissen, und was dann dabei heraus gekommen ist, fand wir umwerfend.
Natürlich alles vegan, und ich war ganz glücklich, dass Mann und Sohn begeistert mitgegessen haben.
Tellermitallem

Ganz neu war dabei unser Linsen-Fladenbrot, das aus einer spontanen Idee entstand, dazu gab es selbstgemachte Tzatziki, Linsenpuffer und aus dem Küchengarten die ersten Möhren und blauen Zuckerschoten.

Eigentlich wollte ich ein Brot mit Linsen backen. Ich backe wöchentlich Brote. Oft nehme ich dazu Kürbismus, Zucchini, Möhren, Kartoffeln und was mir sonst noch so einfällt. Nun sollten es mal die kleinen orange roten Linsen sein, und von dem Rest wollte ich Linsenpuffer machen, die wir alle gerne mögen. Dafür habe ich ein Pfund Linsen in 1 Liter leicht gesalzenem Wasser gekocht, ein Prise Dal-Gewürz habe ich schon beim Kochen zugefügt. Dann gut durch ein Sieb abtropfen lassen und das Kochwasser auffangen, das verwende ich fürs Brot.
gekochtelinsen
Rezept Fladenbrot:

Vorteig (optional )
75 g Dinkelmehl 630
75 ml Wasser lauwarm
5 g Frischhefe
alles verrühren und bei Zimmertemperatur mindestens 1 Stunde ruhen lassen.
Ich habe für mich zur Zeit die Frischhefe wiederentdeckt, nachdem ich jahrelang nur mit Trockenhefe gearbeitet habe, ich muss sagen, ich finde das Ergebnis besser. Aber ihr könnt trotzdem Trockenhefe nehmen, ich greife darauf auch zurück, wenn ich nichts anderes im Hause habe.

Hauptteig:
200 g Dinkelvollkornmehl
225 g Dinkelmehl 630
300 g gekochte Linsen (ich habe sie mit 200 ml Kochwasser püriert)
20 g eingeweichte Hanfsamen (optional)
50 g gelbe Leinsaat
1 Teel. Salz,
1 Eßl. Hanföl (oder anderes)
Vorteig
und eventuell noch etwas lauwarmes Wasser,
alles verkneten, der Teig sollte etwas weicher sein, er klebt an den Händen.
1 Stunde gehen lassen, dann auf bemehlter Fläche in 4 Portionen teilen und auf 2 geölte Backbleche verteilen, mit etwas Mehl bestäuben, und mit schwarzem Sesam bestreuen. Bei 220° C im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.
Totale
Rezept Tzatziki:
1 Schälchen Cashew-Schmand
½ Gurke
1-2 Knoblauchzehen
Zitronensaft, Salz
die Gurke schälen, Kerne raus schaben und dann klein würfeln oder grob reiben, Knoblauch ebenso. Das ganze mit dem Zitronensaft und Salz noch abschmecken.
Wir fanden sie so lecker, dass alle das Schälchen auskratzen wollten, es war definitiv zu wenig.
ungebackenepuffer
Rezept Linsenpuffer:

Den Rest der Linsen mit 2 Eßl. Tapiokastärke ( Mais, Kratoffel…..) verrühren, salzen 1 Teel. Dal-Gewürz
1 Bund Frühlingszwiebeln klein schneiden
1 Bund Koriander
untermischen, kleine Puffer formen und in Öl braten.
Ich hab einen Probepuffer gebacken, manchmal fallen sie auseinander, dann braucht man etwas mehr Mehl, bzw. Stärke. Diese waren außen besonders zart knusprig und innen schön weich. Hiervon hatten wir genug.
Linsenpuffer
Dazu gab es dann noch etwas Gemüse aus dem Küchengarten, die ersten jungen Möhren und die blauen Zuckerschoten, die mich doch enttäuschten. Der Geschmack liegt deutlich hinter den grünen zurück, die Konsistenz ist gut, zart und ohne Fäden, aber der süßliche Geschmack fehlt deutlich. Also nächstes Jahr wieder grün, obwohl es toll aussieht. Aber schmecken muss es auch.
blaueschoten
Ich hoffe, die Rezepte gefallen Euch und Ihr könnt einen Teil davon umsetzen. Falls was nicht klappt.könnt Ihr mich immer fragen, auch auf fb.
Dann mal ran an die Arbeit!

mmiternte

Ob das wohl reicht, etwas skeptisch bin ich.

Culinary Pentecost – Lentil Flatbread and Other Delicious Treats

Lentil Flatbread with Tzatziki, Lentil cakes, glazed carrots and blue sweet peas

This weekend we changed our dinner plans three times and the final meal turned out to be amazing! Of course everything is vegan and I was happy that husband and son ate along so happily.
The lentil flatbreads were something completely new his time – the result of a spontaneous decision. Along with the bread I served homemade tzatziki, lentil cakes and the first carrots and blue sweet peas from the veggie garden.
My plan was to bake a lentil bread – I bake bread on a weekly base, at least. Usually I use pumpkin purée, zucchini, carrots, potatoes or whatever comes to my mind. This time it were the small orange-reddish lentils and the rest should become the main ingredients for those cakes that we all love. I boiled one pound of lentils in one liter of lightly salted water with a hint of Dal spice. Make sure you let them drain properly, but keep the water – you’ll need it later.

Here’s the recipe for the flatbread:
Pre-dough (it’s optional):
75g spelt flour
75ml water, lukewarm
5g fresh yeast
Mix everything and let it sit at room temperature for at least an hour. For years I was only using the dried yeast, but for a few days already I’ve been using the fresh one again and I gotta say the result is better!

Main-dough:
200g whole grain spelt flour
225g spelt flour
300g cooked lentils (I made a purée with 200ml of the water I used for boiling)
20g soaked hemp seeds (optional)
50g yellow flax seeds
1tsp salt
1tbsp hemp oil (or others)
pre-dough
lukewarm water as needed
Mix all ingredients together, the dough should be a little bit moist and still stick to your hands. Let the dough raise for another hour before splitting into four equal parts (it’s best on a flour-covered surface). Place on a greased baking sheet and sprinkle with flour and black sesame. Bake at 430F for around 20 minutes.

Now let’s look at the recipe for the Tzatziki:
around 1 to 1.5 cups of cashew cream
1/2 cucumber
1-2 garlic cloves
lemon juice, salt
Peel the cucumber and get rid of the seeds, cut into small dices or grate coarsely. Same with the garlic. Mix everything together, add lemon juice and salt to your liking. We really liked it this way – the bowl was empty too fast!

Next the recipe for the lentil cakes:
Mix the remaining lentils with 2tbsp tapioca starch (or other starch), salt and Dal spice. Chop 1 bunch of green onions and cilantro and add to the lentils. In a pan, heat up oil and fry the cakes from both sides – they are crispy on the outside and soft on the inside.

We had some veggies from the garden along with it; the first fresh carrots and blue sweet peas which were rather disappointing. The flavor is not as good as of the normal green ones, but the consistency is okay. Next year I’ll be planting only the green sweet peas – it’s not all about the looks!

I hope you enjoyed the recipes and that you can enjoy the meal even more!

9 Kommentare

  1. Charlotte says:

    Liebe Marlies, Linsenpuffer werde ich gleich heute Mittag machen – vielen Dank für die gute Idee!!!
    Ich finde es übrigens total schön, mal ein Bild von Dir zu sehen. Und erst noch zusammen mit einer so reichlichen und bunten Ernte. 🙂
    Herzliche Grüsse
    Charlotte

    • Da hab eich lange mit mir gehadert, das rein zustellen, die „Alte“ ist eitel, sollte ich nicht sein, aber ich finde mich auf fast allen Fotos ganz furchtbar. lg Marlies

  2. Pingback: Mein Training heute? Garten! | Zurück im Leben

  3. Marlies was redest du denn? Was heißt da die Alte? Immer jung bleibt keiner und du siehst beileibe nicht alt aus und eitel auch nicht 🙂
    Deine Blauen Dinger aus dem Garten finde ich super und überhaupt würde ich wohl alles essen, was du da so geköchelt hast.
    lg. Sina

    • Danke liebe Sina, aber ich mochte mich noch nie gerne fotografieren lassen, schon als Kleinkind habe ich mich gewehrt, komisch, dass ich dann Fotografin geworden bin, vielleicht, weil ich dann ganz sicher hinter der Kamera stehe. Ja die blauen Dinger, muss ich wohl gleich mal ernten gehen, hoffentlich schmecken sie heute besser. Das Laub ist toll, die Blüte sieht super aus, da hat jemand was fürs Auge gezüchtet, aber beim Gemüse steht der Geschmack an erster Stelle! lg Marlies

      • Da hast du recht, was hilft die Pracht wenns nicht schmeckt.
        Ich mag auch nicht fotografiert werden, auch schon immer nicht.
        Aber in der Zwischenzeit kann ich ohne aufzuheulen Fotos von mir ansehen gggg 😉

  4. Pingback: Grün, Gelb, Blau – Die Farben Brasiliens | homesteadnotes

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