100 Tage vegan !

 

Das feiere ich mit Zitronen-Mohn-Muffins gefüllt mit Blaubeersoße.

100 Days Vegan – A Thank You to everyone who showed me the first steps of how to live this vegan life
And Imma celebrate this with Lemon-Poppyseed Muffins, filled with blueberry sauce.
Muffinsgefüllt

Ein Dankeschön an alle, die mir das so erfolgreich vorgelebt und den Einstieg erleichtert haben.

Heute denke ich, es hätte viel eher passieren können, aber die Zeit – oder ich – war noch nicht reif dafür. Die Ernährung fällt mir leicht und macht mir täglich mehr Freude. Ich war schon immer sehr experimentier freudig , und das ist bei der veganen Verpflegung gefragt. Dass es mir gesundheitlich gut tut, war mir schon vor einigen Jahren klar, aber der Schritt erschien mir damals einfach zu groß. Heute finde ich das lachhaft. Mir fehlt nichts, ich fühle mich wohl!
Natürlich ist „Vegan-Sein“ nicht nur eine Ernährungsweise, für mich ist es eine Lebenseinstellung, die sich auf alle Bereiche meines Lebens bezieht, es ist mein Weg, mein Ziel. Da gibt es noch viel zu tun.

100 Tage sind eine kurze Zeitspanne, aber ein Anfang, und es geht weiter.
Da ich ein Süßschnabel bin, wollte ich mich mit einigen kleinen Küchlein verwöhnen. Es ist gelungen – es sind mit Abstand die besten Muffins, die ich gebacken haben – auch nicht-vegan!
Und da Gelb meine Lieblingsfarbe ist, habe ich mich im gelben Farbrausch mit meinen Muffins ausgetobt.
gelb
Nun will ich das Rezept rausrücken, ich habe ein bisschen was zusammen geschmissen und das Ergebnis sind diese luftig, lockeren Herzchen.
Die Menge habe ich halbiert, weil ich ja nur für mich experimentiert und gebacken habe und ich nicht ahnen konnte, dass sie so gut gelingen.
Muffineinzeln
Eine Anmerkung noch zur Maßeinheit, ich arbeite neuerdings fast nur noch mit „Cup“ beim Backen, das kommt, weil ich so viele amerikanische Rezepte durchforste. Ich finde es sehr praktisch, habe 3 Messbecher mit Cup-Einheiten, da geht das Abmessen blitzschnell. 1 Cup = 240 ml.

Die Zutaten:
2 Eßl. Leinsaat Mehl + 5 Eßl. Wasser, verrühren und etwas stehen lassen, ich habe gelben Leinsaat selber gemahlen
3/4 Cup Birnenpüree (Apfel)
1/3 Cup Zitronensaft
die Schale vorher abreiben und mit verwenden
1 Teel. Vanilleextrakt
¼ Cup Rapskernöl
¼ Cup Mandelmilch (Soja, Hafer,Reis)
¼ Cup Agavendicksaft (Ahorn)

Diese feuchten Zutaten in einer Schüssel kurz verrühren
2muffins
Jetzt die trockenen Zutaten mischen:
1/3 Cup Xylit (Rohrzucker)
½ Teel. Salz
1/2 Cup zarte Haferflocken
½ Cup gem. Mandeln
1 Cup Reismehl ( oder Dinkel)

Dann 1 ½ Teel. Backsoda zu den feuchten Zutaten geben, das schäumt jetzt, 2-3 Minuten stehen lassen, dann mit den trockenen Zutaten mischen, zum Schluss 2 Eßl. Mohn unterrühren. In Muffin-Förmchen füllen und bei 190 ° C ca. 20 Minuten backen.
mitblaubeeren
Nun hab eich noch einen Guss aus Puderzucker und Zitronensaft oben drauf getan und weil mir das auch noch nicht reichte, habe ich den Muffin aufgeschnitten und gefüllt. Dafür habe ich Tiefkühlheidelbeeren genommen, 1 Cup habe ich mit etwas Ahornsirup püriert, einen weiteren Cup habe ich nur aufgetaut. Ein Teel.Blaubeersoße auf den aufgeschnittenen Muffin verteilt und Deckel wieder rauf, einen Löffel ganze Blaubeeren daneben. Himmlisch!
Muffinsfertig

100 Days Vegan – A Thank You to everyone who showed me the first steps of how to live this vegan life

And Imma celebrate this with Lemon-Poppyseed Muffins, filled with blueberry sauce.

Today I’m thinking I could have done this much earlier, but maybe the time – or rather myself – wasn’t ready yet. The diet seems easy to me and it’s more fun every day! I always liked to experiment when it comes to cooking and this is an important factor when it comes to vegan cooking. No question that being vegan is better for my health as well – I knew that before, but the first steps seemed to hard at that point. Now I can simply laugh about that, I’m not missing anything and feel great!
Of course being vegan is about more than the food, it’s a way of life. And I’m not quite there yet overall, but getting there is my goal.

100 days aren’t a lot, but it’s the beginning and I keep on walking.

Since I love sweets I wanted to treat myself with something sweet and I was successful; those are the best muffins ever that I made (including the non-vegan ones). Yellow is my favorite color so I can enjoy them even more.
So here’s the recipe – I made it up from scratch and the result are muffins with a soft, fluffy center. I cut down the amount to half since I wanted to make them only for me – a trial – I had no idea they’d turn out this great!

The ingredients:
2tbsp ground collomia mixed with 5tbsp water
3/4cup pear purée
1/3cup lemon juice
the peel of one lemon
1tsp vanilla extract
1/4cup canola oil
1/4cup almond milk
1/4cup agave syrup
mix everything in a bowl

Now mix the dry ingredients:
1/3 cup xylit (sugar)
1/2tsp salt
1/2cup oats
1/2cup ground almonds
1cup rice flour

Add 1.5tsp baking soda to the wet ingredients, let it sit for a few minutes. before mixing everything together. Now add 2tbsp poppy seeds and pour in small cups before baking at 375F for 20min.
I added a glaze made of sugar and lime juice and ‚cuz that wasn’t enough I cut them in half and filled them with a mix of blueberries that I mixed with agave syrup. Now put them back together – heavenly!!!

16 Kommentare

  1. Annette says:

    Die sehen absolut köstlich aus, so saftig…zum Reibeissen, Marlies! Und schön in Szene gesetzt dazu. Ich bin zwar kein Veganer, lasse mich aber immer wieder gern von dir inspirieren. 🙂

    • Alle, die jetzt meine veganen Kuchen gegessen haben, sagen, dass es ihnen besser schmeckt! Und das sind weder Veganer noch Vegetarier. Man sollte da ruhig mal vom Weg abgehen, und was neues ausprobieren. Hier war dass „Leinsaat-Ei“ und das Reismehl ganz neu, und es wurde extrem luftig und ein super Geschmack. lg Marlies

  2. Pingback: Blog-Geburtstag und Kerzen in meinem Garten | homesteadnotes

  3. Pingback: Mohnstreuselkuchen mit “Quark”-Kirschfüllung & Sieben auf einen Streich | homesteadnotes

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