Apfelbutter, ein ganz besonderes Apfelmus

Apple-Butter, A Very Special Apple-Purée
Apfeltöpfchen
Gestern bekam ich mit meinen Futtermöhren für die Pferde auch eine Kiste Äpfel, auch eigentlich für die Pferde und Hängebauchschweine gedacht. Aber diese Äpfel sahen so fantastisch aus und schmecken auch so lecker, dass ich eine Teil für uns verwendet habe.
ÄpfelR
Und da ich schon lange Apfelbutter machen wollte, war dies dann die Gelegenheit. In den amerikanischen Blogs hatte ich schon oft davon gelesen und für diesen Zweck hatte ich mir auch noch in der Apfelzeit einen Slow Cooker , auch Crock Pot genannt, gekauft. Benutzt hatte ich ihn noch nicht oft, weil ich mich noch nicht richtig mit dieser Methode des langsamen Kochens, bei ganz niedriger Temperatur, beschäftigt hatte.

Die Apfelbutter ist dafür ein prima Einsteiger-Rezept. Wobei man das Ganze natürlich auch im Ofen machen kann, Erfahrungswerte habe ich da nicht. Aber ich würde alles in einen Bräter tun und bei 120°C 5-6 Stunden garen lassen. Ich werde es demnächst mal ausprobieren, denn sicherlich haben nur wenige einen Slow Cooker.
Äpfelimtopf
Für meinen Topf habe ich 2 kg Äpfel geputzt gewogen genommen, diese werden geschält, klein geschnitten, kurz in Essigwasser gelegt, bis alles fertig ist. Dann kommen die Gewürze hinzu:
2 Teel. Zimt
½ Teel. Nelkenpulver
1 Prise Muskat
½ Tasse Xylit
das vermische ich mit den abgegossenen Äpfeln und ab in den Topf.
Äpfelgewürzt
Ich koche 4 Stunden auf stark und dann 12 Stunden auf niedrig. In der ersten Phase rühre ich gelegentlich um.
Musfertigtopf
Das heißt, wenn ich nachmittags anfange, ist die Apfelbutter am nächsten morgen fertig. Und für so etwas ist der Slow Cooker gedacht, dass man ihn über Nacht arbeiten lässt, eigentlich sehr praktisch.
Äpfelaufgefüllt
Ich nehme die Apfelbutter besonders gerne zum Frühstück, auf mein selbst gebackenes Kürbisbrot, dann etwas Cashew-Schmand und darauf die Apfelbutter, damit ist mein Tag gerettet.
Buen Appetit!

schweinefressen

Jetzt essen die uns auch noch unsere Äpfel weg!

Apple-Butter, A Very Special Apple-Purée
Yesterday I got the carrots for our horses and with the bags came a box of apples – as well for the horses and pot-bellied pigs – but they looked so delicious that I tried one and they tasted great so now I ended up using some of them for us!
Since I always wanted to make apple butter (I’ve always read about it in my American blogs) and I even bought a crock put just for this last fall, but never really had time for it and I have no experiences with cooking at this low of a temperature neither.
Apple butter seems like an easy start for a crock pot; you can make it in the oven as well – I’ll give it a shot soon, maybe around 5-6 hours at 375F.
For my rather small pot I used 4lb apples which need to be peeled and cut into small pieces. I sprayed them with vinegar so they won’t turn brown. I then added the following seasonings:
2Tbsp cinnamon
1/2 Tsp ground clove
hint of nutmeg
1/2 cup Xylit (sugar)
Just mix everything with the chopped apples and put it in the slow cooker. I had it on high for 4 hours and another 12 hours on low, which means when I start the butter in the afternoon it’s ready for breakfast the next morning. For this a slow cooker is just perfect: you prepare a dish and after work or the next am your dish is ready – that’s convenient!
I love the apple butter for breakfast on homemade pumpkin bread with the Cashew sour cream that I use for nearly everything – that’s how a day should start!

9 Kommentare

  1. Follygirl says:

    Was für ein interessante Sache… Apfelbutter hab ich noch nie vorher gehört.
    Leider hab ich keinen SlowKocher bisher (weiß nicht ob er sich für uns lohnen würde? muß mich mal schlau machen!)
    LG, Petra.

  2. Das muss ja himmlisch duften und auch schmecken!
    Ich habe mich mit dem Langsamkochen noch gar nicht beschäftigt und muss daher ganz unwissend mal fragen: Warum brauchen denn die Äpfel für die Apfelbutter eine dermaßen lange Kochzeit (bei später schon niedrigerer Temperatur)? Verändert sich dadurch noch einmal die Konsistenz? Im Vergleich zu simplen Apfelmus, meine ich. Entschuldige meine etwas laienhaften Fragen, aber ich bin wirklich höchst verblüfft, was es alles gibt und wie es funktioniert.

    Liebe Grüße
    Michele

    • Es ist keine Flüssigkeit dabei, nur was im Apfel ist, er schmort quasi im eigenen Saft, der nur langsam ( je weniger Zucker man nimmt) austritt. Es ist vielleicht ähnlich,wie wenn du einen Schmorbraten bei niedriger Temperatur ganz lange im Ofen hast, das wird ganz zart und saftig. Die Apfelbutter dickt dann von alleine an und schrumpft unheimlich zusammen. Und high beim Slowcooker ist auch nur 80°, nachher sind es dann 65°, so grob geschätzt. Ich bin da auch kein Profi, aber so stelle ich es mir vor. Hat es geholfen?
      lg Marlies

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