Aus dem Küchengarten: Borrtsch

From the kitchen garden: Borrtsch
TitelBorrtsch

Eine fleischlose Variante der berühmten ukrainischen Suppe

Nun sind auch die letzten Roten Beete und Knollensellerie im Küchengarten abgeerntet. Schade, da hätte ich gerne noch mehr von gehabt. Dies wollte ich zu einem veganen Borrtsch verkochen.
In der Tiefkühltruhe habe ich ja einige Beutel Chinakohl, das sollte gut als Kohl dazu passen.
AlleZutaten2
Den Chinakohl habe ich dieses Jahr zum ersten Mal ausgesät, und das war gigantisch. Anfang August gesät, keimte er in 2 Tagen !!!!! und wuchs dann in einer Affengeschwindigkeit, dass ich zuschauen konnte. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, würde ich glauben, da ist ein Superdünger am Werke. Aber nein, nur ein normales Minihochbeet, das wars. Die Ernte teilte ich mir dann mit einigen Kleinstlebewesen, nächstes Jahr muss ich wohl ein Vlies überlegen. Das Putzen, dauert dann länger als das wachsen, na ja, das ist übertrieben, aber es macht Arbeit, und ich muss unbedingt meine Brille aufsetzen, damit ich bei den Rettungsaktionen niemanden übersehe.

ChinakohlkleinChinakohl groß

Nun zur Suppe,man kann das sehr variabel gestalten, Hauptsache Rote Beete und Kohl ist dabei.

Ich habe 1 kg Kartoffeln separat in Gemüsebrühe gekocht.
Die Rote Beete, circa 1 Pfund, sehr verschieden von der Größe und auch recht klein, habe ich im Ofen gebacken, das war überhaupt ganz lecker. Da musste ich aufpassen, dass ich nicht alle schon vorher aufessen. Ich habe sie bei 200 ° C auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und ca 35 Minuten gegart, je nach Größe, dann gepellt und klein gewürfelt.
Die Sellerie , auch ungefähr 1 Pfund, in kleine Würfel geschnitten und mit einer Zwiebel in der Pfanne gedünstet.
Der Chinakohl , so 1 ½ Pfund, war schon fertig, den habe ich nach der Ernte kurz im Cape Malay-Öl angedünstet, mehr braucht er nicht.
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Dann habe ich alles in den Kartoffeltopf getan, etwas frisch gemahlenen bunten Pfeffer dazu und fertig.
Wer jetzt nicht vegan kocht, packt einen Löffel Saure Sahne oben drauf, aber es schmeckt auch ohne.
Fürs Foto sieht es besser mit aus!
Suppedunkel
Guten Appetit.

siehe auch Homestead-View: Rote Beete, Variationen in rot

From the kitchen garden: Borrtsch
A vegetarian variation of the famous Ukrainian soup.

By now I had to pick the last beet roots and celery in my kitchen garden. It’s sad because I’d love to have harvested even more. Anyhow, I used the remainders for this Borrtsch.
I still have a bag of Chinese cabbage which should be suitable for the cabbage part of the dish.
It’s been the first year that I show this Chinese cabbage and it’s been gigantic. I started it in August and only two days later they were sprouting. This plant was growing like crazy and if I didn’t know better I’d have thought there must be some kind of super fertilizer in the ground, but no – just a plain high planting boarder as I use them in the veggie garden.
Unfortunately I had to share the yield with some small critters – next year I have to cover them!
Cleaning the cabbage takes more time then growing (well that’s exaggerated, but still), because I don’t wanna miss any of the small critters during my search-and-rescue actions….
Let’s talk about the soup now: you can make it any way you want to, it just needs cabbage and beet roots – a lot of them. I steamed 1kg potatoes separately in veggie broth.
I bake the beets (1/2kg) in the oven at 200C for 35minus, that’s really delicious and I have to stop myself from eating them all. Then peeling and dicing.
The same amount of celery, diced and steamed with onion in a pan.
My cabbage (750g) was prepared already, simply steamed in Indian Cape Malay oil – that’s all it needs.
Now just put everything in the potato pot and add some fresh pepper.
If you’re not cooking vegan add some sour cream – it’ll also make it look more appealing on the pictures, but it tastes just fine without.

Enjoy!

5 Kommentare

  1. Follygirl says:

    Alternativ zur sauren Sahne ..irgendwas anrühren mit weißem Mandelmus, etwas Wasser und wenig Zitrone…
    Hab ich noch nie gegessen… sollte ich vielleicht doch mal versuchen.
    LG, Petra

  2. Pingback: Tortillas – Enchiladas….Improvisation ist gefragt | homesteadnotes

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