Bettlektüre

LampeLetzte Nacht wurde es spät, ich mochte mein Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende musste her, ich war kurz davor, die letzte Seite aufzuschlagen, eine schlechte Angewohnheit aus meiner Kindheit. Ich hoffte dann, ein gutes Ende zu finden, was mir dann das vorherige Drama erleichterte, das klappte auch meist.

Ich hatte mir vorherige Woche am Flughafen die Zeit des Wartens mit Stöbern im Buchladen verkürzt.  Dort entdeckte ich von Carlos Ruiz Zafón , Marina, was mir bis dato unbekannt war, schon der erste Satz fesselte mich:  „Marina sagte einmal zu mir, wir erinnerten uns nur an das, was nie geschehen sei.“ – Das Buch war gekauft, und nun ist es leider schon zu Ende.

Normalerweise bin ich ein Schnellleser, der auch mal diagonal über die Seiten rast, aber nicht bei diesem Buch. Brav las ich jeden Satz und genoss ihn. Ich mag den Stil von Zafòn, der manchmal so gar nicht zu dem gruseligen Inhalt passt.  Leider ist das Buch nicht so dick, nur 350 Seiten, so dass es viel zu schnell vorbei war.

Nun haben sich aber schon Sohn und Ehemann fürs Lesen angemeldet, und dann wird es an andere Leseratten weitergereicht.

Fazit: eine spannende, unter die Haut gehende Bettlektüre.Haus nachts

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